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BeitragVerfasst: Fr 18. Okt 2019, 08:10 
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Lutz hat geschrieben:
Jetzt kommt der Tuner und nimmt die Drehmomentreduzierung ab 7000 raus, und lässt volles Drehmoment bis 8500 1/min zu. Und fertig.

So machen das auch viele Dieseltuner.
Aber auch dort die Fragezeichen: Laderdrehzahl, Laderuck Temperaturen etc.

Toll, ist ja ganz einfach.
Ich wußte gar nicht, daß die CB1100 eine "Drehmomentreduzierung" besitzt.
Wo ist die denn und wie bekommt man sie "raus"?
(Laderdrehzahl und Laderdruck fallen mangels Lader ja wohl aus, oder?)


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BeitragVerfasst: Fr 18. Okt 2019, 11:27 
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Zebeler hat geschrieben:
Lutz hat geschrieben:
Toll, ist ja ganz einfach.
Ich wußte gar nicht, daß die CB1100 eine "Drehmomentreduzierung" besitzt.
Wo ist die denn und wie bekommt man sie "raus"?
(Laderdrehzahl und Laderdruck fallen mangels Lader ja wohl aus, oder?)


Wie ich schon geschrieben hatte, hängt es davon ab, ob bei den hohen Drehzahlen genug Frischluft in den Motor kommt, und auch genügend Kapazitaet im Abgassystem ist.

Wenn ja, ist die Drehmomentkennlinie vorgegeben, d. h. zu jeder Drehzahl gibt es eine zugeteilte maximale Einspritzmenge. Ab ca. 7000 1/min wird die zulässige Einspritzmenge, und vermutlich auch die Drosselklappenstellung reduziert, um die Leistung und damit die Hitzeentwicklung zu reduzieren.

Wenn jetzt ein Tuner deines Vertrauens die volle Einspritzmenge und die volle Öffnung der Drosselklappe bis 8500 1/min freigibt, und Ansaugseite und Abgasseite das hergeben, hast du die max. Leistung.

Gruss
Lutz


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BeitragVerfasst: Fr 18. Okt 2019, 11:38 
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dorfnase hat geschrieben:
Hallo Lutz,

die CB hat einen Saugmotor, somit ist kein Tuning wie bei einem Turbo möglich.
Die Leistungsdaten werden ganz allein über die Brennräume, das Gemisch, den Ansaugtrakt, den Auspuff und die Steuerzeiten beeinflusst.
Der Speedcutter hat nichts mit der generellen Motorleistung zu tun. Hier wird die Leistung nur unter bestimmten Bedingungen reduziert.
Hier liegt wohl eine Verwechslung vor.

Viele Grüße

Dirk


Die Leistungsdaten werden nicht ausschließlich über die Brennräume, das Gemisch, den Ansaugtrakt, den Auspuff und die Steuerzeiten beeinflusst. (Das war mal bei Vergasermotoren)
Das wichtigste Kriterium: was gibt die Motorsteuerung als maximale Leistungswerte vor?
Der Motor ist lambda geregelt. Was lässt der Katalysator zu?

Dann bitte genau lesen, das Dieseltuning hatte ich nur angeführt, um zu zeigen, daß diese meistens auch nur das Kennfeld manipulieren, da dort im oberen Drehzahlbereich auch noch "Luft" ist.

Es war eine Anfrage nach Leistungstuning, nicht nach dem Speedcutter.
Der Thema dieses Fadens ist allerdings der Speedcutter.

Gruss
Lutz


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BeitragVerfasst: Fr 18. Okt 2019, 12:35 
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Bei meiner CB1100 setzt der Speed Cutter noch viel früher ein: meine rechte Hand.


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BeitragVerfasst: Fr 18. Okt 2019, 13:33 
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Lutz hat geschrieben:
Wenn jetzt ein Tuner deines Vertrauens ...............

Danke, aber die "Tuner meines Vertrauens" sitzen in den Herstellerwerken und sind ja wohl bemüht, das unter Berücksichtigung aller Bedürfnisse optimale Ergebnis zu erzielen.

