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BeitragVerfasst: So 13. Okt 2019, 12:17 
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In der neuesten MOTORRAD NEWS Ausgabe November 2019 findet sich ein Spezial zu Retromotorrädern gebraucht und neu bis in Höhe von 6.000€. Alle 3 Motorräder, die ich fahre, sind dort mit einer Kurzsprechung vertreten. Wie das wohl kommt?

Die CB kommt ganz gut dabei weg, es geht überwiegend in dieser Preisklasse um die Erstserie. 2 Dinge verwundern mich. Der Verbrauch wird mit 5,7l auf 100km angegeben. Bisschen hoch, wie ich finde. Fahre die CB im Mittel bisher mit 4,6l. Also, da geht auch deutlich weniger. Wie Motorradtester halt so fahren. Ansatzweise verbrauchsbedacht zu fahren, spielt da keine Rolle. Der deutlich geringere mögliche Verbrauch hätte ruhig Erwähnung finden können, um kein falsches Bild entstehen zu lassen. Dieses entsteht auch in der Erwähnung von anlaufenden Chromteilen. Da wurde wohl etwas verwechselt. Diese Aussage bezog sich zwar auf die EX, die des Vorgängermodells würden dieses Manko dann m.E.n auch aufweisen müssen. Tun's aber nicht oder kennt irgendein CB-Besitzer das Phänomen? Gemeint sind vermutlich die Krümmer der Edelstahlauspuffanlage der Erstserien-Honda. Anders wüsst' ich mir keinen Reim darauf zu machen.

Wisedrum


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BeitragVerfasst: So 13. Okt 2019, 15:53 
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Und der lange, von MN gemessene Bremsweg der CB1100 wurde auch sehr kritisiert.


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BeitragVerfasst: So 13. Okt 2019, 16:04 
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Er kommt mir gar nicht lang vor. Steige und greife aber auch seltenst voll in die Eisen und messe ihn dann nicht. Finde die Bremse, gerade in der CBS Variante der Ersterie, bei Befarf sehr zupackend und kräftig. Mag daran liegen, dass ich von den anderen beiden Motorräden weniger kräftiges gewohnt bin. Finde die Kritik der MOTORRAD NEWS-Jungs unzutreffend. Scheint so, alles können sie nicht richtig bremsen. In einem ersten Test der Zeitschrift TOURENFAHRER 11/2013 wurden 39,7m gemessen. Ein ganz anderer Schnack. Mag sein, dass es sich beim deutlich längeren Bremsweg um den Wert der EX handelt, deren Bremse durch den Wegfall des CBS massiv nachgelassen haben könnte. Denkbar.

Wisedrum


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BeitragVerfasst: So 13. Okt 2019, 19:12 
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Hallo
Den längeren Bremsweg würde ich mir bei der CB so erklären, dass nicht unbedingt die Bremse zahnlos ist, sondern das ABS einfach viel zu früh eingreift. Die CB ist mein einziges ABS Fahrzeug, wenn ich den Bremsvorgang mit meinen anderen, älteren Mopeds vergleiche, würd ich vom Gefühl her sagen die CB könnte locker 20% stärker verzögern, ohne dass ein ABS Eingriff in diesem Ausmass nötig wäre.
Die bemängelte Chromqualität ist an manchen Stellen wirklich deutlich, als ich die Abgasanlage gewechselt habe waren alle Hutmuttern der Krümmerflansche an der Auflagefläche völlig verrostet,
ich habe die Teile dann gegen die optisch identischen einer alten Schlacht- CBX aus den Achtzigern ersetzt, die rosten nicht :)

_________________
____________________________________________________________
Gruss Ralf

CB 1100 A 2013 in schwarz
VF 1000 R 1984 in HRC
CB 750 SF 1994 in grau
VFR 750 F 1988 in Arbeit


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BeitragVerfasst: So 13. Okt 2019, 20:11 
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Mir erschließt sich nicht, warum das ABS so früh eingreifen sollte. Es regelt doch sowieso schon ziemlich feinfühlig sprich kaum merklich. Wenn man kräftig am Hebel zieht, sind die Regelintervalle auch auf den letzten Metern kaum zu spüren - zumindest bei meiner RS MJ17. Die hat zwar eine modernere Bremsanlage, aber das Gewicht der Modelle bleibt sich doch irgendwie gleich.

