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 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: So 9. Jun 2019, 08:52 
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Lt. einem Schreiben des Bundedverkehrsministerium aus 2008 (Quelle ADAC) reicht eine Freigabe eines Reifenherstellers bei einem der Serie entsprechenden Motorrad aus um einen Reifen zu fahren.

Der Ton der hier gerade angeschlagen wird befremdet mich und ist in diesem Forum neu und unangebracht.

Sonnige Pfingstgrüße aus Köln

Dirk

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 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: So 9. Jun 2019, 09:35 
dorfnase hat geschrieben:
... Freigabe eines Reifenherstellers bei einem der Serie entsprechenden Motorrad ....


so ist es; "der Serie entsprechend" heißt bei der CB1100 EX 140er Reifen, bei einer anderen Größe (hier:160er) ist diese einzutragen.

Man muß die Vorgaben schon so lesen (können) wie sie gemeint sind und nicht wie sie einem besser gefallen, das nutzt nichts.


Bei einem 160er Reifen wäre zudem eine 4,5-5" Felge angemessen, empfehlenswert und ebenso eintragungspflichtig wie möglich; auf einer 4" Felge wird ein 160er stark eingezogen und ergibt gegeüber dem 140er sachlich nur Nachteile.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: So 9. Jun 2019, 10:59 
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woher kommts ,dass bei euch noch eine 2te Instanz sagen muss was auf welche Felgen aufgezogen werden darf erst noch bei welchem Motorrad ?

eben, bei uns reicht was der Reifenhersteller sagt bzw. dieser und dieser Gummi ist ok für auf diese und jene Felge , fertich...herrlich unkompliziert..... :dance:

dass ich auf ein 350kg Klumpen der 300 läuft nicht das gleiche verwende sollte (darf) wie bei einem leichten, lahmen 125ger versteht sich ja "eigentlich" von selbst

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 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: So 9. Jun 2019, 11:25 
alprider hat geschrieben:
woher kommts ,dass bei euch noch eine 2te Instanz sagen muss was auf welche Felgen aufgezogen werden darf?


Es gibt in Deutschland nur eine "Instanz", die für die Zulassungsbestimmungen zuständig ist, nämlich den Staat, der die Durchführung dieser "hoheitlichen Aufgaben" (Prüfungen) an geeignete Institutionen (z.B. TÜV) delegiert hat.

Grund ist, daß in Deutschland auf Autobahnen und "autobahnähnlichen Schnellstraßen" unbegrenzt hohe Geschwindigkeit gefahren werden darf, wenn es nicht örtlich anders geregelt ist.

Da ist es schon gut, wenn auf entsprechend geeignete technische Voraussetzungen geachtet wird, um sich selbst und andere nicht zu gefährden.

In der Schweiz ist ja selbst auf Autobahnen max. 120 km/h erlaubt; das ist schon ein Unterschied zu z.B. 200, 250 oder 300 km/h, die in Deutschland durchaus fahrbar sind.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: So 9. Jun 2019, 11:28 
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Servus Leute
Deutschland ist eine Oase von Vorschriften und Gesetzen.
Für alles gibt’s Vorschriften und vorgaben.
Eine Paragraph übergeht anderes Paragraph und so weite und so weite….
Bei meine umbau wahr ich mehr beschäftigt mit Lauferei zum TÜV ,
telefonieren mit Gutachter und sachverständiger (Sogar hab ich Kontakt
mit Verkehrsministerium im München gehabt) wie mit meine Schrauberei. :?

Bei meine CB hab ich 160 eingebaut und nach meine wissen
Müssen Die bei Honda cb 1100ex model SC65 eingetragen werden.

Grüsse
Basti


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 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: So 9. Jun 2019, 11:42 
Bastyl hat geschrieben:
Bei meine CB hab ich 160 eingebaut und nach meine wissen
Müssen Die bei Honda cb 1100ex model SC65 eingetragen werden.
Grüsse
Basti


So ist es; mach das baldmöglichst, denn z.Zt. hat deine CB1100 EX mit dem 160er keine Betriebserlaubnis und Du bist illegal damit unterwegs, was sehr üble Folgen haben kann.