"Chip-Tuning" ist erst recht kein Thema, da m.E. jegliche Manipulation der Werkseinstellungen in jeder Hinsicht nur schädlich sein kann (ich kenne dazu Beispiele im Bekanntenkreis); zudem stelle ich in Frage, daß ein einzelner "Tuner" mehr "drauf" hat als Hundertschaften mit allen Testmöglichkeiten in den Werken.

Für mehr Leistung gibts andere Motorräder, bei denen auch der Rest entsprechend angepaßt ist.


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BeitragVerfasst: Fr 18. Okt 2019, 16:19 
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Beiträge: 11
Für mehr Leistung gibts andere Motorräder, bei denen auch der Rest entsprechend angepaßt ist.

Das sehe ich ebenso, mir ist die ganze Diskussion fremd.

_________________
CB1100EX


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BeitragVerfasst: Di 17. Dez 2019, 22:20 
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StreetHawk hat geschrieben:
ReinhardMuc hat geschrieben:
Du kannst für dich natürlich machen was du willst (vielleicht kannst die auch noch tunen, das sie 250 fährt?), das ändert nichts daran, daß deine Ansicht keine Allgemeingültigkeit hat und vermutlich die Mehrheit aller Käufer sich niemals darüber Gedanken gemacht haben die Maschine aufzumachen.

Eine "Mehrheit aller Käufer" hier zu vermuten ist genauso wenig wert, wie die Zukunft aus der Hand zu lesen und entbehrt jeder Grundlage! :lol:
Falls du, wie ein paar andere Diskutanten hier, ein Problem mit sinnerfassendem lesen hast, dann hilft zumindest Übung. Wenn man den Faden hier ordentlich liest, dann sollte die Frage nach dem Sinn und Zweck bereits klar und hinreichend ausdiskutiert sein. Welchen Standpunkt Honda als Hersteller in der Frage vertritt steht auf einem völlig anderen Blatt. Ohne die durchweg sinnlosen Auflagen der EU würde die Motorsteuerung vollkommen anders aussehen. Die Maschine wird also ausschließlich nur der Auflagen wegen so verkauft wie sie ist und nicht weil Honda das für recht und billig hält! Eine Problematik also, die heute leider markenübergreifend in Erscheinung tritt und auch nicht das geringste mit der Luftkühlung zu tun hat. 8-)

So wie den TO stört es eine Menge Leute wie hier verfahren wird, daher sind Spekulationen bzw. Unterstellungen die Motivation betreffend völlig fehl am Platz, da sie mit der Frage der Fahrpraxis jedes einzelnen nichts zu tun haben. Das Recht das erkaufte Leistungspotential eines Motors in vollem Umfang in Anspruch zu nehmen sollte sich daher jeder Konsument nehmen, egal was es kostet. Mein Kostenvoranschlag dazu liegt bereits vor und dieser liegt weit unter 2000 €. :D


Wirklich eine total alberne Diskussion über die Drosselung...wer richtig schnell fahren will kauft sich keine CB 1100 EX, und da bin ich ganz sicher dass sich damit die Mehrheit der CB 1100 Fahrer richtig eingeschätzt fühlen, und 180 ist schon ziemlich schnell auf einem "Naked Bike", ich fahre im übrigen gerne flott und habe noch nichts vermisst... Aufregen sollte man sich allerdings über den Zwang, auch bei Motorrädern Euro 5 usw. zu verlangen, was unserer CB 1100 EX das Leben kosten wird... DAS ist wirklich tragisch und in Zukunft erübrigen sich damit zwangsläufig auch die Drosselungsdiskussionen...


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BeitragVerfasst: Mi 18. Dez 2019, 20:07 
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Eisbaerchen hat geschrieben:
auch bei Motorrädern Euro 5 usw. zu verlangen, was unserer CB 1100 EX das Leben kosten wird... DAS ist wirklich tragisch und in Zukunft erübrigen sich damit zwangsläufig auch die Drosselungsdiskussionen...