Es macht macht doch konstruktionsbedingt von der ersten Modellreihe an Sinn, eine dem Gewicht angemessene Bremsleistung zur Verfügung zu stellen. Warum das nicht passiert ist, ist mir rätselhaft. Ehrlich gesagt habe ich kein besonderes Vertrauen in die Vorderradbremse der RS. Der Leerweg ist mir zu groß, der Druckpunkt zu schwammig. Ich bin dazu übergegangen, bei allen Bremsmanövern hinten mitzubremsen, denn die Hinterradbremse ist wirklich zu gebrauchen und hat gute Effekte.

Bisher hatte ich bei Gefahrbremsungen immer das Gefühl des viel zu langen Bremswegs, obwohl ich immer frühzeitig den Anker geworfen hatte. Bei normalen Bremsmanövern im Stadtverkehr, also um Tempo 50 herum, habe ich ein nerviges Faden festgestellt. Die Bremsen inkl. Beläge sind aber in Ordnung, laut der 12000er Inspektion vor ein paar Wochen. Eine adäquate Bremsleistung habe ich dennoch nur, wenn ich energisch zupacke.

Natürlich habe ich mich an den Zustand gewöhnt und kann das Fahrzeug sicher zum Stillstand bringen. Etwas nervig ist es trotzdem und wird es auch bleiben.

Gruß
Jörg


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BeitragVerfasst: So 13. Okt 2019, 20:50 
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Bei einem Fahrsicherheitstraining im Mai diesen Jahres hatten wir Teilnehmer die Möglichkeit, die Verzögerung bei einer Gefahrbremsung messtechnisch zu erfassen. Ich hatte mit meiner CB 1100 von allen Teilnehmern die höchste Verzögerung erzielt. Und da waren u. a. BMW GS 1200, eine S 1000 R und eine S 1000 XR dabei. Alle bremsenmäßig der CB sicher überlegen. Das heißt für mich, aus einem bunt zusammengewürfelten Haufen an Fahrern und Motorrädern hat dasjenige Fahrzeug am besten verzögert, bei dem der Fahrer offenbar am entschlossendsten in den Hebel gelangt hat.
Ich meine, wenn andere mit z. B. einer BMW S 1000 XR trotz mehrerer Versuche nicht an die Verzögerung der CB rankamen, dann bremst die CB sicher nicht ganz kacke. Dass man mit etwas mehr Training und Mut aus so einer highend Bremse wie der an der BMW mehr rausholen kann steht für mich außer Frage. Aber wenn Hinz und Kunz unter nicht labormäßigen Bedingungen bremsen, kann sich offenbar auch eine CB 1100 Bremse sehen lassen.

Aber es stimmt schon, die Bremse fühlt sich für mich zwar gut und wirksam an, aber sicher nicht nach Referenzware. Sie benötigt schon reichlich Handkraft und hat auch keinen so kristallklaren Druckpunkt wie manch edlere Anlage. Stört mich aber nicht, sie bremst, und das sehr ordentlich.

_________________
Viele Grüße - Stefan


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BeitragVerfasst: Mo 14. Okt 2019, 10:27 
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Bei einem Notbremsmanöver glaube ich aber auch schon irgendwie eine leichte Verzögerung bemerkt zu haben. Ohne ausweichen wäre ich wohl aufgefahren.

Einen höheren Verbrauch habe ich aber auch. Innerorts: 5,5...5,6l, außerhalb: um die 5,0l.
Und wenn ich in den "Spritmonitor" https://www.spritmonitor.de/de/uebersicht/18-Honda/1337-CB_1100.html?sort=1 schaue, da stehen viele mit ähnliche Werten.


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BeitragVerfasst: Di 15. Okt 2019, 06:08 
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Mein Verbrauch liegt auch knapp über 5 L (5,1 oder 5,2 oder so), Bj. 2013. Und ich bin wirklich kein Raser. Ich kam einmal auf etwa 4,5 L, da bin ich aber gebummelt wie meine Oma.


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BeitragVerfasst: Di 15. Okt 2019, 12:08 
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Ja, mit der CB kann man wunderbar bummeln. :lol:
Als ich vor vier Wochen Richtung Wetterau meine Frau im Schlepptau hatte, kam ich auf etwa 4,5 Liter Verbrauch. Meine Frau hat halt keine Fahrroutine und hält sich stets auf der sichersten Seite, und so soll es in dem Fall auch sein! Mein Durchschnittsverbrauch liegt aber ziemlich genau bei 5,5 Liter. In den Sommermonaten mit viel Autobahnanteil entsprechend höher.

