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Brems/Hydraulikflüssigkeiten
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Seite 2 von 2

Autor:  lederkombi [ Mi 3. Jul 2019, 01:10 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Brems/Hydraulikflüssigkeiten

legne hat geschrieben:
Hallo Eisbaerchen
Um deine Eingangsfrage zu beantworten , was die unterschiedliche Verfärbung der beiden Flüssigkeiten angeht.
Die unterschiedliche Verfärbung entsteht durch die unterschiedliche Funktion der beiden Systeme.
Bei der Kupplung wird hydraulisch viel Weg zurückgelegt und wenig Druck aufgebaut..
Bei der Bremse ist es genau umgekehrt.
Die Verfärbung entsteht aber nur durch Abrieb, in erster Linie zwischen der Flüssigkeit und dem Schlauch.
Also brauchst du Dir keine Sorgen machen , es liegt kein Defekt vor, alles ganz normal.

Gruß Udo



Hallo Udo

Kannst Du das ein wenig mehr technisch erklären? Da hat es für mich viele Unklarheiten drin. Wieso wird da mehr "Weg" in der Leitung benötigt? Die Leitung ist ja etwa gleicher Durchmesser wie die Bremsleitung, jedenfalls bei meiner CB. Zudem ist der Ausgleichsbehälter etwa gleich gross. Das mit dem Weg und dem Druck entsteht ja nicht am Ausgleichsbehälter, sondern dort wo der Druck benötigt wird (z.B. Druckstange), zumindest habe ich das vor vielen Jahren so gelernt und berechnen dürfen. Wenn die Flüssigkeit am Schlauch reiben würde (mikroskopisch tut sie dies natürlich schon), dann hätte der Schlauch ja Abrieb und müsste eher ersetzt werden wie die Flüssigkeit, aber wie kommt der Abrieb bis in den Ausgleichsbehälter? Das ist ja ein statisches System, da fliesst ja nichts in der Leitung (ausser Volumenausgleich infolge Abnutzung der Kupplungsbeläge)?

Soweit ich weiss, kommt der Abrieb praktisch immer vom Geberzylinder. Diese sind grösstenteils aus Alu (auch bei der Honda). Bei Kupplungsbetätigung reiben da Aluteile gegeneinander und so entsteht dann auch der Abrieb. Zusätzlich kann die Dichtmanschette verschlissen sein, auch diese erzeugt Abrieb. Beides ist an sich ungefährlich und kann ignoriert werden, allenfalls einfach das Ausgleichsgefäss leer saugen und neu Befüllen.
Damit die Flüssigkeit länger klar bleibt: Kupplung nicht am Rotlicht verwenden, sondern die Gänge schalten (Neutral).

Autor:  Mitglied [ Mi 3. Jul 2019, 07:34 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Brems/Hydraulikflüssigkeiten

lederkombi hat geschrieben:
- Kannst Du das ein wenig mehr technisch erklären? Da hat es für mich viele Unklarheiten drin.

- Das mit dem Weg und dem Druck entsteht ja nicht am Ausgleichsbehälter, sondern dort wo der Druck benötigt wird
- ... da fliesst ja nichts in der Leitung ...
- Soweit ich weiss ...
- Zusätzlich kann die Dichtmanschette verschlissen sein .... Beides ist an sich ungefährlich und kann ignoriert werden ...
- Damit die Flüssigkeit länger klar bleibt: Kupplung nicht am Rotlicht verwenden, sondern die Gänge schalten (Neutral).


Bei eigenen Unklarheiten sollten keine falsche Schlüsse, Unsinn und Phrasen verbreitet werden.

Autor:  legne [ Mi 3. Jul 2019, 09:38 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Brems/Hydraulikflüssigkeiten

Hallo Lederkombi,
Ich hoffe ich kann Dir Deine Fragen beantworten.
Das wichtigste vorweg, ausschlaggebend zum wechseln der Flüssigkeit ist immer der Siedepunkt, nicht die Farbe .
Bigblock hat geschrieben:
Das mit dem Weg und dem Druck entsteht ja nicht am Ausgleichsbehälter, sondern dort wo der Druck benötigt wird
- ... da fließt ja nichts in der Leitung ...

Bei der Kupplungsbetätigung ist Druck nicht so entscheidend (es muss nur die Kraft der Kupplungsfedern überwunden werden). Der Weg den die Kupplungsstange betätigt werden muss sind aber einige Millimeter. Diesen Weg muss die Flüssigkeitssäule im System auch machen. Man zieht den Handhebel ja ganz durch, zusätzlich kommt noch eine Übersetzung über verschiedene Kolbendurchmesser dazu.
Also ist die Bewegung (Flüssigkeit zu Schlauch ) größer als bei einem Bremssystem.