Ab wann greift das dann, dass es keine fabrikneuen CBs mehr geben kann?
Ist es sicher, dass es kein Euro 5 upgrade geben wird?
Zumindest der erste Teil (=Abgasreduzierung) wäre doch evtl. noch machbar, oder?

https://www.motorradonline.de/ratgeber/euro-5-fuer-motorraeder-ab-2020-abgaswerte-obd-ii-lautstaerke/

Wenn ich das richtig sehe, schlägt die erste Stufe der Euro 5 für bereits am Markt befindliche Modelle ab 2021 zu. Der endgültige Technikschnickschnack käme erst 2024 dazu.

Vermutlich werden dann jetzt bald die CBs auf Lager abverkauft.
Die Händler können dann in der Regel beim Kraftfahrtbundesamt eine Ausnahmegenehmigung für ihre am Lager befindlichen Neu-Fahrzeuge erhalten (genaue Angabe der FIN), damit diese von den Käufern auch bis Ende 2022 noch zugelassen werden können.

Es wird interessant sein, wie sich die Preise entwickeln.
Vermutung: es werden schon 2020 weniger CB 1100 in der BRD eingeführt, die Preise bleiben aber bis Herbst noch stabil. Dann wollen alle Händler die restlichen neuen CB noch schnell loswerden. Die Preise purzeln.

Gleichzeitig fallen Preise für junge Gebrauchte auf ein Tief.

Ab 2021 spätestens knicken dann die Preise komplett ein: Honda liefert keine weitere CB 1100 mehr nach Deutschland aus, es werden auch keine mehr bestellt.
Aber: ab irgendwann sind dann gute gebrauchte wieder begehrt und wertstabil. Spätestens, wenn alle merken, das war's dann, echt, nie wieder einen liftgekühlten Reihenvierer in nagelneu.
Dann sind alle CB wieder in einer starken Postion, also wenn man den reinen Markwert betrachtet.
Dass der allein nicht viel und schon gar nicht alles sagt, das ist klar.

Ich bin schon überrascht, wie wenig die CB 1100 "unter der Hand" bei Barzahlung tatsächlich nur kosten. Man hört ja manches (RS noch günstiger als EX, beide deutlich im vierstelligen Preisbereich). Dass dieses Motorrad einerseits so sehr als Traum- und Kult besprochen wird, dann aber doch so wenig tatsächlich im Handel begehrt wird, wie gesagt: es überrascht mich. Vielleicht haben die einzelnen Berichte, die das Fahrverhalten als so schrecklich beschrieben haben, einfach viele potentielle Käufer abgeschreckt. Was heute nicht mehr Mainstream ist und vor allem: auch in der Verpackung kein Mainstream ist, das hat es heute in einer so mainstreamgeleiteteten Konsumwelt einfach schwerer. Qualität ist da nicht mehr das erste Kriterium für viele.

Ich nehme mir das kommende Jahr 2020 Zeit, um mir ein eigenes Urteil zum Fahrverhalten zu bilden. Mein erster Eindruck, das habe ich ja schon hier an anderer Stelle geschrieben, war nicht eine sofortige Glückseligkeit. Nach Rücksprache mit sehr erfahrenen Bikern ("alte" Männer :D ) hat das sehr wohl etwas mit den Reifen zu tun und ist mit anderen Fabrikaten durchaus veränderbar in Richtung agil statt behäbig, bzw. bockstur. Ich bin gespannt.

Ich selbst brauchte immer einige tausende km, um wirklich maximal mit dem Fahrzeug und seinen Eigenarten vertraut zu sein und mich restlos wohl zu fühlen. Diese Zeit bekommt die CB mindestens auch, eher noch mehr: weil sie eben ein Bild von einem Motorrad und ein Archetyp von Maschine ist.