Wenn man gesetzliche Vorgaben bzw. Verordnungen nicht in Gänze versteht nutzt es nichts sie nach Wunsch zu interpretieren, sondern man sollte sich den Text von einem Fachmann "übersetzen" lassen (z.B. RA).


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 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: So 9. Jun 2019, 12:34 
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Für die 160 hab ich Einzelabnahme gemacht so wie für alle andere Teile was ich eingebaut habe.
Ich muss dazu leider sagen die Einzelabnahme hat mich genauso viel gekostet wie meine neue
160 Reife. :x
Und ob die ganze Sache wert ist oder nicht und ob man seine Reifen eintragen lässt oder nicht muss jeder selber entscheiden und wiesen.
Wir sind alle erwachsene leute und jeder trägt für sich verantwortung und kosten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: So 9. Jun 2019, 12:47 
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ich weiss es nicht ich bin ja z.b. nicht Mech. aber ich denke bei uns steht einfach irgendwo geschrieben.

Ist es dem Fahrzeug möglich z.b. 300 zu rennen ist ein vom Hersteller dafür konzipierten Gummi zu montieren....somit ist diesbezüglich eurer Amtsschimmel bereits gegessen....

aber eben , andere Länder andere Sitten...

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 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: So 9. Jun 2019, 13:17 
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Bigblock hat geschrieben:
dorfnase hat geschrieben:
... Freigabe eines Reifenherstellers bei einem der Serie entsprechenden Motorrad ....


so ist es; "der Serie entsprechend" heißt bei der CB1100 EX 140er Reifen, bei einer anderen Größe (hier:160er) ist diese einzutragen.

Man muß die Vorgaben schon so lesen (können) wie sie gemeint sind und nicht wie sie einem besser gefallen, das nutzt nichts.


Bei einem 160er Reifen wäre zudem eine 4,5-5" Felge angemessen, empfehlenswert und ebenso eintragungspflichtig wie möglich; auf einer 4" Felge wird ein 160er stark eingezogen und ergibt gegeüber dem 140er sachlich nur Nachteile.


Der Serie entsprechend bezieht sich dabei auf das übrige Fahrzeug, natürlich exklusive der Reifen. Sonst macht die Freigabe ja keinen Sinn :naughty: :whistle:

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 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: So 9. Jun 2019, 13:33 
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Richtig.
Meine persönlicher Meinung und Erfahrung zum Thema TÜV und Einzelabnahme ist
dass manche Einzelabnahmen nur Geldmacherei sind und keine so richtig weist
was erlaubt ist oder nicht.
Bei manche Sache kann ich nachvollziehen die Einzelabnahmen
wie z.b Lenker , Auspuff ….
Da ist genau alles vorgeschrieben auf was man alles achten muss.
Aber bei Reifen z.b muss der TÜV angestellt eine Probefahrt machen mit
deine Maschine um sich zum Überzeugen das alles stimmt was der Reifen Hersteller reingeschrieben oder eingegeben hat. :think: Und dafür muss du Geld zahlen
Aber das ist DE und die Gesetze


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 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: So 9. Jun 2019, 15:36 
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Bigblock hat geschrieben:
Bastyl hat geschrieben:
Bei meine CB hab ich 160 eingebaut und nach meine wissen
Müssen Die bei Honda cb 1100ex model SC65 eingetragen werden.
Grüsse
Basti


So ist es; mach das baldmöglichst, denn z.Zt. hat deine CB1100 EX mit dem 160er keine Betriebserlaubnis und Du bist illegal damit unterwegs, was sehr üble Folgen haben kann.

Wenn man gesetzliche Vorgaben bzw. Verordnungen nicht in Gänze versteht nutzt es nichts sie nach Wunsch zu interpretieren, sondern man sollte sich den Text von einem Fachmann "übersetzen" lassen (z.B. RA).


Mit einer mitgeführten Freigabe des Reifenherstellers gibt es keinerlei Probleme. Erkundigt Euch einfach mal bei einem Sachverständigen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: So 9. Jun 2019, 16:05 
dorfnase hat geschrieben:

Der Serie entsprechend bezieht sich dabei auf das übrige Fahrzeug, natürlich exklusive der Reifen.


