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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Do 21. Nov 2019, 19:55 
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Und noch eine Bemerkung zur erwähnten Verkleidung Road comet fairing [2] von Samurider..
auch bzgl.
Zitat:
Luftverwirbelungen?

https://www.samurider.com/?p=26161

Nimmt bei höherer Geschwindigkeit deutlich den Winddruck von der Brust....
keine Turbulenzen und kein Helmwackeln..
Im Standgas vibriert sie manchmal leicht..
Gut und einfach anzubauen..
Super verarbeitet und lackiert...
keine ABE...

nur wenn es einen interessiert...

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CB1100RS 2017 schwarz


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Do 21. Nov 2019, 20:43 
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Natürlich interessiert das ... mich!! :D
Danke für die Info!
Keine ABE - kann man das Teil eintragen lassen oder scheitert's an irgendwelchen Materialvorgaben?


Gruß
Jörg


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Do 21. Nov 2019, 20:48 
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Frag doch mal auf dem Tüv nach,vielleicht geht ja was.
Gernot


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Do 21. Nov 2019, 21:24 
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Beiträge: 67
Wohnort: Bremen
Ohne Materialgutachten wird das wohl nix. Der TÜV möchte schon ganz gerne wissen, wie es um Splitterwirkung der einzelnen Bauteile bestellt ist. Kann man da nichts nachweisen, wird es m.E. schwierig, das Teil per Einzelabnahme eingetragen zu bekommen.

Eigentlich schade, denn sonst hätte ich schon längst eine geordert.


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Sa 23. Nov 2019, 00:20 
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Nochmals zur GS:

Ja, sie ist extrem optisch gewöhnungsbedürftig und ja, ich brauchte auch lange (sehr lange), bis ich mich entschloss eine zu kaufen.
Ausschlaggebend war folgendes:
Meinen ex-Roller (BMW C650GT), welchen ich übrigens unter genau den gleichen Umständen kaufte (!), musste in den Service und so erhielt ich vom Händler eine GS1200. Ich dachte mir nichts dabei, denn damals besass ich ja noch meine heissgeliebte 1200RT und eine GS war für mich nur eines: Hässlich. Also nichts von Liebe auf den ersten oder zweiten Blick (wie bei der CB).

Aber dann, auf der Heimfahrt...und beim Rangieren in der Garage, da kam der zündende Funke. Ich hatte noch selten ein so handliches Motorrad gefahren und ja, die GS konnte alles einfacher und besser wie meine RT, einfach die Optik, aber naja. Inzwischen weiss ich, dass ich weniger auf die Optik schauen muss, sondern mehr auf mein Fahrgefühl. Nur dieses ist letztlich entscheidend, ob die gefahrenen Kilometer auch Freude bereiten oder eben nicht. Und es ist auch klar, dass nicht jeder gleich empfindet. Es gibt nicht dieses eine Motorrad, welches allen passt. Aber die GS kann schon sehr vieles sehr gut! Ich denke da nur an die Bremsen, die sind kein Vergleich zur CB bzw. umgekehrt!

Oder wie ich es vergangenen Sommer auf einer Ausfahrt /Tour mit netten Forumsfreunden erlebt habe: Ich mit der gedrosselten F800GT meines Sohnes (also mit 35kW) hinter 2 englischen Supersportlern den Pass hoch, den einen habe ich dann sogar noch überholt. Mir war dabei selbst schon mulmig, nicht ob der Geschwindigkeit, sondern weil ich mit "nur" 35kW derart schnell den Pass hoch fahren konnte! Mit der CB ( und sogar mit der GS) hätte ich mich solches nicht getraut.

Jedes Motorrad hat seine Stärken und seine Schwächen. Die CB ist wunderschön, hat einen wundervollen Sound (leise und satt) und ein passables Fahrwerk. Auch ist der Motor seidenweich, aber in der Summe ist dies eben heute nicht mehr ausreichend. Ich will die CB nicht schlechtreden, aber auch nicht glorifizieren, sie ist und wird immer ein Nischenbike bleiben. Dessen müssen wir uns bewusst sein. Das ist nicht schlecht, aber leider wird sie dadurch auch keine Verkaufsrekorde brechen.