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BeitragVerfasst: Sa 21. Dez 2019, 10:29 
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Ulljanrich hat geschrieben:
Ich nehme mir das kommende Jahr 2020 Zeit, um mir ein eigenes Urteil zum Fahrverhalten zu bilden. Mein erster Eindruck, das habe ich ja schon hier an anderer Stelle geschrieben, war nicht eine sofortige Glückseligkeit. Nach Rücksprache mit sehr erfahrenen Bikern ("alte" Männer :D ) hat das sehr wohl etwas mit den Reifen zu tun und ist mit anderen Fabrikaten durchaus veränderbar in Richtung agil statt behäbig, bzw. bockstur. Ich bin gespannt.

Ich selbst brauchte immer einige tausende km, um wirklich maximal mit dem Fahrzeug und seinen Eigenarten vertraut zu sein und mich restlos wohl zu fühlen. Diese Zeit bekommt die CB mindestens auch, eher noch mehr: weil sie eben ein Bild von einem Motorrad und ein Archetyp von Maschine ist.


Die Erstbereifung auf meiner RS waren Dunlop Roadsmart 3 aus japanischer Produktion, und die waren im späteren Vergleich eine Katastrophe. Da ich diesen Reifen von anderen Motorrädern her kenne und immer als superb wahrgenommen habe, kam er als Folgesatz wieder auf die RS, aber diesmal aus französischer Produktion. Und siehe da: Das Fahrverhalten hat sich signifikant in Richtung positiv verändert!
Allerdings (das kenne ich auch von den Pirelli Angel GT) muss man stets ein verengtes Auge auf den Reifendruck werfen, weil schon minimale Abweichungen vom Optimaldruck - auf die CB bzw. deren Gewicht bezogen liegt der meinen Erfahrungen nach bei 2,5/2,9 - sich negativ auf das Fahrverhalten auswirken.
Mit der richtigen Bereifung passt dann auch die Mischung aus Agilität/Dynamik und Stabilität. Speedattacken auf der AB sind allerdings nicht das Metier einer CB 1100, weshalb ich die Begrenzer-Diskussion für zu theoretisch halte und die eingangs irgendwo erwähnte Psychologie zu den Akten legen würde.

Gruß
Jörg


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BeitragVerfasst: Sa 21. Dez 2019, 10:51 
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X-Man hat geschrieben:
Speedattacken auf der AB sind allerdings nicht das Metier einer CB 1100,....


Was denn so mit maximal Tempo 180km/h unter Speedattacken zu verstehen ist. Davon ab, bereits ab 120km/h fängt es es bei der Nicht-RS gehörig an zu winden mit der gefälligen Hirschgeweihwerkssitzpostion und stark zunehmenden Charakter eines "Je schneller, desto mehr". Selbst ein Windschild vermag das zwar abzumildern, nicht aber diese Flattermannhaltung grundlegend zu ändern. Das muss man mögen, soll's schneller vorangehen und sich abfinden, vielleicht sogar einen flacheren Lenker ausprobieren mit gebückterer Haltung, mach' ich nicht, die von Honda aufrecht gewählte Oberkörperhaltung ist zu bequem und zur CB passend, oder aber zügigere Speeds oberhalb der beschriebenen Geschwindigkeit eher meiden. Mach' ich. Was der Einzelne mit dem Speedcutter anstellt, der sich bei Bedarf nicht sehr zu Buche schlagend entfernen lässt, sei jedem anheimgestellt aus psychologischen oder sonstigen Gründen, die Honda bewusst nicht (dadurch wenig verkaufsfördernd?) auf dem Schirm hat mit dieser Maschine.

Wisedrum


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BeitragVerfasst: Sa 21. Dez 2019, 11:26 
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X-Man hat geschrieben:
Ulljanrich hat geschrieben:
Ich nehme mir das kommende Jahr 2020 Zeit, um mir ein eigenes Urteil zum Fahrverhalten zu bilden. Mein erster Eindruck, das habe ich ja schon hier an anderer Stelle geschrieben, war nicht eine sofortige Glückseligkeit. Nach Rücksprache mit sehr erfahrenen Bikern ("alte" Männer :D ) hat das sehr wohl etwas mit den Reifen zu tun und ist mit anderen Fabrikaten durchaus veränderbar in Richtung agil statt behäbig, bzw. bockstur. Ich bin gespannt.

