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BeitragVerfasst: Mi 8. Aug 2018, 19:05 
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MaFiHa hat geschrieben:
... diesen „hochgezogenen Keil“ (wie auch immer der heißt), um den Gehweg rechts auszuleuchten.

asymmetrisches Abblendlicht - wer ab und zu die "Enduro" liest, weiß definitiv, was gemeint ist :shifty:


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BeitragVerfasst: Mi 8. Aug 2018, 22:42 
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ReinhardMuc hat geschrieben:
ich fahr mit zwei Genossen die auf einer BMW hocken, 1200 GS (Schlachtschiff das ich nicht kaufen will) und einer mit einer 1200 R, die find ich optisch auch ganz ok.
Keiner der beiden sitzt mir jedenfalls im Nacken, wenn ich nicht will, bestenfalls gerade noch im Windschatten.
Die neue 1100 kenn ich nicht.. und das nächste Motorrad wird wohl keine 1100 mehr

Die Motorrad hat auch die BMW zum Alpenmastersieger (oder so ähnlich) erklärt, einfach weil das wieder mal sein musste, mit fadenscheinigen Begründungen ist die Africa dahinter gelandet (ohne Gelände, denn dann hätten die GS nicht den Hauch einer Chance)
viele Grüße
Reinhard



AT und GS kann man so nicht vergleichen, das ist wie Äpfel mit Birnen.

Und in den Alpen ist die GS der AT definitv überlegen! Bei Gelände schaut es anders aus. Jede Maschine, egal wie sie heisst, hat ihre Stärken und ihre Schwächen.

Und seit ich eine GS fahre, weiss ich auch, wieso diese Maschine das meistverkaufteste Motorrad der Welt ist.

Und ja, ich finde die AT trotzdem schön!

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LG, Jakob
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BeitragVerfasst: Mi 8. Aug 2018, 23:48 
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lederkombi hat geschrieben:


AT und GS kann man so nicht vergleichen, das ist wie Äpfel mit Birnen.

Und in den Alpen ist die GS der AT definitv überlegen! Bei Gelände schaut es anders aus. Jede Maschine, egal wie sie heisst, hat ihre Stärken und ihre Schwächen.

Und seit ich eine GS fahre, weiss ich auch, wieso diese Maschine das meistverkaufteste Motorrad der Welt ist.

Und ja, ich finde die AT trotzdem schön!


da ich beide gefahren bin (GS in Andalusien und dxie Africa in den Alpen) teile ich deine Meinung nicht, wie so manch andere der beide gefahren ist auch nicht.
Alleine wenn ich die BMW´s bei ganz engen Spitzkehren (z.B. Fakenstein im Allgäu) rumgurken seh stellen sich mir die Haare auf. Das man das Teil als Enduro verkauft ist eh ein Witz.. aber gut.
Ich schätze das meistverkaufte Motorrad der Welt ist eher in Indien bei Royal Enfield zu finden :shhh:


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BeitragVerfasst: Do 9. Aug 2018, 00:36 
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ReinhardMuc hat geschrieben:
lederkombi hat geschrieben:



Ich schätze das meistverkaufte Motorrad der Welt ist eher in Indien bei Royal Enfield zu finden :shhh:


das dürfte von Honda der "Cup" im asiatischen Raum sein ... :whistle:

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BeitragVerfasst: Do 9. Aug 2018, 12:40 
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Du darfst Deine Meinung haben, ich habe meine. Und meine fusst nicht weniger auf Fakten wie Deine.

Aber das Du gleich die gesamte Fachwelt als inkompetent darstellst, erachte ich doch als eher fragwürdig. Bevor man eine Meinung abgibt, sollte man tunlichst die Markenbrille absetzen. Die AT ist ein gutes Motorrad mit Detailschwächen, so wie jedes andere Motorrad eben auch. Und wieso Deiner Meinung nach die GS plötzlich keine Enduro sein soll, naja, soll man diese Aussage ernst nehmen oder war sie eher ironisch gemeint?