Mein Fazit: Vorurteile sind meistens falsch und man sollte unbedingt auch über den Tellerrand blicken.


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Sa 23. Nov 2019, 00:53 
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Es ist wohl immer eine Frage, woher man kommt und wohin man möchte mit einem Motorrad bildlich und praktisch geschrieben. Von allen mir besessenen und gefahrenen Motorrädern besitzt die Erstserien CB das beste Fahrwerk, Bremsen und den kräftigsten Motor. Das will alles nichts heißen. Für mich heißt das eine Menge. Alles mehr als ausreichend, auch heute noch. Was soll diese Formulierung "heute nicht mehr ausreichend" eigentlich bedeuten? Das kann nur ein Fahrer selbst beurteilen, so wie Du dein Urteil gefällt hast. Meines lautet dagegen: Mit der CB kann man ganz angemessen und vollaufgenügend im Hier und Jetzt durch die Gegend fahren. Das kann ich sogar mit der W und der Bullet, ohne mich in irgendeiner Weise gehandicapt oder nicht up today zu fühlen. Menschen sind sehr verschieden in ihrer Art zu urteilen, wahrzunehmen und zu vergleichen. Ich vergleiche nicht, ich nehme wahr, was mir das jeweilige Motorrad bietet und freunde mich mit ihm an, wenn es mir gefällt. Mir gelingt es einfach nicht, über diesen Tellerrand der eigenen Wahrnehmungspräferenzen zu blicken, wenn ich nichts adrett Gewinnendes erblicke. Dann entsteht einfach kein Anreiz, so ein Motorrad, ihre Zahl ist heute Legion, zu erfahren. Gerade beim Anblick einer GS und anderen Vertretern aus dem Hause BMW wendet sich mein Blick mit Grausen. Vorurteile haben damit nichts zu tun.

Wisedrum


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Sa 23. Nov 2019, 20:20 
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Beiträge: 174
lederkombi hat geschrieben:
Nochmals zur GS:

Ja, sie ist extrem optisch gewöhnungsbedürftig und ja, ich brauchte auch lange (sehr lange), bis ich mich entschloss eine zu kaufen.
(...)
Inzwischen weiss ich, dass ich weniger auf die Optik schauen muss, sondern mehr auf mein Fahrgefühl. Nur dieses ist letztlich entscheidend, ob die gefahrenen Kilometer auch Freude bereiten oder eben nicht. Und es ist auch klar, dass nicht jeder gleich empfindet. Es gibt nicht dieses eine Motorrad, welches allen passt. Aber die GS kann schon sehr vieles sehr gut!
(...)
Oder wie ich es vergangenen Sommer auf einer Ausfahrt /Tour mit netten Forumsfreunden erlebt habe: Ich mit der gedrosselten F800GT meines Sohnes (also mit 35kW) hinter 2 englischen Supersportlern den Pass hoch, den einen habe ich dann sogar noch überholt. Mir war dabei selbst schon mulmig, nicht ob der Geschwindigkeit, sondern weil ich mit "nur" 35kW derart schnell den Pass hoch fahren konnte! Mit der CB ( und sogar mit der GS) hätte ich mich solches nicht getraut.

Jedes Motorrad hat seine Stärken und seine Schwächen. Die CB ist wunderschön, hat einen wundervollen Sound (leise und satt) und ein passables Fahrwerk. Auch ist der Motor seidenweich, aber in der Summe ist dies eben heute nicht mehr ausreichend. Ich will die CB nicht schlechtreden, aber auch nicht glorifizieren, sie ist und wird immer ein Nischenbike bleiben. Dessen müssen wir uns bewusst sein. Das ist nicht schlecht, aber leider wird sie dadurch auch keine Verkaufsrekorde brechen.

Mein Fazit: Vorurteile sind meistens falsch und man sollte unbedingt auch über den Tellerrand blicken.