Ich selbst brauchte immer einige tausende km, um wirklich maximal mit dem Fahrzeug und seinen Eigenarten vertraut zu sein und mich restlos wohl zu fühlen. Diese Zeit bekommt die CB mindestens auch, eher noch mehr: weil sie eben ein Bild von einem Motorrad und ein Archetyp von Maschine ist.


Die Erstbereifung auf meiner RS waren Dunlop Roadsmart 3 aus japanischer Produktion, und die waren im späteren Vergleich eine Katastrophe. Da ich diesen Reifen von anderen Motorrädern her kenne und immer als superb wahrgenommen habe, kam er als Folgesatz wieder auf die RS, aber diesmal aus französischer Produktion. Und siehe da: Das Fahrverhalten hat sich signifikant in Richtung positiv verändert!
Allerdings (das kenne ich auch von den Pirelli Angel GT) muss man stets ein verengtes Auge auf den Reifendruck werfen, weil schon minimale Abweichungen vom Optimaldruck - auf die CB bzw. deren Gewicht bezogen liegt der meinen Erfahrungen nach bei 2,5/2,9 - sich negativ auf das Fahrverhalten auswirken.
Mit der richtigen Bereifung passt dann auch die Mischung aus Agilität/Dynamik und Stabilität. Speedattacken auf der AB sind allerdings nicht das Metier einer CB 1100, weshalb ich die Begrenzer-Diskussion für zu theoretisch halte und die eingangs irgendwo erwähnte Psychologie zu den Akten legen würde.

Gruß
Jörg


Interessant.
Wie kann man checken von welchem Land die Reifen produziert werden? Stehts auf die Reifen drauf?
Ich komme mit der Erstbereifung sehr gut zurecht.
Interessant wäre auch zu wissen wie sich andere Reifenmarken verhalten.

Gruß
Jannis


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BeitragVerfasst: Sa 21. Dez 2019, 12:58 
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hier etwas nach unten scrollen der link von tom

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BeitragVerfasst: Sa 21. Dez 2019, 14:21 
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Freerider hat geschrieben:
Wie kann man checken von welchem Land die Reifen produziert werden? Stehts auf die Reifen drauf?
Ich komme mit der Erstbereifung sehr gut zurecht.
Interessant wäre auch zu wissen wie sich andere Reifenmarken verhalten.


Steht auf dem Reifen. Ich wusste z.B. nicht, dass es Dunlops "Made in Japan" gibt. Mein damaliger HH verwendete zu dem Abnutzungsbild der Japanischen (ausgewechselt bei 5400 km) das Wort "Hinrichtung".
Wo sich dieser Reifen denn nun von einem in Frankreich produzierten unterscheidet, konnte er mir nicht sagen, nur vage Vermutungen anstellen betreff Gummi und Profiltiefe. Dahin tendiere ich auch, denn an eine derartige Qualitätsstreuung mag ich in Zusammenhang mit japanischen Produkten (also in Japan produziert) nicht so recht glauben.
Wie sich andere Reifenmarken so schlagen, vermag ich nicht zu sagen, ich kenne auf der RS nur die Roadsmart 3, und die funktionieren bei jeder Witterung/Temperatur tadellos. Ich mag es zudem, wenn ein Reifen spitzer konturiert ist, Eigendämpfung und Abrollverhalten passen mir ebenfalls wunderbar in den Kram. Sehe jetzt erstmal keine gravierenden Gründe, Marke u. Modell zu wechseln.

Gruß
Jörg


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BeitragVerfasst: Sa 21. Dez 2019, 15:15 
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Wisedrum hat geschrieben:
X-Man hat geschrieben:
Speedattacken auf der AB sind allerdings nicht das Metier einer CB 1100,....


