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BeitragVerfasst: So 22. Dez 2019, 13:44 
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Friese hat geschrieben:
meine anderen Motorräder liefen beim Topspeed der Honda wesentlich ruhiger. Aber ich kann damit ganz gut leben, obwohl echte 180km/h sind auch nicht gerade schnell, doch für Landstraßen reicht es :D


Für die Landstraße hat die CB mehr als ausreichend Power, das ist wahr ... 8-)

Aber das Gefühl habe ich auch, wenn ich mit der NC 750 S unterwegs bin, mit 55PS/68Nm ist man da bereits gut bestückt. Tatsächlich ist es auch so, dass die NC-Modelle, die ich gefahren bin, bei Topspeed (laut Tacho bis 195 km/h) deutlich ruhiger auf der Straße lagen, als die RS.

Gruß
Jörg


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BeitragVerfasst: So 22. Dez 2019, 17:36 
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Was mich jetzt auch nicht wirklich überrascht. Die RS ist zwar vielleicht die Sportvariante, aber ganz sicher kein Sportler. :-)


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BeitragVerfasst: Fr 10. Jan 2020, 13:01 
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Friese hat geschrieben:
die kleine Unruhe bei höheren Tempo kommt bei der RS vom geringeren Nachlauf, im übrigen man wird ja von niemanden gezwungen mit Höchstgeschwindigkeit zu fahren.



Hallo,

wieso hat die RS bei höherem Tempo "Unruhe" ??. Das kann ich nicht feststellen. Ich fahre meine RS meist mit einem bepackten Tankrucksack und der nimmt erstaunlich viel Winddruck weg. Bei vielen meiner Fahrten in Richtung Rhön, muss ich zunächst - bevor ich auf die Landstraße abbiege - etwa 50 km Autobahn fahren. Da lasse ich die gute RS schon mal locker mit Tacho 160 km/h (laut Navi sind das dann 150 km/h "Echte") fliegen. Beim Überholen steht dann auch schon mal die 180 auf dem Tacho. meine RS liegt dann perfekt stabil auf der Straße. Von Unruhe keine Spur. Und diese Leistung bringt sie locker.
Gruß,

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Viel Freude am Classic- Bike- Fahren
wünscht ClassicBikeFan


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BeitragVerfasst: Fr 10. Jan 2020, 17:51 
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es gibt sehr viele Motorräder die bei 180km/h wesentlich ruhiger und angenehmer über die Bahn rollen. Aber wie geschrieben, ich kann damit leben.

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Schönen Tag vom Deichkind Holger


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BeitragVerfasst: Fr 10. Jan 2020, 23:13 
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ClassicBikeFan hat geschrieben:
Friese hat geschrieben:
Beim Überholen steht dann auch schon mal die 180 auf dem Tacho. meine RS liegt dann perfekt stabil auf der Straße. Von Unruhe keine Spur. Und diese Leistung bringt sie locker.


Wenn sie diese Leistung nicht locker aus dem Ärmel schütteln würde nach Tacho, wäre das bei 90PS und einer Zwangslimitierung der Höchstgeschwindigkeit mehr als verwunderlich. Das Nicht RS-Model bietet bei dieser Geschwindigkeit keinerlei Anlass zur Beunruhigung, von daher erscheint es ein wenig seltsam, dass sich die RS-Variante unruhiger gebärdet, obwohl die andere Ausführung gerade in der Erstserie den Flattermannhochlenker trägt. Die Frage bleibt, ob man überhaupt mit irgendeiner CB nach Tacho solche Speeds entern möchte. Mich gelüstet es wenig danach, selbst mit Scheibe nicht. Die CB hat ganz andere Speeddomänen, die dem Fahrer und ihr viel mehr zusagen. Reicht. Unabhängig vom ellenlangen 6Gang Getriebe, dass das Motorrad im letzten Gang kaum auf Touren kommen lässt, weit weg vom Leistungslimit und noch eine gutes Stück entfernter als das passendere und völlig adäquate 5Gang Pedant, das schon keine kurze Übersetzung aufweist. Eher im Gegenteil. Was Honda dazu bewegte, die CB noch weiter dadurch übersetzungstechnisch lahmzulegen, abgesehen von der zusätzlichen Vielschalterei ohne naheliegendes häufiges Gangskippen, bleibt zumindest mir ein Rätsel. Weil 6Gang Getriebe seit Jahrzehnten "zeitgemäße" Mode sind, mag ein Beweggrund sein. Unnötige Modifizierung im spät realisierten Nachhinein. Vielleicht spart's ein paar Zehntelliter auf 100km. Immerhin das.