Aus weiter oben erwähntem Grund bin ich in den letzten 10 Wochen so gut wir gar nicht gefahren (für meine Verhältnisse), und als ich heute die RS für eine Stunde bewegt habe, war da ein unerwarteter Anflug von Respekt vor dem Gewicht in mehrfacher Hinsicht. Das fing beim Rangieren an. Dann hatte ich eine kurze Autobahnetappe von etwa 10 Kilometer, wo mir das Beschleunigen in höheren Gängen etwas zu linear (also gefühlt zäh) vonstatten ging, wobei ich ständig auf die Geschwindigkeit geachtet habe, um nicht in den Begrenzer zu rattern. Zurück auf der Landstraße, musste ich mich wiederum auf das Bremsverhalten bezogen neu justieren.
Ich schiebe das alles auf's Gewicht. Möglicherweise reagieren alle Motorräder in dieser Gewichtsklasse gleich oder ähnlich, aber ich habe außer der EX keine Erfahrungen, die ich heranziehen könnte.

Was das Fahrgefühl und die Freude am Fahren betrifft, war das zumindest heute nicht so der Bringer. Schwer in Worte zu fassen. Eigentlich zieht sich das wie ein roter Faden durch meine gesammelten Eindrücke und Erfahrungen. An vielen Tagen passte alles wunderbar, aber es sind auch etliche Ausfahrten dabei gewesen, wo ich unzufrieden war wegen dem einen oder anderen Umstand.

Diese Sache mit der F800GT kann ich daher gut nachvollziehen: Man steigt von seinem Bike um auf ein anderes - in diesem Fall auf ein viel schwächer motorisiertes und vermeintlich unspektakuläres - und erfährt ein paar Augenöffner. Die nackten Zahlen verwandeln sich in unerwartete Erlebnisse. Leistung und Optik sind plötzlich nicht mehr ausschlaggebend, sondern das Fahrgefühl und eine vage Ahnung der Möglichkeiten, die sich ergeben könnten. Es mag inzwischen etwas abgenutzt sein, wenn ich hier die NC 750 S erwähne, aber das Bike fällt genau in diese Kategorie: mäßiges Fahrwerk, durchschnittliche Bremsen, Leistung knapp über A2-Niveau, aber in der Summe ein Fahrzeug, das sich flink und handlich bewegen lässt, bei schlichtem und gutmütigem Charakter, robust und simpel ist und mir immer wieder große Freude bereitet. Was daran liegen mag, dass meine Ansprüche nicht so hoch sind.

Von daher lasse ich mich immer gern überraschen. Vielleicht ergibt sich irgendwann für mich die Gelegenheit für eine Ausfahrt mit einer GS, dann würde ich etwas darüber sagen können. Möglicherweise könnte ich Gefallen an ihr finden. Aber vor einem Erwerb steht immer noch der Preis, stehen Inspektionskosten, etwaige Reparatur- bzw. Ersatzteilkosten. Ich leiste mir zwar den Luxus des Motorradfahrens, aber dieser Luxus hat auch seine Grenzen.

Was das Nicht-Schlechtreden der CB angeht, das ist für mich eine klare Sache: Man kann sie nicht schlecht reden! Sie ist, was sie ist, und genau so soll sie sein, so sehe ich das. Um sie in vollem Umfang genießen zu können, muss man sie halt genau so fahren, wofür sie konzipiert wurde und die gesetzten Grenzen und Einschränkungen akzeptieren.
Auf der anderen Seite, wenn man das nicht kann, sollte man sich die Sache natürlich nicht schön reden. Dritte und mit einem unangenehmen Beigeschmack versehene Herangehensweise: Man fängt an, das Bike zu objektivieren und ständig mit anderen zu vergleichen. Alles in allem führt das aber in die gleiche Richtung ...

Gruß
Jörg


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: So 24. Nov 2019, 13:17 
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X-Man hat geschrieben:
Natürlich interessiert das ... mich!! :D
Danke für die Info!
Keine ABE - kann man das Teil eintragen lassen oder scheitert's an irgendwelchen Materialvorgaben?
Jörg


Eintragen ist wohl nicht machbar... sieht aber aus wie Original.