Du siehst GSen am Berg rumgurken? Da frage ich mich jetzt echt ob Du wirklich jemals am Berg warst! Wenn dort etwas rumgurkt bzw. absolut durch Abwesenheit glänzt, dann ist es die AT. Geh mal auf die Grimsel, Furka, Susten, Nufenen etc. und zähle die Marken: AT = 1, GS = 1000. Aber klar, der Eine AT-Fahrer ist ein Held und die 1'000 GSen sind Deppen mit dem falschen Motorrad.

Hättest Du die Offroadfähigkeiten als Massstab aufgeführt, hätte ich Deine Meinung nachvollziehen können, aber so frage ich mich: Bist Du sicher, dass Du nichts geraucht hast? :think:



ReinhardMuc hat geschrieben:
lederkombi hat geschrieben:


AT und GS kann man so nicht vergleichen, das ist wie Äpfel mit Birnen.

Und in den Alpen ist die GS der AT definitv überlegen! Bei Gelände schaut es anders aus. Jede Maschine, egal wie sie heisst, hat ihre Stärken und ihre Schwächen.

Und seit ich eine GS fahre, weiss ich auch, wieso diese Maschine das meistverkaufteste Motorrad der Welt ist.

Und ja, ich finde die AT trotzdem schön!


da ich beide gefahren bin (GS in Andalusien und dxie Africa in den Alpen) teile ich deine Meinung nicht, wie so manch andere der beide gefahren ist auch nicht.
Alleine wenn ich die BMW´s bei ganz engen Spitzkehren (z.B. Fakenstein im Allgäu) rumgurken seh stellen sich mir die Haare auf. Das man das Teil als Enduro verkauft ist eh ein Witz.. aber gut.
Ich schätze das meistverkaufte Motorrad der Welt ist eher in Indien bei Royal Enfield zu finden :shhh:

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BeitragVerfasst: Do 9. Aug 2018, 13:06 
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lederkombi hat geschrieben:
...Und meine fusst nicht weniger auf Fakten wie Deine...

...Wenn dort etwas rumgurkt bzw. absolut durch Abwesenheit glänzt, dann ist es die AT....

...AT = 1, GS = 1000...


Naja, ob das nun belastbare Fakten sind sei mal dahingestellt ;)

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BeitragVerfasst: Do 9. Aug 2018, 13:16 
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und , wenn jemand um die Bögen gurkt liegts ja ev. auch nur an seinem Können.... :lol:...oder das Gerät will beherrscht sein.......und wie sind z.b. die Radstände von wegen engen Spitzkehren

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BeitragVerfasst: Do 9. Aug 2018, 23:38 
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lederkombi hat geschrieben:
Du darfst Deine Meinung haben, ich habe meine. Und meine fusst nicht weniger auf Fakten wie Deine.

Aber das Du gleich die gesamte Fachwelt als inkompetent darstellst, erachte ich doch als eher fragwürdig. Bevor man eine Meinung abgibt, sollte man tunlichst die Markenbrille absetzen. Die AT ist ein gutes Motorrad mit Detailschwächen, so wie jedes andere Motorrad eben auch. Und wieso Deiner Meinung nach die GS plötzlich keine Enduro sein soll, naja, soll man diese Aussage ernst nehmen oder war sie eher ironisch gemeint?

Du siehst GSen am Berg rumgurken? Da frage ich mich jetzt echt ob Du wirklich jemals am Berg warst! Wenn dort etwas rumgurkt bzw. absolut durch Abwesenheit glänzt, dann ist es die AT. Geh mal auf die Grimsel, Furka, Susten, Nufenen etc. und zähle die Marken: AT = 1, GS = 1000. Aber klar, der Eine AT-Fahrer ist ein Held und die 1'000 GSen sind Deppen mit dem falschen Motorrad.

Hättest Du die Offroadfähigkeiten als Massstab aufgeführt, hätte ich Deine Meinung nachvollziehen können, aber so frage ich mich: Bist Du sicher, dass Du nichts geraucht hast? :think:




Erstmal: schenk dir Bemerkung darüber was ich rauche.. (ich rauch überhaupt nicht, schon seit 15 Jahren nicht mehr, Saufen und sonstige Drogen sind auch nicht meins.)