Wisedrum


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BeitragVerfasst: Sa 11. Jan 2020, 13:11 
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Wisedrum hat geschrieben:
ClassicBikeFan hat geschrieben:
Friese hat geschrieben:
Beim Überholen steht dann auch schon mal die 180 auf dem Tacho. meine RS liegt dann perfekt stabil auf der Straße. Von Unruhe keine Spur. Und diese Leistung bringt sie locker.


Das Zitat ist nicht von mir, hatte ich nur nicht richtig als Zitat in meinen Text kopiert. Bitte um Gnade.

Unter "perfekt stabil" verstehe ich aber etwas anderes. Dürfte dann wohl an meiner RS oder an mir liegen das andere Motorräder besser fahren bei 180km/h. Aber wie geschrieben bin ich totzdem mit meiner RS sehr zufrieden.

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Schönen Tag vom Deichkind Holger


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BeitragVerfasst: Sa 11. Jan 2020, 15:22 
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Registriert: Sa 6. Okt 2018, 11:30
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Wisedrum hat geschrieben:
ClassicBikeFan hat geschrieben:
Friese hat geschrieben:
Beim Überholen steht dann auch schon mal die 180 auf dem Tacho. meine RS liegt dann perfekt stabil auf der Straße. Von Unruhe keine Spur. Und diese Leistung bringt sie locker.


Wenn sie diese Leistung nicht locker aus dem Ärmel schütteln würde nach Tacho, wäre das bei 90PS und einer Zwangslimitierung der Höchstgeschwindigkeit mehr als verwunderlich. Das Nicht RS-Model bietet bei dieser Geschwindigkeit keinerlei Anlass zur Beunruhigung, von daher erscheint es ein wenig seltsam, dass sich die RS-Variante unruhiger gebärdet, obwohl die andere Ausführung gerade in der Erstserie den Flattermannhochlenker trägt. Die Frage bleibt, ob man überhaupt mit irgendeiner CB nach Tacho solche Speeds entern möchte.


Die RS hat im Unterschied zur EX einen Lenkkopfwinkel von 26° (EX 27°) und einen Nachlauf von 99 (!) mm (EX 114 mm). Hinzu die 17-Zöller, eine um 5 mm höhere Sitzposition, verringerte Bodenfreiheit, einen kürzeren Radstand, einen 30 mm tiefer montierten 30 mm schmaleren Lenker. Diese Modifizierungen ergeben in der Summe ein Fahrverhalten, dass deutlich von der EX abweicht. Wobei der Unterschied zu den älteren EX-Modellen noch größer ausfällt.

Ob die Unterschiede relevant sind, hängt von mehreren Faktoren ab, von der physischen Beschaffenheit des Fahrers/der Fahrerin zum Beispiel. Und wenn man nur eines der beiden Modelle kennt bzw. fährt bzw. ein älteres Modell sein eigen nennt, hat man möglicherweise keine Vorstellung betreff der Unterschiede, Theorie und Praxis halt.

Ich schätze die Vorzüge der veränderten Fahrzeuggeometrie und der veränderten Fahrwerkskomponenten bei der Landstraßenfahrerei. Da mein Heimatrevier fast nur aus Kurven besteht, trennt sich hier schnell die Spreu vom Weizen, und ich bekomme ziemlich rasch eine Vorstellung von den Unterschieden betreff Fahrwerk und Handling. Hier punktet die RS ganz eindeutig vor der EX. Ganz anders sieht es auf Streckenabschnitten mit (sehr) langen Kurven und bei Geradeausfahrten (AB) aus, wo die Durchschnittsgeschwindigkeiten jenseits von 100 km/h liegen können, das ist (für mich) das Revier der EX.