Der nächste Punkt ist, das im unbetätigten Zustand die Ausgleichsbehälter immer über eine Bohrung mit dem System verbunden sind ( erst bei Betätigung wird diese Bohrung verschlossen)
Eine Vermischung ist schon aus thermischer Sicht gegeben.( warme Flüssigkeit will nach oben und kalte nach unten)
Verfärbungen im Öl /Bremsflüssigkeit sind zum aller größten Teil Rußpartikel ( auch im Motoröl ,dort aber entstehend durch die Verbrennung, beim Diesel mehr als beim Benziner )
Metallischer Abrieb sollte nach so kurzer Zeit und geringem Maße nicht sichtbar sein.
Ruß ist in fast allen Gummiteilen enthalten ( die machen den Reifen so schön schwarz ) und haben die Eigenschaft schon im geringen Maß jede Flüssigkeit einzufärben.
Das Bremssystem ist von der Flüssigkeitsmenge auch um einiges größer als bei der Kupplung (vordere Bremse), was den Unterschied auch verstärken mag.
ABS außen vor gelassen, nur die Rad-Kreise berücksichtigt.

Ich hoffe ich konnte es einigermaßen Verständlich rüber bringen.

Gruß Udo

Autor:  Mitglied [ Mi 3. Jul 2019, 09:50 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Brems/Hydraulikflüssigkeiten

legne hat geschrieben:
Hallo Lederkombi,
Bigblock hat geschrieben:
Das mit dem Weg und dem Druck entsteht ja nicht am Ausgleichsbehälter, sondern dort wo der Druck benötigt wird
- ... da fließt ja nichts in der Leitung ...

Gruß Udo


"Bigblock" hat diesen Unsinn nicht geschrieben!

Autor:  alprider [ Mi 3. Jul 2019, 13:50 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Brems/Hydraulikflüssigkeiten

na von fliessen würde ich bestimmt auch nicht reden bei unserer Hydraulik.....eher ,von was auch nicht, ev. 1-2cm hin und her stossen/bewegen des öles.......


https://de.wikipedia.org/wiki/Hauptbrem ... iagram.gif

auf der einen Seite gibts einen Geber- auf der anderen einen Nehmerzylinder, nicht ?


und sonst z.b.
https://elearning.physik.uni-frankfurt. ... /cd248.htm

http://www.pb-sb.ch/hydraulik-grundlagen.html

Autor:  alprider [ Mi 3. Jul 2019, 19:15 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Brems/Hydraulikflüssigkeiten

hmmm wenn bei dir die Kupplungssauce viel dunkler war dann bist wohl gerne rennmässig unterwegs ganz nach dem Motto: wer bremst verliert.....grins...

oder wo Dichtungen nicht viel (oft) zu reiben haben .......

sonst : möglicherweise reagiert die Flüssigkeit farblich auch noch mit dem Alu, mit dem Dichtungsabrieb zusammen ev. erst recht....keine Ahnung bin nicht Chemiker..

Autor:  Mitglied [ Mi 3. Jul 2019, 19:30 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Brems/Hydraulikflüssigkeiten

alprider hat geschrieben:
hmmm
wenn bei dir die Kupplungssauce viel dunkler war dann bist wohl gerne rennmässig unterwegs .....
wer bremst verliert.....
grins...
sonst : möglicherweise reagiert die Flüssigkeit auch noch mit dem Alu
....keine Ahnung ...........

ja, so ist das wohl ...............

Autor:  alprider [ Mi 3. Jul 2019, 19:32 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Brems/Hydraulikflüssigkeiten

ich glaub......lederkombi sprach eigentlich nie von was anderem....habe jetzt seine posts nicht extra durchgeackert.....auch wo der Druck erzeugt wird..siehe GIF

Autor:  alprider [ Mi 3. Jul 2019, 19:55 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Brems/Hydraulikflüssigkeiten

huch

mit deinem Zitat von meinem Text stimmt ja meine Anspielung gar nicht mehr

mist , was mach ich denn jetzt nur.....hmmmm

Autor:  Mitglied [ Do 4. Jul 2019, 06:58 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Brems/Hydraulikflüssigkeiten

alprider hat geschrieben:
huch
...... meine Anspielung .....
mist .....hmmmm

Auch wenn der ergebene Knappe den Unsinn seines schmollenden Herrchens wiederholt bleibt das schweizer Käse.

Autor:  Hallore [ Do 4. Jul 2019, 07:28 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Brems/Hydraulikflüssigkeiten

Für mich ist das Forum aus dieser Stelle bis auf Weiteres, vielleicht auch für immer, beendet.

Autor:  Hallore [ Do 4. Jul 2019, 07:29 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Brems/Hydraulikflüssigkeiten

Für mich ist das Forum aus dieser Stelle bis auf Weiteres, vielleicht auch für immer, beendet.

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