Was denn so mit maximal Tempo 180km/h unter Speedattacken zu verstehen ist. Davon ab, bereits ab 120km/h fängt es es bei der Nicht-RS gehörig an zu winden mit der gefälligen Hirschgeweihwerkssitzpostion und stark zunehmenden Charakter eines "Je schneller, desto mehr". Selbst ein Windschild vermag das zwar abzumildern, nicht aber diese Flattermannhaltung grundlegend zu ändern. Das muss man mögen, soll's schneller vorangehen und sich abfinden, vielleicht sogar einen flacheren Lenker ausprobieren mit gebückterer Haltung, mach' ich nicht, die von Honda aufrecht gewählte Oberkörperhaltung ist zu bequem und zur CB passend, oder aber zügigere Speeds oberhalb der beschriebenen Geschwindigkeit eher meiden. Mach' ich. Was der Einzelne mit dem Speedcutter anstellt, der sich bei Bedarf nicht sehr zu Buche schlagend entfernen lässt, sei jedem anheimgestellt aus psychologischen oder sonstigen Gründen, die Honda bewusst nicht (dadurch wenig verkaufsfördernd?) auf dem Schirm hat mit dieser Maschine.

Wisedrum

Interessanterweise hatte meine 14er EX einen stabileren Geradeauslauf bei höheren Geschwindigkeiten, vielleicht eine Kombination aus anderem Lenkkopfwinkel, anderen Reifendimensionen, anderer Tankform? Ein Vergleich der Windströmungsbilder RS/EX bietet möglicherweise Aufschluss, ob sich die veränderte Geometrie bezgl. Sitzhaltung wesentlich auf den Fahrkomfort auswirkt.
Unter Speedattacken mag jeder etwas anderes verstehen. Ich verstehe darunter allein das Empfinden in schnellen Fahrsituationen. Wenn ich die Gewissheit habe, die physikalischen Begleiterscheinungen von Geschwindigkeit, Fahrzeuggewicht und Fahrbahnverhältnissen noch unter Kontrolle zu haben, schaue ich bei der RS auf den Tacho, und die Nadel steht dann maximal bei 150 km/h. Alles darüber ist unnötiger K(r)ampf aus meiner Sicht.
Meine Empfehlung an alle RS-Fahrer lautet folglich: Hohe Geschwindigkeiten in Richtung Speedcutter vermeiden, denn das ist stressig, ungemütlich und bedeutet somit das Gegenteil von Genuss und Fahrkomfort.
Der Markt bietet ein breit gefächertes Angebot an Motorrädern, die a) viel schneller vorankommen als die CB 1100, dies b) um einiges bequemer u. unangestrengter und c) auch sicherer (durch entsprechende elektronische Helferlein) bewerkstelligen. Warum man so ein altmodisches Trumm wie die CB auf 200 oder mehr km/h beschleunigen möchte, will sich mir partout nicht erschließen. :think:

Gruß
Jörg


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BeitragVerfasst: Sa 21. Dez 2019, 20:45 
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die kleine Unruhe bei höheren Tempo kommt bei der RS vom geringeren Nachlauf, im übrigen man wird ja von niemanden gezwungen mit Höchstgeschwindigkeit zu fahren.

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Schönen Tag vom Deichkind Holger


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BeitragVerfasst: So 22. Dez 2019, 11:12 
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Friese hat geschrieben:
die kleine Unruhe bei höheren Tempo kommt bei der RS vom geringeren Nachlauf, im übrigen man wird ja von niemanden gezwungen mit Höchstgeschwindigkeit zu fahren.


Ist mir Fremd. Kann ich nicht bestätigen. Hab das Gefühl je schneller desto sicherer. :dance:
Sie fährt stabil wie auf Schienen. Ein Fels in der Brandung eben. :mrgreen:


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BeitragVerfasst: So 22. Dez 2019, 12:22 
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Ist mir Fremd. Kann ich nicht bestätigen. Hab das Gefühl je schneller desto sicherer. :dance:
Sie fährt stabil wie auf Schienen. Ein Fels in der Brandung eben. :mrgreen:[/quote]


meine anderen Motorräder liefen beim Topspeed der Honda wesentlich ruhiger. Aber ich kann damit ganz gut leben, obwohl echte 180km/h sind auch nicht gerade schnell, doch für Landstraßen reicht es :D

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Um sich auf ganze lange Zeit von seinem Lappen zu verabschieden.