Die Rede ist selbstverständlich von den Stärken, natürlich können beide Maschinen beides. Entscheidend ist, wie die obere Hälfte des Motorrads das empfindet und einsortiert, welche Erfahrungen man macht, was einem wichtig ist. Mir persönlich, das habe ich herausgefunden, ist eine hohe Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten (auch in Kurven) wichtig. Von daher ist eine Entfernung der Geschwindigkeitsbegrenzung - für mich - unnötig: ich würde das auf keinen Fall ausnutzen wollen.

Als Vielfahrer mit hohem AB-Anteil empfinde ich die RS als zunehmend nachteilig, aber die Meinungen hierzu müssen quasi zwangsweise auseinander driften, aufgrund von Präferenzen und Erfahrungen.

Gruß
Jörg


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BeitragVerfasst: Sa 11. Jan 2020, 15:41 
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Die Unterschiede und ein anderes Fahrverhalten resultieren bestimmt aus deinen aufgezeigten Merkmalen beider Varianten, von denen ich nur eine kenne und dann auch nur die Standardausführung der Erstserie. Eines haben alle CBs wohl dennoch gemeinsam, erst einmal in Fahrt gesetzt, lassen sie sich ungeachtet ihres Gewichts locker durch die Gegend bewegen, ist der Schritttempobereich verlassen. Das hat Honda gut hinbekommen bei so einem schweren Motorrad. Vielleicht ist das auch nicht so kompliziert zu konzipieren, denn eine einst probegefahrene moderne Road King, ungleich schwerer als die CB, gab sich ebenfalls auf dem Proberitt ungemein leichtfüßig und gewinnend sehr händelbar ausbalanciert. Das fand ich für dieses "angechopperte" Cruisermotorrad anderer Prägung schon überraschend.

Wisedrum


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BeitragVerfasst: Sa 11. Jan 2020, 18:27 
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Wisedrum hat geschrieben:
Die Unterschiede und ein anderes Fahrverhalten resultieren bestimmt aus deinen aufgezeigten Merkmalen beider Varianten, von denen ich nur eine kenne und dann auch nur die Standardausführung der Erstserie. Eines haben alle CBs wohl dennoch gemeinsam, erst einmal in Fahrt gesetzt, lassen sie sich ungeachtet ihres Gewichts locker durch die Gegend bewegen, ist der Schritttempobereich verlassen. Das hat Honda gut hinbekommen bei so einem schweren Motorrad. Vielleicht ist das auch nicht so kompliziert zu konzipieren, denn eine einst probegefahrene moderne Road King, ungleich schwerer als die CB, gab sich ebenfalls auf dem Proberitt ungemein leichtfüßig und gewinnend sehr händelbar ausbalanciert. Das fand ich für dieses "angechopperte" Cruisermotorrad anderer Prägung schon überraschend.

Wisedrum


Die vier CBs und andere Honda-Modelle (Straße), die ich bisher gefahren bin, waren allesamt phantastisch austariert. Selbst bei den langsamsten Fahrmanövern habe ich mich absolut sicher gefühlt. Auch das allgemeine Fahrverhalten dieser Motorräder ist ohne Fehl und Tadel. Für mich ist das eine typische Eigenschaft von Honda. Was andere schwere Naked Bikes angeht, fehlt mir die Erfahrung, aber bezüglich der 1100er CBs habe ich mir wegen des Gewichts noch keine tiefer gehenden Gedanken gemacht. Es gibt Situationen, wo es berücksichtigt werden muss, und hat man das verinnerlicht, bleibt die Linie rund und der Fahrer oben.
Über die Road King habe ich schon zwei- oder dreimal Ähnliches gehört, auch über andere schwere Brocken wie die neue Rocket oder die GW. By the way, die 2020er Road King Special gefällt mir optisch ausgesprochen gut!