_________________
CB1100RS 2017 schwarz


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Mo 25. Nov 2019, 09:45 
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X-Man hat geschrieben:
Aus weiter oben erwähntem Grund bin ich in den letzten 10 Wochen so gut wir gar nicht gefahren (für meine Verhältnisse), und als ich heute die RS für eine Stunde bewegt habe, war da ein unerwarteter Anflug von Respekt vor dem Gewicht in mehrfacher Hinsicht. Das fing beim Rangieren an. Dann hatte ich eine kurze Autobahnetappe von etwa 10 Kilometer, wo mir das Beschleunigen in höheren Gängen etwas zu linear (also gefühlt zäh) vonstatten ging, wobei ich ständig auf die Geschwindigkeit geachtet habe, um nicht in den Begrenzer zu rattern. Zurück auf der Landstraße, musste ich mich wiederum auf das Bremsverhalten bezogen neu justieren.
Ich schiebe das alles auf's Gewicht. Möglicherweise reagieren alle Motorräder in dieser Gewichtsklasse gleich oder ähnlich, aber ich habe außer der EX keine Erfahrungen, die ich heranziehen könnte.
Gruß
Jörg


Hallo,

Wenn ich das so lese, ist meine Meinung das du das falsche Moped hast. Wenn du ständig darauf achten musst, nicht in den Anschlag zu fahren, dann würde ich über das Nachrüsten von irgendwelchen Plasteteilen nicht einmal nachdenken. Und die Motorcharakteristik: relativ linearer Drehmomentverlauf. Damit ist klar, daß es im oberen Drehzahlbereich gefühlt zäher wird, denn
die Leistung steigt ungefähr linear mit der Drehzahl, der Leistungsbedarf aber im Quadrat.
Motoren, welche mit steigender Drehzahl auch ein ansteigendes Drehmoment haben, ziehen gefühlt besser. Aber dafür musst du Leistung mit Drehzahl einkaufen.
Mir gefällt allerdings der Traktormotor der CB: Zieht immer und schön gleichmässig.
Autobahn fahre ich nur im Notfall. Die Autobahn ist aus meiner Sicht auch nicht das Revier für eine CB.

Gruss
Lutz


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Mo 25. Nov 2019, 10:00 
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Lutz hat geschrieben:
Mir gefällt allerdings der Traktormotor der CB: Zieht immer und schön gleichmässig.


Diese Gleichmäßigkeit in der Leistungsentfaltung, das Surfen auf einer Drehmomentwelle, weiß ich auch zu schätzen. Es ist die von mit bevorzugte Motorcharakteristik. Alle meine Motorräder besitzen sie. Ausgewogen, sehr easy und lässig zu fahren, ohne hohe Drehzahlen bemühen zu müssen. Den Drehzahlbegrenzer der CB hab' ich einmal ausprobiert, meine ich, sicher bin ich mir nicht mehr. Hohe Drehzahlen ein kleines Bisschen häufiger. Eine Notwendigkeit für sie bestand selten bis nie mit diesem Motor. Weder durch die Verkehrssituation noch die Gemütslage des Fahrers, der auf keine Hektik steht.

Wisedrum


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: So 26. Jan 2020, 14:36 
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Da in letzter Zeit bei zweifelhaftem Wetter und Salzstaub auf den Straßen unterwegs gewesen, habe ich vor ein paar Tagen eine umfangreiche Handwäsche gemacht und alles mal optisch gecheckt: keine Spur von Rost, nirgendwo.

Die meiste Arbeit hatte ich mit den Felgen, die habe ich im vergangenen Jahr nur einmal gründlich gereinigt, dementsprechend kam ordentlich WD40 zum Einsatz. Unter dem Schmutz war aber alles gut soweit, bis auf einen Mikrosteinschlag hinten. Am Getriebedeckel und am Tank gab's wohl jeweils einen weiteren Mini-Einschlag. Am Tank kann man dabei sehr gut sehen, wie dünn die Lackschicht tatsächlich ist. Das linke Lenkerendgewicht hat sich dieser Tage einmal losgerüttelt, die Schraube schaute einen guten Zentimeter heraus. Auch ist das Gewicht an sich schon ziemlich abgegriffen, wohl deshalb, weil mein Handballen ständig darauf liegt. An der oberen Gabelbrücke zwischen den Lenkerklemmen eine blasse, leicht weißliche Verfärbungsspur, die ich mir nicht erklären kann und die sich nicht entfernen lässt (es sei denn durch schmirgeln). Das war's auch schon, alles Pipikram.