Mein letztes Notbremsmanöver (in diesem Jahr mein drittes) hatte ich vergangenen Samstag, als mir eine junge Frau in einem Twingo die Vorfahrt genommen hat, auf einer verkehrs- und ampelfreien Dorfkreuzung. Ich tastete mich bereits in den Kreuzungsbereich (auf Geradeausfahrt), als ziemlich plötzlich von links der Twingo ins Bild huschte. Mein Bremsmanöver erfolgte aus ca. 40km/h. Als die Frau die Situation erkannte, trat sie automatisch die Bremse durch und stellt sich mir damit quasi in den Weg, so dass ich die Bremse lösen und nach rechts ausweichen musste. Eigentlich hatte ich die Situation gut im Überblick und mein Bremsmanöver hätte (bei der Geschwindigkeit) ausreichen müssen, die CB zum Stehen zu bringen. Aber diesmal habe ich den Braten bereits gerochen, die Bremse gelöst und mich für's Ausweichen entschieden. Platz genug war Gottseidank vorhanden.

Drei Notbremsungen auf bisher ca. 20.000 gefahrene Kilometer in diesem Jahr (CB+NC) erachte ich als nicht gehäuft. Auch hatte ich die Situationen immer im Griff, weil die Abläufe bereits einer gewissen (mehrjährigen ABS-) Routine unterliegen, regelmäßige Bremsübungen eingeschlossen. Trotzdem fühle ich mich im Moment dahin gehend sicherer, wenn ich mit der NC unterwegs bin. Zu deren Einscheibenbremsanlage habe ich mehr Vertrauen, denn sie hat einen klaren Druckpunkt und von da an einen erstaunlichen Biss (was einmal sogar zu einem leichten Stoppie geführt hat, trotz ABS ...).

Gruß
Jörg


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BeitragVerfasst: Di 15. Okt 2019, 12:45 
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Meine "RS" braucht gute sechs Liter auf hundert Kilometern, ich fahre damit allerdings auch nur Tagestouren auf Landstraßen mit vielen Kurven, bergauf und bergab; den sechsten Gang nutze ich dabei äußerst selten.
Sicher wäre auch ein Verbrauch von unter fünf Litern möglich, aber das halte ich für Spritverschwendung.

An den Bremsen habe ich, auch im Vergleich zu anderen Motorrädern, nichts auszusetzen; man muß schon Art und Gewicht der Maschine berücksichtigen; die Grenze der Verzögerungsmöglichkeit setzt haupsächlich die Übertragungsfähigkeit des Vorderradreifens und die CB1100 ist nun mal weder ein 190kg-Superbike noch eine 160 kg-SuperMoto.
Das ABS regelt nach meinem Geschmack für ein "naked Retro-Bike" und entsprechende Fahrweise einwandfrei.


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BeitragVerfasst: Di 15. Okt 2019, 14:02 
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Registriert: Di 14. Okt 2014, 23:03
Beiträge: 530
Wisedrum hat geschrieben:
In der neuesten MOTORRAD NEWS Ausgabe November 2019 findet sich ein Spezial zu Retromotorrädern gebraucht und neu bis in Höhe von 6.000€. Alle 3 Motorräder, die ich fahre, sind dort mit einer Kurzsprechung vertreten. Wie das wohl kommt?

Die CB kommt ganz gut dabei weg, es geht überwiegend in dieser Preisklasse um die Erstserie. 2 Dinge verwundern mich. Der Verbrauch wird mit 5,7l auf 100km angegeben. Bisschen hoch, wie ich finde. Fahre die CB im Mittel bisher mit 4,6l. Also, da geht auch deutlich weniger. [...]