Gruß
Jörg


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BeitragVerfasst: Sa 11. Jan 2020, 18:55 
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Musste mich zurückhalten, eine recht frische Road King in Schwarz Chrome zu kaufen. Fühlte mich während der Probefahrt gleich wie Zuhause. Da ich die CB, zu dem Zeitpunkt noch nicht solange in meinem Besitz (bummelige 2 Jahre), dafür geopfert und noch ein reichliches Sümmchen oben drauf gelegt hätte, ließ ich's lieber bleiben. Fahre gerne mit der CB. Reizen tut mich die Harley als einzige Harley nach wie vor. Aber man kann, muss oder braucht nicht alles zu haben, wenn man schon überreichlich bedient ist. Sonst auch nicht, denk' ich mir so.

Wisedrum


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BeitragVerfasst: Sa 11. Jan 2020, 20:05 
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Was mich hier freut und optimistisch stimmt ist die Beschreibung des sehr guten Fahrverhaltens der CB 1100, insbesondere auch der RS Variante - die ich ja selbst seit dem letzten September fahre.

An anderer Stelle hier im Forum habe ich es schon erwähnt: mit dem Werksreifen von Bridgestone habe ich auf den ersten 1800km, die ich jetzt drauf habe, (noch) nicht so recht Vertrauen gewonnen. NB: das hatte ich bei dideser km-Leistung auch bei den anderen Motorrädern noch nicht in letzter Konsequenz (= v.a. Bremsen, Kurvenlage).

Das ist bestimmt auch kein Fehler, weil man eben auf einem anderen Motorrad sitzt und eine Nummer vorsichtiger vermutlich klüger ist als umgekehrt.

Im direkten Vergleich mit den beiden Vorgängern (1x BMW R9T Scrambler, 19" VR auf 5500km gefahren, und davor Moto Guzzi V9 Bobber (130er 16" VR, auf 10000km gefahren) geht mir die CB 1100 RS deutlich schwieriger "ums Eck".

Bin in 10/2019 enge Kehren in den Vogesen gefahren, z.T. Kopfsteinpflaster dort (!) mitten im Wald, nass, das war einfach ein Graus. Und ich weiß nicht, ob das alles nur Kopfsache war, kann aber sein, weil ich Tage davor auf eine fiese Ölspur geraten war, damals noch mit dem miesen Frontlicht, nachts, bei Nässe, beinahe gestürzt, zumindest aber vorne und hinten weggerutscht bin. Das war eine schlimme Sache, vor allem hinterher saß der Schreck erstaunlich tief drin. War mir vorher nicht klar, dass so ein Beinahe Sturz solche Psycho-Folgen haben kann, so dass man sogar die objektive Leichtgängigkeit eines Motorrades nur schwer erfahren kann hinterher. Aber ich ahne nun schon, dass es etwas damit zu tun hat.

Aber wie gesagt, ich gehe von einem tadellosen und erstklassigen Fahrverhalten der CB aus, das ich nur noch nicht ganz erfahren konnte mangels Zeit und Gelgeneheit.
Auch bei den anderen Motorrädern dauerte das, bis das Vertrauen ganz da war.

Nicht zu unterschätzen ist bei der Sache auch die Motorcharakteristik.
Zwar sagt man, die CB 1100 habe ein starkes Bremsmoment im Motor bei Schiebetrieb, aber das Bremsmoment des Guzzi V2 oder des BMW Boxers (vor allem der!) ist dagegen ein richtiger Tiefseeanker. Jeder wird sich erschrecken, der das im direkten Vergleich ausporbiert, es erfordert ein ganz anderes Fahren auf identischen Strecken. Die Motorbremse, muss ich dazu sagen, kommt bei mir eben viel zum Einsatz, mindestens so wie die Scheiben.

Und obwohl die Guzzi nominal weniger Drehmoment hatte, hat sie das in einem viel schmaleren Drehzahlband deutlich stärker zur Verfügung gestellt als die Honda CB 1100 RS, und natürlich auch schon bei deutlich niedrigerer Drehzahl.

Wie gesagt, alles gut - aber eben doch der der Eingewöhnung bedürftig.