Das Jahr vorher hat ja die Africa gewonnen, Alle anderen GS sind halt dann nur zweiter oder dritter oder was auch immer (gilt eh nur wenn dir die Tests zur Bestätigung wichtig sind)

Mach dir keine Gedanken um die Strecken die ich fahre, da ich nah an den Alpen bin, verirre ich mich schon mal auf einen. Normelweise. fahr ich aber die Gänseblümchenpflücktour. :mrgreen:

Das mit der Markenbrille klingt bei dir irgendwie witzig, ich hab ja Gründe geliefert warum ich mir die Africa momentan nicht kaufe.

Über den Satz mit den 1000 GS und der 1 Africa Twin solltest du nochmal nachzudenken, vielleicht taucht die Lösung, warum das so ist, bei einer logischen Betrachtungsweise von selbst auf. Ich bestreit doch nicht das viele GS auf den Strassen sind, aber als Argument taugt es nix.

Im Grunde interessieren mich Tests eigentlich gar nicht so sehr,, zum einen weiß ich das Fahrtests nie objektiv sind, zum anderen haben die nichts mit mir zu tun. Für mich zähl in letzter Konsequenz die Alltagstauglichkeit für mein Anforderungsprofil, da passt die GS nicht rein. Ich les das Zeuchs.. und wenn ich über eine neue Maschine nachdenke, dann fahr ich die nicht nur auf einer Feierabendtour Probe, mir hilft nicht wie der Tester mit vollkommen anderem Fahrstil als ich das Teil beurteilt

Damit hab ich auch schon alles gesagt...Deckel zu

@Alprider: hab ein bisschen gestöbert. Honda ist unangefochen Nr. 1.: 17 Millionen Motorräder im Jahr,
BMW 145.000,
und klar, letztlich ist im Normalbetrieb der Fahrer der entscheidenste Faktor. Ein Ex Rennfahrer, bei dem ich im Urlaub eine BMW 650 für ein paar Tage mit Sozia ausgeliehen hatte, sagte zu meiner Skepsis wegen evt. zu schwacher Leistung im bergigen, kurvigen Gebiet: da fährt mir hier niemand damit davon.. Da hat er ganz bestimmt recht


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BeitragVerfasst: Fr 10. Aug 2018, 00:18 
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Wenn man Roller als Motorrad sieht, dann kommen die 17Mio. schon hin.... :whistle:

Mit einer F650er inkl. Sozius den Berg hoch? Wow.

Das sind dann so bei Fahrer und Sozius ca. 160kg Last (mit Bekleidung, ohne Zubehör wie Topcase etc.!)
Das Bike selbst hat rund 189kg trocken, das sind dann so gegen 205kg netto. Total also ca. 349kg (also rund 350kg).

Leistung = 50PS -> 0.143 PS/kg. Das ist nicht viel. Das ist sogar extrem wenig, aber man kann alles ermöglichen. Wir sind früher auch mit den 125ern über die Pässe, auf dem letzten Zacken. (210kg, 13PS, 0.062 PS/kg)

Zum Vergleich: Eine CB1100EX hat 260kg + 160kg = 420kg
Leistung= 90PS -> 0.214 PS/kg

Und jeder, der mit Sack und Pack und der CB über die Berge fährt, weiss, dass mit der CB keine grossen Sprünge drin liegen.

Die Aussage, dass man somit einer F650 nicht davon fährt, kann ich somit nur so verstehen: Es soll niemand dem Ex-Rennfahrer um die Ohren fahren. Denn mit einer F650 inkl. Sozia fährt jeder starke Roller um die Ohren. Skepsis ist also durchaus angebracht. Natürlich ist der Fahrer entscheidend, aber vorher muss das Werkzeug stimmen und das stimmt bei einer gequälten F650 definitv nicht.

Zum Vergleich:
BMW R1200GS = 125PS, 244kg + 160kg = 404kg -> 0.31 PS/kg!
AT = 95.2PS, 230kg + 160kg = 390kg -> 0.244 PS/kg
CBR1000RR = 192PS, 196kg + 160kg = 356kg -> 0.539 PS/kg
VW Touran (1.2l, Benzin) = 110PS, 1436kg + 155kg = 1591kg -> 0.069 PS/kg (also so wie bei einer 125er)
BMW S1000XR = 165PS, 228kg + 160kg = 388kg -> 0.425 PS/kg

Ich denke, die Zahlen sprechen für sich.