5,7l/100km ist ein guter Durchschnittswert und deckt sich mit meinen Erfahrungen. Ich vermute, dass eher deine sehr niedrigen Verbrauchswerte bei vorausschauender Fahrweise in der norddeutschen Tiefebene nicht repräsentativ sind. :mrgreen:

Das korreliert auch mit dem Reifen- und Bremsbelagverschleiß. ;)

_________________
Django -- IBA #59882 -- Django auf CB1100 -- Django Tours - Riding thru life on a Motorcycle
- Dieser Text wurde mit einer Taschenlampe in das offene Ende eines Glasfaserkabels gemorst. -


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BeitragVerfasst: Di 15. Okt 2019, 14:06 
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Tea Bee hat geschrieben:
Bei einem Fahrsicherheitstraining im Mai diesen Jahres hatten wir Teilnehmer die Möglichkeit, die Verzögerung bei einer Gefahrbremsung messtechnisch zu erfassen. Ich hatte mit meiner CB 1100 von allen Teilnehmern die höchste Verzögerung erzielt. Und da waren u. a. BMW GS 1200, eine S 1000 R und eine S 1000 XR dabei. Alle bremsenmäßig der CB sicher überlegen. Das heißt für mich, aus einem bunt zusammengewürfelten Haufen an Fahrern und Motorrädern hat dasjenige Fahrzeug am besten verzögert, bei dem der Fahrer offenbar am entschlossendsten in den Hebel gelangt hat.
Ich meine, wenn andere mit z. B. einer BMW S 1000 XR trotz mehrerer Versuche nicht an die Verzögerung der CB rankamen, dann bremst die CB sicher nicht ganz kacke. Dass man mit etwas mehr Training und Mut aus so einer highend Bremse wie der an der BMW mehr rausholen kann steht für mich außer Frage. Aber wenn Hinz und Kunz unter nicht labormäßigen Bedingungen bremsen, kann sich offenbar auch eine CB 1100 Bremse sehen lassen.

Aber es stimmt schon, die Bremse fühlt sich für mich zwar gut und wirksam an, aber sicher nicht nach Referenzware. Sie benötigt schon reichlich Handkraft und hat auch keinen so kristallklaren Druckpunkt wie manch edlere Anlage. Stört mich aber nicht, sie bremst, und das sehr ordentlich.


Ich bin in diesem Jahr hin und wieder auch andere Maschinen gefahren und habe Vergleiche angestellt, natürlich. Bisher hat die RS immer "gewonnen", in der Summe, nicht jedoch im Detail, und eines von letzteren ist halt die Bremsanlage. Natürlich hat die RS verhältnismäßig gute Bremsen, die Bremsleistung für so ein schweres Gerät empfinde ich - für meinen Geschmack - aber als etwas zu gering. Soll heißen, sie ist ausreichend, hat aber nicht allzu viele Reserven meiner Meinung nach. Mit der Betonung auf: hinsichtlich dieser Gewichtsklasse und Art des Fahrzeugs.

Aber damit verhält es sich wie mit allen anderen Fahrzeugen auch, man tut gut daran, das Machbare bzw. die Grenzbereiche auszuloten, um möglichst auf der sicheren Seite zu sein. Ein Fahrsicherheitstraining ist bestimmt nicht die schlechteste Idee, das anzutesten. Besonders dann, wenn es in freier Wildbahn noch keine Anlässe dafür gegeben hat.

Gruß
Jörg


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BeitragVerfasst: Di 15. Okt 2019, 14:20 
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X-Man hat geschrieben:
Tea Bee hat geschrieben:
Ich hatte mit meiner CB 1100 von allen Teilnehmern die höchste Verzögerung erzielt. Und da waren u. a. BMW GS 1200, eine S 1000 R und eine S 1000 XR dabei. Alle bremsenmäßig der CB sicher überlegen.


..... aber als etwas zu gering. Soll heißen, sie ist ausreichend, hat aber nicht allzu viele Reserven meiner Meinung nach.


Was soll denn da noch mehr gehen?
Welche "Reserven"?


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BeitragVerfasst: Di 15. Okt 2019, 15:02 
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Django hat geschrieben:
Wisedrum hat geschrieben:
Ich vermute, dass eher deine sehr niedrigen Verbrauchswerte bei vorausschauender Fahrweise in der norddeutschen Tiefebene nicht repräsentativ sind. :mrgreen:

Das korreliert auch mit dem Reifen- und Bremsbelagverschleiß. ;)


So hat jeder andere Vorlieben beim Motorraddahren und empfindet Fahrstile sehr unterschiedlich. Von Oma-Stil bis "Ist das Benzin nicht wert", ist für besonnenes Fahren alles dabei. Sehr aufschlussreich diese. Einordnungen.