Falsch; "Serie" ist der nach deutschen Maßstäben ausgelieferte Zustand, somit natürlich inklusive der vorgegebenen Reifengrößen, Reifenfabrikaten und -tyen.

Die "Reifenfreigabe" bezieht sich nur auf einen anderen als eingetragenen Reifentyp, allerdings in gleicher Größe wie bei der Serienausführung; dann genügt die Mitführung der Freigabe.

Wird eine andere Dimension verbaut ist das eine bauliche Veränderung und muß eingetragen werden; das kommt dann wieder dem Status "Serie" gleich; wegen, und nur wegen des dann ggf. anderen Reifentyps ist die "Freigabe" zusätzlich mitzuführen (oder den Reifentyp auch eintragen).

Wer sich mit Basteleien am Motorrad beschäftigt sollte (muß eigentlich) Begriffe wie "Serie", "bauliche Veränderung", "ABE", TÜV-Gutachten" und "Reifenfreigabe" kennen und definieren sowie diesbezügliche Texte lesen und entsprechend verstehen können.

Falsche Mutmaßungen hier als Tatsachen darzustellen ist anderen gegenüber schon sehr rücksichtslos und unseriös, Mehrheitsbekundungen in einem Forum ändern die Rechtslage nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: So 9. Jun 2019, 16:08 
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Bigblock hat geschrieben:

Wer sich mit Basteleien am Motorrad beschäftigt sollte (muß eigentlich) Begriffe wie "Serie", "bauliche Veränderung", "ABE", TÜV-Gutachten" und "Reifenfreigabe" kennen und definieren sowie diesbezügliche Texte lesen und entsprechend verstehen können.

Falsche Mutmaßungen hier als Tatsachen darzustellen ist anderen gegenüber schon sehr rücksichtslos und unseriös, Mehrheitsbekundungen in einem Forum ändern die Rechtslage nicht.


Jetzt wird mir klar, woher der Wind weht...Basteleien.... :whistle:


und zudem: Satzzeichen kosten in diesem Forum nichts, also bitte auch verwenden. Danke.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: So 9. Jun 2019, 16:36 
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Bigblock hat geschrieben:
dorfnase hat geschrieben:

Der Serie entsprechend bezieht sich dabei auf das übrige Fahrzeug, natürlich exklusive der Reifen.


Falsch; "Serie" ist der nach deutschen Maßstäben ausgelieferte Zustand, somit natürlich inklusive der vorgegebenen Reifengrößen, Reifenfabrikaten und -tyen.

Die "Reifenfreigabe" bezieht sich nur auf einen anderen als eingetragenen Reifentyp, allerdings in gleicher Größe wie bei der Serienausführung; dann genügt die Mitführung der Freigabe.

Wird eine andere Dimension verbaut ist das eine bauliche Veränderung und muß eingetragen werden; das kommt dann wieder dem Status "Serie" gleich; wegen, und nur wegen des dann ggf. anderen Reifentyps ist die "Freigabe" zusätzlich mitzuführen (oder den Reifentyp auch eintragen).

Wer sich mit Basteleien am Motorrad beschäftigt sollte (muß eigentlich) Begriffe wie "Serie", "bauliche Veränderung", "ABE", TÜV-Gutachten" und "Reifenfreigabe" kennen und definieren sowie diesbezügliche Texte lesen und entsprechend verstehen können.

Falsche Mutmaßungen hier als Tatsachen darzustellen ist anderen gegenüber schon sehr rücksichtslos und unseriös, Mehrheitsbekundungen in einem Forum ändern die Rechtslage nicht.


Hallo "Bigblock",

da Du ja Deiner Meinung nach über die absolute Sachkenntnis verfügt, klinke ich mich in der Diskussion mal wieder aus. Manch einer beharrt halt auf "Alternativen Fakten" obwohl für alle anderen die Wirklichkeit anders ist.
In diesem Sinne frohe Pfingsten, auf das der "heilige Geist" kommen möge.... :whistle:

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 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: So 9. Jun 2019, 21:39 
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Mensch, kriegt Euch wieder ein.
Kaum lese ich hier 2 Tage nicht mit, kocht die Suppe hoch. Ich finde die Tonlage suboptimal.