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BeitragVerfasst: Fr 10. Aug 2018, 08:32 
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Da unterschätzt du aber die Kleinen. Ich bin regelmäßig mit einem Kumpel auf Tour, der eine einzylindrige F650 incl. Sozia und Gepäck fährt. Und er bewegt das Motorrad auch auf Pässen alles andere als lahm. Da bliebe auch dir als GS 1200 Fahrer die Spucke weg. Wahrscheinlich könntest du schneller fahren, vorausgesetzt du gehörst zu den 10% der begnadetsten Tourenfahrer (Rennfahrer sind wir ja vermutlich alle nicht), bei allen anderen dürfte schlicht das Fahrkönnen nicht genügen. Jedenfalls bekomme ich von ihm immer wieder eindrucksvoll demonstriert, dass dies gar nicht so wenig Leistung ist und dass die Fahrzeugbeherrschung weitaus mehr ausmacht.
Mit mehr Power kann ich natürlich ein klein wenig Fahrkönnen kompensieren.

Und ich finde, auch mit einer beladenen CB 1100 kann man auf Passstraßen derart angasen, dass es weit in den blödsinnigen Bereich hineingeht. Ebenso mit besagter F 650. Beide kann man dort problemlos so fahren, dass man den Ärger der Anwohner und Ausflügler noch weiter steigert und wir noch mehr Streckensperrungen provozieren. Soll heißen, auch eine F 650 muss man nicht unbedingt volle Lotte in den Bergen bewegen, wenn man sich nicht wie ein Bekloppter benehmen will.

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Viele Grüße - Stefan


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BeitragVerfasst: Fr 10. Aug 2018, 08:48 
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Tea Bee hat geschrieben:

Und ich finde, auch mit einer beladenen CB 1100 kann man auf Passstraßen derart angasen, dass es weit in den blödsinnigen Bereich hineingeht.


Das lässt sich in (eng)kurvigem Geläuf, besonders bergab mit jedem Motorrad dergestalt erfahren, dass einem schnell mal die Pumpe gehen kann.

Ob einem das Dranbleiben, Abziehen oder Versägtwerden beim Motorradfahren überhaupt eine Rolle spielt, muss jeder für sich entscheiden. Mag sein, dass es in der Natur der Sache liegt, seit das 2. Motorrad gebaut wurde. Für mich ist es von keinerlei Bedeutung....


Da meine 3 Vögel alle sehr unterschiedlich kräftemäßig bestückt sind, stelle ich außer Gewichts- und Fahrwerksunterschieden den größten Unterschied im Umsetzen von Geschwindigsauf- und Abbau fest. Der Moment, in dem gedacht wird, lass' hier mal besser gut sein Alter, ist unterschiedlich schnell erreicht, die CB führt dabei die Truppe an. Rollen die Motorräder, ist das Geschwindigkeitserlebnis auf allen 'Klassikern' sehr ähnlich, ungeachtet ihrer doch zweifellos vorhanden jeweiligen Art, diese zu servieren.

Wisedrum


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BeitragVerfasst: Fr 10. Aug 2018, 09:59 
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Tea Bee hat geschrieben:
Da unterschätzt du aber die Kleinen. Ich bin regelmäßig mit einem Kumpel auf Tour, der eine einzylindrige F650 incl. Sozia und Gepäck fährt. Und er bewegt das Motorrad auch auf Pässen alles andere als lahm. Da bliebe auch dir als GS 1200 Fahrer die Spucke weg. Wahrscheinlich könntest du schneller fahren, vorausgesetzt du gehörst zu den 10% der begnadetsten Tourenfahrer (Rennfahrer sind wir ja vermutlich alle nicht), bei allen anderen dürfte schlicht das Fahrkönnen nicht genügen. Jedenfalls bekomme ich von ihm immer wieder eindrucksvoll demonstriert, dass dies gar nicht so wenig Leistung ist und dass die Fahrzeugbeherrschung weitaus mehr ausmacht.
Mit mehr Power kann ich natürlich ein klein wenig Fahrkönnen kompensieren.