Die Laufleistung der CB ist nicht nur in meiner Heimatgegend entstanden. Ein Drittel der Kilometer ergaben sich auf Touren auch in anderer Topographie. Der Verbrauch war dort nicht höher im Schnitt. Wahrscheinlich liegt's daran, dass ich meinen heimatlichen Stil auf den Fahrten beibehalte und der Motor durch seine ausgiebige Benutzung on tour immer schön durchgewärmt ist. Verbraucht die CB mal über 5l, komme ich ins Grübeln und frage mich, ob mit der Maschine etwas nicht stimmt.

Wisedrum


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BeitragVerfasst: Di 15. Okt 2019, 16:32 
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Wisedrum hat geschrieben:
Von Oma-Stil bis "Ist das Benzin nicht wert", ist für besonnenes Fahren alles dabei.

"Wieso Stau im Elbtunnel, vor mir ist doch alles frei!"


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BeitragVerfasst: Di 15. Okt 2019, 16:39 
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Stau ist immer nur hinten blöd', vorne geht's.

Wisedrum


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BeitragVerfasst: Di 15. Okt 2019, 16:52 
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Zebeler hat geschrieben:
X-Man hat geschrieben:
Tea Bee hat geschrieben:
Ich hatte mit meiner CB 1100 von allen Teilnehmern die höchste Verzögerung erzielt. Und da waren u. a. BMW GS 1200, eine S 1000 R und eine S 1000 XR dabei. Alle bremsenmäßig der CB sicher überlegen.


..... aber als etwas zu gering. Soll heißen, sie ist ausreichend, hat aber nicht allzu viele Reserven meiner Meinung nach.


Was soll denn da noch mehr gehen?
Welche "Reserven"?


Falls ich sagen wir mal aus 100 km/h eine Zehntelsekunde zu spät den Anker werfe. Das dürften in etwa die entscheidenden drei Meter sein, dir mir bei einer besseren Bremse u.U. den Arsch retten können. Ich hatte im Sommer 2016 gleich zwei derartige Notbremsmanöver und weiß seitdem die Leistung einer guten Bremsanlage sehr zu schätzen. Natürlich kann auch die beste Bremse letztendlich keinen Impact verhindern, wenn die Umstände dagegen sprechen. Aber nichts spricht gegen den Vorteil eines möglichst kurzen Bremswegs, gell.

Gruß
Jörg


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BeitragVerfasst: Di 15. Okt 2019, 17:00 
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X-Man hat geschrieben:
Falls ich sagen wir mal aus 100 km/h eine Zehntelsekunde zu spät den Anker werfe.

Das verstehe ich nicht.

Wieso soll das Motorrad/Bremse/ABS dafür verantwortlich sein, daß der Fahrer zu langsam reagiert?


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BeitragVerfasst: Di 15. Okt 2019, 17:14 
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Zebeler hat geschrieben:
Meine "RS" braucht gute sechs Liter auf hundert Kilometern, ich fahre damit allerdings auch nur Tagestouren auf Landstraßen mit vielen Kurven, bergauf und bergab; den sechsten Gang nutze ich dabei äußerst selten.
Sicher wäre auch ein Verbrauch von unter fünf Litern möglich, aber das halte ich für Spritverschwendung.

An den Bremsen habe ich, auch im Vergleich zu anderen Motorrädern, nichts auszusetzen; man muß schon Art und Gewicht der Maschine berücksichtigen; die Grenze der Verzögerungsmöglichkeit setzt haupsächlich die Übertragungsfähigkeit des Vorderradreifens und die CB1100 ist nun mal weder ein 190kg-Superbike noch eine 160 kg-SuperMoto.
Das ABS regelt nach meinem Geschmack für ein "naked Retro-Bike" und entsprechende Fahrweise einwandfrei.


Dem ist nichts hinzuzufügen. Ich liege bei ca. 5,5 L Verbrauch und die Bremsleistung ist in Relation zum Gewicht und der Art des Motorrades absolut ok.

_________________
- - - - - - - - - - -
CB 1100 RS
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BeitragVerfasst: Di 15. Okt 2019, 17:16 
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Zebeler hat geschrieben:
X-Man hat geschrieben:
Falls ich sagen wir mal aus 100 km/h eine Zehntelsekunde zu spät den Anker werfe.

Das verstehe ich nicht.

Wieso soll das Motorrad/Bremse/ABS dafür verantwortlich sein, daß der Fahrer zu langsam reagiert?


Seufz ... ernsthaft jetzt? :D
Wenn ich genug Zeit, Platz und ne dicke Sohle habe, kann ich sogar mit den Füßen bremsen, klar.


Gruß
Jörg


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