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BeitragVerfasst: So 22. Dez 2019, 13:28 
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Ulljanrich hat geschrieben:
Es wird interessant sein, wie sich die Preise entwickeln.
Vermutung: es werden schon 2020 weniger CB 1100 in der BRD eingeführt, die Preise bleiben aber bis Herbst noch stabil. Dann wollen alle Händler die restlichen neuen CB noch schnell loswerden. Die Preise purzeln.

Gleichzeitig fallen Preise für junge Gebrauchte auf ein Tief.


Als die Yamaha XJR 1300 wegen Euro4 aus merkantilen Gründen geopfert wurde, gab's ein allseitiges Bedauern. Jetzt, einige Jahre später, ist der Gebrauchtmarkt noch relativ gut bestückt, und die Preise schwanken je nach Laufleistung und Modelljahr zwischen etwa 3000 u. 8000 Euro. Meine Prognose: Weil das ein Motorrad der Herzen ist und tatsächlich bereits Kultstatus hat, werden die Preise auch in den kommenden 10 Jahren einigermaßen stabil bleiben.

Da die CB 1100 in dieser Liga vertreten ist, bietet sich ein direkter Vergleich an. Wenn jemand in Zukunft auf der Suche nach einem luftgekühlten Big-Block-Bike ist und sagen wir mal vor der Wahl zwischen Honda u. Yamaha steht ... hm. Zumindest das ABS steht bei Honda auf der Plusseite.

Mein Eindruck ist, der Gebrauchtmarkt wird zur Zeit mit CB-Modellen angedickt. Ich habe mich auch schon selbst als Dummerchen bezeichnet, weil ich nicht abgewartet habe, obwohl sich diese Tendenz bereits im Sommer 2018 abgezeichnet hat. Heuer bekommt man 2-3 Jahre alte Maschinen mit lächerlich geringen Laufleistungen bereits für um die 7000 Euro. Das ist in etwa das durchschnittliche aktuelle Preisniveau einer XJR 1300, die noch um 1-2 Jahre älter ist.

Ulljanrich hat geschrieben:
Dass dieses Motorrad einerseits so sehr als Traum- und Kult besprochen wird, dann aber doch so wenig tatsächlich im Handel begehrt wird, wie gesagt: es überrascht mich. Vielleicht haben die einzelnen Berichte, die das Fahrverhalten als so schrecklich beschrieben haben, einfach viele potentielle Käufer abgeschreckt. Was heute nicht mehr Mainstream ist und vor allem: auch in der Verpackung kein Mainstream ist, das hat es heute in einer so mainstreamgeleiteteten Konsumwelt einfach schwerer. Qualität ist da nicht mehr das erste Kriterium für viele.

Das sehe ich auch so. Die CB 1100 scheint für viele so etwas wie eine Ikone zu sein, die man u.a. auch fahren kann. Großartig anzuschauen, aber fahrtechnisch halt ein Dino Bike, be- und verurteilt von Gewichts-, Fahrwerk- und Leistungsfetischisten. Auf den Gedanken, dass es Motorradfahrer gibt, die sich ganz gezielt dieses Old-School-Fahrgefühl wünschen, scheinen die wenigsten zu kommen.
Technisch für die Ewigkeit, quasi unkaputtbar? Das steht für die Meisten heutzutage tatsächlich nicht mehr an erster Stelle. Wie kann man z.B. eine x-beliebige KTM derart in den Himmel loben und gleichzeitig Klagelieder darüber anstimmen, dass man alle zwei Monate außerplanmäßig in die Werkstatt rollen muss? Und die Liste mit billigst produzierten Joint-Venture-Plastik-Bikes wird länger und länger.

Gruß
Jörg


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