Ansonsten nichts zu bemängeln, optisch und vor allem technisch, aber das habe ich auch nicht erwartet nach leicht aufgerundet 15.000 gefahrenen Kilometern in 2019. Nach der katastrophalen Werksbereifung hält der aktuelle Vorderreifen Dunlop Roadsmart 3 jetzt bereits 9600 Kilometer durch und sieht so aus, als würde er die nächsten 1000 auch noch schaffen. Der Hinterreifen hat 6.500 runter und sieht noch ziemlich neuwertig aus.

Bin sehr zufrieden, was den Gesamtzustand des Fahrzeugs betrifft!

Gruß
Jörg


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: So 26. Jan 2020, 18:43 
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Wenn ich von der CB wechseln sollte im Sinne von verabschieden, hab' ich weder vor, noch werde es tun, würde ich mich damit aus dem Thema 4Zylinder alt, neu, wasser-oder luftgekühlt, in Reihe oder sonstwie angeordnet ausklinken. Warum? Erstens hab' ich 2 weitere sehr gute und mir äußerst gefallende Motorräder,
die mir voll auf genügen und zweitens gefällt mir außer der CB kein anderer moderner Vierer so, dass ich ihn kaufen würde. Einen alten gebrauchten würd' ich nicht kaufen. Selber aus dem Neuzustand altern lassen, ist etwas anderes. Da ist klar, wie's geschah. Für mich wichtig.

Wisedrum


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: So 26. Jan 2020, 20:50 
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Lutz hat geschrieben:
X-Man hat geschrieben:
Aus weiter oben erwähntem Grund bin ich in den letzten 10 Wochen so gut wir gar nicht gefahren (für meine Verhältnisse), und als ich heute die RS für eine Stunde bewegt habe, war da ein unerwarteter Anflug von Respekt vor dem Gewicht in mehrfacher Hinsicht. Das fing beim Rangieren an. Dann hatte ich eine kurze Autobahnetappe von etwa 10 Kilometer, wo mir das Beschleunigen in höheren Gängen etwas zu linear (also gefühlt zäh) vonstatten ging, wobei ich ständig auf die Geschwindigkeit geachtet habe, um nicht in den Begrenzer zu rattern. Zurück auf der Landstraße, musste ich mich wiederum auf das Bremsverhalten bezogen neu justieren.
Ich schiebe das alles auf's Gewicht. Möglicherweise reagieren alle Motorräder in dieser Gewichtsklasse gleich oder ähnlich, aber ich habe außer der EX keine Erfahrungen, die ich heranziehen könnte.
Gruß
Jörg


Hallo,

Wenn ich das so lese, ist meine Meinung das du das falsche Moped hast.


Vor ein paar Tagen habe ich intensiv über das Thema nachgedacht und war zunächst auch der Meinung, das falsche Motorrad zu fahren. Auf der anderen Seite ergeht es mir wie Wisedrum, mir gefällt kein anderer Reihenvierer. Ich bin einige neuerer Bauart gefahren, dazu noch einen V4, aber keiner kommt für mich an den der CB 1100 heran.
Wenn ich mich so auf dem Markt umschaue, herrscht das optische Grauen, die Preise ziehen an, und die Bikes werden irgendwie immer chinesischer. Eine gute NC steht bereits in der Garage, die nutze ich gemäß ihrer Bestimmung immer öfter für den Arbeitsweg und sie taugt mir auch sehr auf der AB. Bei einem ernsthaften Fahrvergleich, den ich neulich gemacht habe, hat die 750er gegenüber der CB überraschend gut abgeschnitten und ich bin gedanklich schwer ins Schleudern geraten. Ich hatte vor, die CB wenn überhaupt gegen eine weitere NC einzutauschen, aber davon bin ich inzwischen wieder ab. Was soll ich mit zwei NCs? Das hatte ich bereits - eine ist toll, zwei sind irgendwie unbefriedigend. Und was der Markt im Augenblick so hergibt an Alternativen, törnt mich nicht sonderlich an. Was, woran ich mich nun wieder erinnere, der Grund gewesen ist, warum ich mir eine CB 1100 RS zugelegt habe, und worüber ich sehr lange und sehr gründlich nachgedacht hatte. Jetzt habe ich ein bisschen das Gefühl, als habe ich versucht, mich selbst auf's Kreuz zu legen. :think:
Die CB bleibt, sie ist das richtige Moped.