Zudem bin ich bald in den Oktober hineingefahren, und der war oft nass, kühl, und hat daher zusätzliche Zurückhaltung erfordert.

Also, freut mich daher ausgesprochen das hier zu lesen, von dem tollen Fahrverhalten!

Und noch mehr Vorfreude ist natürlich aufs Frühjahr da, oder die Einsalzerei hat hier vielleicht sogar bald ein Ende, und man kann schon in den kommenden Wochen wieder fahren. Die Temperaturen sind mir ja ohnehin egal.
Aber es ist ja ein Elend - wirklich gar kein Schnee, kein Eis, und trotzdem wird gesalzen als ob es kein Morgen gäbe. Das will ich jetzt dem neuen Krad nicht antun.

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BeitragVerfasst: Sa 11. Jan 2020, 20:29 
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ein grosser Kübel hat halt pro Kolbenhub auf beide seiten entspr. seinen Wumps vorallem , wenn diese 1-2 Kübel noch langhuber sind

dafür lassen sich aber mehrere kleine wunderbar nieder bzw untertourig fahren bzw. hast dann dieses schnell abfolgende Kolben für Kolben "gewisse Drehmoment"

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BeitragVerfasst: Sa 11. Jan 2020, 21:33 
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oder

wenn die Haftreibung mal überwunden ist brauchts zum blosen dahinrollen eben nur noch minimal Kraft.....

oder eben

ein einzelner kleiner Kolben/ Zylinder hat entsprechend wenig bremskraft....so ne CB musst also in den 2ten runter schalten, dass es so richtig ankert... viele male ein wenig gibt wieder viel

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BeitragVerfasst: Sa 11. Jan 2020, 22:54 
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Ja, so ist das tatsächlich.
Ich finde den Motorlauf auf jeden Fall große Klasse.
Muss mich noch eingewöhnen.
Das klappt aber!
Schönen Sonntag

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Festina lente - Eile mit Weile


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BeitragVerfasst: Sa 11. Jan 2020, 23:20 
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Wisedrum hat geschrieben:
ClassicBikeFan hat geschrieben:
Friese hat geschrieben:
Beim Überholen steht dann auch schon mal die 180 auf dem Tacho. meine RS liegt dann perfekt stabil auf der Straße. Von Unruhe keine Spur. Und diese Leistung bringt sie locker.


Wenn sie diese Leistung nicht locker aus dem Ärmel schütteln würde nach Tacho, wäre das bei 90PS und einer Zwangslimitierung der Höchstgeschwindigkeit mehr als verwunderlich. Das Nicht RS-Model bietet bei dieser Geschwindigkeit keinerlei Anlass zur Beunruhigung, von daher erscheint es ein wenig seltsam, dass sich die RS-Variante unruhiger gebärdet, obwohl die andere Ausführung gerade in der Erstserie den Flattermannhochlenker trägt. Die Frage bleibt, ob man überhaupt mit irgendeiner CB nach Tacho solche Speeds entern möchte. Mich gelüstet es wenig danach, selbst mit Scheibe nicht. Die CB hat ganz andere Speeddomänen, die dem Fahrer und ihr viel mehr zusagen. Reicht. Unabhängig vom ellenlangen 6Gang Getriebe, dass das Motorrad im letzten Gang kaum auf Touren kommen lässt, weit weg vom Leistungslimit und noch eine gutes Stück entfernter als das passendere und völlig adäquate 5Gang Pedant, das schon keine kurze Übersetzung aufweist. Eher im Gegenteil. Was Honda dazu bewegte, die CB noch weiter dadurch übersetzungstechnisch lahmzulegen, abgesehen von der zusätzlichen Vielschalterei ohne naheliegendes häufiges Gangskippen, bleibt zumindest mir ein Rätsel. Weil 6Gang Getriebe seit Jahrzehnten "zeitgemäße" Mode sind, mag ein Beweggrund sein. Unnötige Modifizierung im spät realisierten Nachhinein. Vielleicht spart's ein paar Zehntelliter auf 100km. Immerhin das.