Klar, man kann auch mit einer Kleinen den Berg hoch, aber wie mein kleines Rechenbeispiel zeigt, sind da die Möglichkeiten eben rein technisch extrem begrenzt. Und ich habe bewusst nicht das Drehmoment genommen (welches eigentlich aussagekräftiger wäre). Am einfachsten nimmt man die F650 im Vergleich zum Touran: Drehmomentmässig hat der Touran die Nase weit vorne, trotz hohem Gewicht. Aber das reicht nicht zum z.B. am Berg zu überholen, denn die Leistung ist schlicht zu klein.
Nimmt man nun aber den Touran mit vergleichbarer PS/kg (also 220PS), dann reicht das durchaus, insbesondere mit den vermutlich so ca. 300...350Nm. Bei der F650 sind es aber "nur" 57Nm und das ist dann doch deutlich weniger Nm pro kg als beim Touran.
Was bedeutet dies? Zuerst einmal nichts. Aber es zeigt auch ohne praktischen Vergleich: Mit der beladenen F650 ist am Berg wirklich keine Spritzigkeit zu erwarten. Und das wiederum bestätigt auch meine mit der F650 gemachten Erfahrungen. Sogar mein BMW Roller C650 lief da besser! (Und daher hat vermutlich BMW die F650 auch nicht mehr im Programm).
Die CB hat da im Vergleich knapp die doppelte Leistung und kann daher nicht mit der F650 verglichen werden, das ist ein ganz anderes Kaliber.
Wenn man so Vergleiche macht, dann taugen die nur durch eine Normalisierung, also den Bezug auf 1kg, etwas. Alles andere ist letztlich subjektiv.

Nein, ich bin kein Raser (was auch einige hier im Forum auf gemeinsamen Ausfahrten erleben durften), ich fahre grundsätzlich im Bereich des Zulässigen. Aber wenn man 80 km/h fahren darf, dann fahre ich auch gerne diese 80km/h und nicht 60 :mrgreen:

P.S. Alleine bewegt (also mit ca. komplett 100kg Ladung) ist eine F650 durchaus flott zu bewegen, aber am Verhältnis zu anderen Bikes ändert das natürlich trotzdem nichts. Aber nicht jeder will rasch den Berg hinauf und das ist auch durchaus i.O.

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zum glück nimmst das Drehmoment nicht mit hinein sonst wirds nochmals etwa schwieriger, wenn ich z.b. den 700/750ccm der NC Reihe mit ins Spiele brächte...smile...

Motorkonstruktionen als solches z.b. ein 4zylinder "big bang"... :o ..sonst z.b. lang / kurzhuber Schwungmassen Steuerzeiten/Ansprechverhalten

man kann auch nur den Bereich bis 60km/h oder bis 90km/h bzw. weit darüber anschauen dabei könnte man auch noch ein DCT-Getriebe mit in betracht ziehn......Fahrwerks-Rahmengeometrie...übersetzungen .. und die damit machbaren Dinge bei versch. Strassenverlaufstypen ....ect ect...

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Die Kiste im ellenlangen 6.Gang, den ich nicht kenne, beim Durchzug aus niedrigen Geschwindigkeiten verhungern zu lassen, ist keine große Kunst, wohl aber in Vergleichtests so üblich.


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BeitragVerfasst: Do 29. Nov 2018, 21:29 
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BeitragVerfasst: Do 29. Nov 2018, 22:05 
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lederkombi hat geschrieben:
Nein, ich bin kein Raser (was auch einige hier im Forum auf gemeinsamen Ausfahrten erleben durften), ich fahre grundsätzlich im Bereich des Zulässigen.


Räusper! Nein, ein Raser bist nicht, lieber Jaocob, aber phasenweise auf den Pässen "hart am Wind unterwegs", wie ich im September im wahrsten Sinne des Wortes erfahren durfte :lol:

Im Übrigen ist hier im Forum richtig "Leben in der Bude", was ich gut finde :clap:

LG

F.