Gruß
Jörg


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: So 26. Jan 2020, 21:22 
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im Wechselbad der Gefühle ?.... :mrgreen: .... :whistle:

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nach schräg kommt flach
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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: So 26. Jan 2020, 21:52 
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Registriert: Sa 6. Okt 2018, 11:30
Beiträge: 174
alprider hat geschrieben:
im Wechselbad der Gefühle ?.... :mrgreen: .... :whistle:


Jawohl, Monsieur alprider. Ich würde den molligen Charme meiner übergewichtigen Ballerina doch arg vermissen, und ja, ich hege da gewisse Gefühle, die ich nicht mehr verleugnen kann und will, wozu all dieses Gerede um die Vernunft, hinfällig die Suche nach dem Makel, was doch nur dazu führt, all den Glanz dieser technischen Schöpfung in einem um so helleren Licht erstrahlen zu lassen ... :violin: :D

Gruß
Jörg
(nüchtern)


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Mo 27. Jan 2020, 00:07 
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Registriert: Fr 2. Jan 2015, 13:03
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X-Man hat geschrieben:
80 Euro Sprit später:

Wenn hier andere RS-Fahrer anwesend sein sollten, die ähnliche oder aber ganz andere Erfahrungen gemacht haben: Wäre nett, wenn ihr euch hierzu mal melden würdet, Fahrstil, Bereifung etc.
Vielen Dank im Voraus!

Gruß
Jörg


Hallo, Ja es sind "andere" RS-Fahrer anwesend. Ich zum Beispiel. meine Erfahrung:

- Ich fahre im klassischen Stil, die Knie am Tank. Wenn ich in eine Rechtskurve fahren möchte, ziehe ich den Lenker links etwas nach hinten, die RS fällt dann spielend leicht in die Kurve hinein. Bei einer Linkskurve den Lenker am rechten Ende nach hinten ziehen und die Maschine fällt spielend in die Linkskurve.
- Ja, die RS ist etwas "steifer" aber nur geringfügig. Ich jedenfalls habe beim "Kurvenwedeln" keine Probleme!

Gruß,

_________________
Viel Freude am Classic- Bike- Fahren
wünscht ClassicBikeFan


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Mo 27. Jan 2020, 08:35 
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ich ziehe mich nicht über den Tank....ich drücke..man hat das bessere Feingefühl.....die sog. ziehende Seite fungiert im normalfall eher mehr als eine Art begleitende lenkerführende Rolle.....

schon mal astreiner Stummellenker oder mehr stehend im Gelände gefahren ?


z.b. im Motocross wo es bei moderatenTempi kurze heftige Richtungsänderungen braucht.....da zieht man bewusst gleichzeitig noch...

oder ja
so im stehen muss ich ja noch ziehen um überhaupt eine Hebelwirkung erzeugen zu können, ich kann mich allrnfalls mit dem Rücken ja nicht gegen dem Himnel anlehnen
------------------

und Jörg.....: ...schmunzellchen.....

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Mo 27. Jan 2020, 09:52 
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Registriert: Sa 19. Mär 2016, 22:10
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als langjähriger Chopperfahrer kenne ich den Knieschluss ohne hin nicht wirklich.... :lol: ....kenne somit auch das Problem nicht mit den Hosen den Tank ev. seitlich zu ruinieren

als ich da an der Goldschwinge gar noch die Fussablagen seitlich am Motor drann hatte....meine eher kurzen Beine weit gespreitz, gestreckt nach vorne......

mit der CB 1000 neo sports cafe kann ich ja mal den knieschluß bewusst anwenden diesen sommer.....dann gehen die Kurven ja noch flüssiger....grins....

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Mo 27. Jan 2020, 12:18 
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Registriert: Sa 19. Mär 2016, 22:10
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oder auch

der Knieschluss ist schliesslich nicht da um sich mit (beiden) Beinen fest zu klemmen/krallen damit ich mich nicht über den Tank nach vorne ziehe

es ist so ne Art seitliche bikeFührungshilfe des jeweiligen äusseren Knies

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