Wisedrum


Hallo,

Anfangs habe ich mich auch etwas über den lang übersetzten 6. Gang geärgert. Ich hatte die Überlegung, durch Tausch des Kettenblattes (hinten) die Übersetzung signifikant knapper zu machen. Heute bin ich froh, dass ich das NICHT gemacht habe. Denn, wenn ich schnell sein will, nehme ich einfach den 3. Gang. Der geht locker bis 180 km/h und hat genau den Biss, den man will, wenn man im Gebirge hinter einer Urlauber-Kolone hängt. Ansonsten genieße ich beim Cruisen und auf der Autobahn den langen 5. und 6. Gang. Immer dann wenn ich auf langer Strecke keine hohen Drehzahlen will. Der Motor der CB 1100 ist dermaßen elastisch, dass es einfach eine Wonne ist ihn zu fahren.

Gruß,

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BeitragVerfasst: So 12. Jan 2020, 00:18 
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War letztes Jahr im Harz und ja, der Motor hat im 3. Gang genau den richtigen Biss gehabt für dieses Terrain...

Gesendet von meinem VTR-L09 mit Tapatalk


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BeitragVerfasst: So 12. Jan 2020, 08:33 
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alprider hat geschrieben:
ein grosser Kübel hat halt pro Kolbenhub auf beide seiten entspr. seinen Wumps vorallem , wenn diese 1-2 Kübel noch langhuber sind


Bei der CB kommt der "Wumms" durch 1-xmaliges Runterschalten, abhängig vom Gang, in dem sie gerade läuft. Wenn das Gas dann forscher aufgezogen wird, ist der "Wumms", der Durchzug schon sehr beachtlich und bisweilen sportiv, von den 4 Zylindern in Reihe initiiert. So klein sind deren Hubräume nun auch wieder nicht. 4 mal mehr als 4 250er Motorräder.

Am direktesten fühlt sich das Drehmoment bei meinem Einzylinder, der Bullet, an. Sie vermittelt, was das angeht, den direktesten Fahreindruck von unten raus, auch wenn sie die Schwächste im Bund ist, aber den größten Einzelhaubraum aufweist. Ein Motorrad kann nicht einzylindrig genug sein, lautet das Motto von davon Begeisterten. Ich verstehe es seit 2 Jahren wieder. Je mehr Zylinder ein Motorrad aufweist, wohl auch abhängig von der Motorbauweise, desto weichgespülter kann einem die Leistungsabgabe vorkommen und die Direktheit, das Gefühl der Unmittelbarkeit ihrer Umsetzung verwässern, obwohl es ungleich stärker vorantreibt aufgrund von deutlich mehr Leistung. Das sind meine Eindrücke, vergleiche ich die mir zur Verfügung stehenden Motorrad-Motor-Konzepte, die alle faszinierend auf ihre Art sind.

Wisedrum


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BeitragVerfasst: So 12. Jan 2020, 17:00 
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"wumps"...ich kann mich sehr gut an meine 1300 VTX erinnern...was die zb. beim losfahren fürn Satz nach vorne machte....sehr geil wars, wenn ich super extrem sachte los fuhr oder leicht bergan super untertourig fuhr ( hin und wieder)....ich konnte spürbar gesitig optisch nachvollziehen wie sich je der einzelne Kolben hin und her bewegte...

auch bin ich mehr als genugend steile Spitzkehren gefahren in unseren Hügeln , wo der erste zu kurz der zweite zu lang war sprich die Kupplung leicht gezogen werden musste...bzw. auch da war der wumps bestens erfühl-spürbar (berghinauf)

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BeitragVerfasst: Mi 15. Jan 2020, 12:54 
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Das Thema viele kurze Kurven vs. langgezogene und Geradeausstecken sehe ich genauso wie X-Man. Ich bin auch der Ansicht, daß die CB zwar ein gutmütiger "Kurvenräuber" ist, aber auch nur solange man moderat bleibt. Habe da auch meine Faststurz-Erfahrungen.

Und als Vergleich wird es ganz besonders schlimm, wenn ich meine EX vs. der BMW meines Kumpels (hat eine GS) nehme. Da habe ich keine Chance...


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