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BeitragVerfasst: Fr 30. Nov 2018, 13:08 
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He Friedhelm, sowas sagst DUUUUUU, der mir mit einer XR1000 hinterher "gerast" ist :D :violin:

Spass beiseite: Wir sind total langsam unterwegs gewesen, jedenfalls im Vergleich zu Kollegen, mit welchen ich gerne mitfahre.

(und Du hattest doch noch bemerkt, dass am Col du Mollenruz deutlich mehr drin gewesen wäre :drool: )


Friedhelm hat geschrieben:
lederkombi hat geschrieben:
Nein, ich bin kein Raser (was auch einige hier im Forum auf gemeinsamen Ausfahrten erleben durften), ich fahre grundsätzlich im Bereich des Zulässigen.


Räusper! Nein, ein Raser bist nicht, lieber Jaocob, aber phasenweise auf den Pässen "hart am Wind unterwegs", wie ich im September im wahrsten Sinne des Wortes erfahren durfte :lol:

Im Übrigen ist hier im Forum richtig "Leben in der Bude", was ich gut finde :clap:

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BeitragVerfasst: Fr 30. Nov 2018, 18:14 
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Daß Ihr mit Eurern BMWs und Honda CBs gut und schnell Motorrad fahren könnt, lieber Jakob und lieber Friedhelm, das habt ihr mir schon mehrmals gezeigt. Da hatte ich, sowohl mit meiner CB als auch mit meiner GS - nicht nur in den Alpen oder im Schnee - gelegentlich schon mal zu tun um dran zu bleiben. Was mir aber bei Euch Beiden noch mehr gefallen hat: Ihr seid leidenschaftliche, überzeugte, begeisterte und zugleich sichere Motorradfahrer mit Benzin im Blut. Für Euch zählt das gemeinsame Erlebnis der Tour, die Geselligkeit in freundschaftlicher Verbundenheit, die Schönheit der Straßen und der Landschaft, aber auch gutes Essen, Leute und Kultur.
Es war mir immer eine Freude und Ehre mit Euch reisen und zu genießen.


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BeitragVerfasst: Fr 30. Nov 2018, 19:59 
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Nordlicht37 hat geschrieben:
Au weia. In der Ausgabe von "Motorrad" vom 19.1.2018 kommt die CB 1100 RS nicht besonders gut weg. Wenn ich es mal mit meinen Worten zusammen fasse: sieht gut aus, ist toll verarbeitet - fährt aber nur mäßig.

Mit im Test die neue Kawasaki Z900 und die Yamaha XSR 900.

Besonderer Kritikpunkt ist der Motor, der abgeblich auf dem Niveau der CB 500 zieht.

Ich frage mich, ob man den Antrieb jetzt durch Euro4 abgewürgt hat? Beim alten Euro3-Modell habe ich diese Kritik so massiv nicht gehört.

Kann jemand etwas dazu sagen und hat vielleicht beide schon mal gefahren?

Jens


Ich lese "Motorrad" aus diversen Gründen nicht. Einer davon ist die Online-Berichterstattung, Untergruppe filmische Beiträge. Im vorliegenden Fall nochmals Untergruppe Johannes Müller, abonniert auf so ziemlich jedes Leistungs-Ausstattungs-Habitus-Klischee, das man sich im Zusammenhang mit Motorrädern vorstellen kann.
Ich kann das in etwa nachvollziehen. Als Testredakteur hat man sicher alle Hände und Füße voll damit zu tun, den Fuhrpark in Bewegung zu halten. Schlussendlich wird man bei dem Job auch verwöhnt. Nichtsdestotrotz sollten die journalistischen Grundprinzipien Akkuratesse und Objektivität Vorrang haben vor persönlichen Vorlieben u. Meinungen, zumindest, wenn man den Neutralitätsgedanken pflegen möchte. Eine Aussage wie "Vielleicht ist der Charakter der CB1100 (RS) am ehesten mit so'm mächtigen aber trägen Boulevard-Flanierer umschrieben" ist hier nicht sonderlich akkurat unterfüttert. Warum die CB1100 ist, wie sie ist, wird hier völlig außen vor gelassen, dabei gäbe es einen Haufen gute Gründe, den UJM-Charakter dieser Maschine nicht unter den Tisch fallen zu lassen, und der hat nur sekundär damit zu tun, dass es sich um ein Retro Bike handelt.

Ich durfte die Z900RS mal für anderthalb Stunden bewegen und kann zumindest diese eine Aussage definitiv treffen: Sie hat keine Gemeinsamkeiten mit der CB1100RS, abgesehen von einer oberflächlichen Ähnlichkeit im Äußeren - aus einer Entfernung von 50 Metern bei Nebel und ungeputzten Brillengläsern. Die XSR 900 bin ich noch nicht gefahren, habe sie aber mal gründlich in Augenschein genommen und war doch insgesamt sehr angetan, im Gegensatz zur Zettie, die aus der Nähe betrachtet tatsächlich etwas billig wirkt, wie ich finde.

Obwohl mir die Fahreigenschaften der Z900RS im Grundsetting sehr gut gefallen haben, war für mich die Entscheidung letztendlich nicht schwer. Die CB1100 ist in so gut wie allen Punkten das bessere Motorrad - besser für MICH!

Gruß
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BeitragVerfasst: Sa 1. Dez 2018, 00:30 
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X-Man hat geschrieben:
Nordlicht37 hat geschrieben:
Au weia. In der Ausgabe von "Motorrad" vom 19.1.2018 kommt die CB 1100 RS nicht besonders gut weg. Wenn ich es mal mit meinen Worten zusammen fasse: sieht gut aus, ist toll verarbeitet - fährt aber nur mäßig.
.....
Besonderer Kritikpunkt ist der Motor, der abgeblich auf dem Niveau der CB 500 zieht.

Eine Aussage wie "Vielleicht ist der Charakter der CB1100 (RS) am ehesten mit so'm mächtigen aber trägen Boulevard-Flanierer umschrieben" ist hier nicht sonderlich akkurat unterfüttert. Warum die CB1100 ist, wie sie ist, wird hier völlig außen vor gelassen, dabei gäbe es einen Haufen gute Gründe, den UJM-Charakter dieser Maschine nicht unter den Tisch fallen zu lassen, ......Die CB1100 ist in so gut wie allen Punkten das bessere Motorrad - besser für MICH!


Was soll's. Für die heißen Tester ist die CB nicht gebaut.
Zu schwer, zu oldfashioned und zu lang übersetzt. Wenn das arme Geschöpf im 6. ab beinahe Leerlaufdrehzahl in Durchzugsmessungen losstampfen soll, ist das wohl vergleichsweise mau. Mir wären der zahlreichen und langatmigen Gangzahl auch zu viel, weswegen ich die 5 Gang Kiste u.a. fahre und nicht gewechselt habe, als es davon mehr gab. Durch Drehzahlniveausenken den Spritverbrauch drücken. Gut, kann Honda so machen...so es den gelingt und nicht nur übermäßig viele Schongänge auf diese Art produziert werden, die hübsch der Reihe nach vom Speedlimiter gecuttet werden. Irgendwie Bullshit....

Mal losgelöst von aller PS - Hysterie ist die CB völlig okay und genehm und in den unteren Gängen gezwiebelt recht ordentlich vorn bei der Musik mit dabei. Doch will man das, wenn man sie kauft? Denke eher nein, man kann, doch erschließt sich der wahre CB-Genuss erst beim entspannten Cruisen, getragen durch einen satten, großvolumigen Vierer. Finde ich jedenfalls, der bei Bedarf und entsprechend gewähltem Gang nett voranprechst.

Sollen die Schreiberlinge der F(l)achpresse sülzen, was sie wollen und ihre meist übelst hässlichen Testböcke ausquetschen, wie sie wollen und das zeitgeistmäßig angehippt cool(er) finden...fahren nach Zahlen, Messwerten und Punktevergabe, hihi, wenn's glücklich macht. Für mich zählen andere Kriterien. In erster Linie, welchen Eindruck ein Motorrad im Stand und nach der Fahrt bei mir hinterlässt. Meist stehen schon nach Punkt 1 die meisten aller heutigen Schüssel für mich unverrückbar im Off mit erhöhtem Bäh-Faktor...
I'm oldfashioned and like to warm my soul. Hopefully a sweet soul.

Wisedrum


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