@bigblock: irgendwie kriege ich den Zuammenhang zwischen Bikes auf der einen Seite und Studium, Promotion, Habilitation, Ordinariat, etc. auf der anderen Seite nicht wirklich mit. Habe ich da was verpaßt/nicht verstanden? Täte mir leid.

Gesendet von meinem SM-G930F mit Tapatalk

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Viele Grüße

Thorsten

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Motorräder und Touren
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 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: So 9. Jun 2019, 23:22 
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dorfnase hat geschrieben:
In diesem Sinne frohe Pfingsten, auf das der "heilige Geist" kommen möge....
:lol:

Von der fachlichen Seite her möchte ich mich auf Bigblocks Seite schlagen:

1. In der Zulassungsbescheinigung meiner CB 1100 EX steht drin: Reifen hinten: 140/70.

2. Sobald ich eine andere Größe aufziehe, z.B. 160/xx, habe ich eine unzulässige Änderung am Fahrzeug vorgenommen, die Betriebserlaubnis ist erloschen, ich habe keinen Versicherungsschutz mehr, bei einer Kontrolle durch unsere grünen - ach nein, sind ja jetzt die blauen - Kollegen, würde das moniert werden und bei einem Unfall könnte dies zu "... bei einem Crash bedankt sich der Anwalt der gegnerischen Partei über diese Steilvorlage... " führen, wenn es inhaltlich passt.

3. Ob die "Reifenfreigabe" eines Reifenherstellers diesen "Mangel" (ähnlich wie eine ABE) behebt, wage ich zu bezweifeln, weil: In der ABE (ich nehme jetzt mal die von meiner MRA Highway Scheibe) steht drin, dass das KBA (!), also eine - wie von BigBlock erwähnte - OFFIZIELLE Stelle bestätigt, dass die Scheibe genau mit meinem Modell der CB 1100 XA funzt. Da sind Hersteller, TÜV und KBA beteiligt! Da habe ich quasi eine "Erweiterung" meiner Zulassungsbescheinigung.

4. In der Schweiz mögen die Verhältnisse anders sein, das weiß ich nicht und das interessiert hier auch nicht, da der Thread-Starter wohl in Deutschland beim TÜV war.

Ich möchte jetzt mal den Kollegen, der den 160er Reifen fahren will, dringend bitten, hier mal die "Reifenfreigabe" zu posten (als PDF hochladen, das geht!), damit wir uns ein Bild davon machen können, was da genau in der Reifenfreigabe drin steht. Damit steht und fällt die ganze Angelegenheit!

Ich glaube, dann kommen wir zumindest inhaltlich weiter.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: So 9. Jun 2019, 23:38 
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Hier ein Artikel des ADAC zu dem Thema, dann kann sich jeder Sein eigenes Bild machen. :doh:

https://www.google.com/url?sa=t&source= ... pkIcTp7pny

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 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: So 9. Jun 2019, 23:39 
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Fakt ist: Auf eine 140er Felge darf man keinen 160er Reifen aufziehen, auch wenn dies allenfalls technisch geht.

Aber: Wenn ein Reifenhersteller per ABE (welche ja von den Behörden ausgestellt wird und nicht vom Reifenhersteller!) bestätigt, dass ein 160er Reifen auf diesem Motorradtyp gefahren werden darf (auf der entsprechend passenden Felge), dann darf man dies. Egal was dann der TÜV behauptet.

CBInteressent hat geschrieben:
dorfnase hat geschrieben:
In diesem Sinne frohe Pfingsten, auf das der "heilige Geist" kommen möge....
:lol:

Von der fachlichen Seite her möchte ich mich auf Bigblocks Seite schlagen:

1. In der Zulassungsbescheinigung meiner CB 1100 EX steht drin: Reifen hinten: 140/70.

2. Sobald ich eine andere Größe aufziehe, z.B. 160/xx, habe ich eine unzulässige Änderung am Fahrzeug vorgenommen, die Betriebserlaubnis ist erloschen, ich habe keinen Versicherungsschutz mehr, bei einer Kontrolle durch unsere grünen - ach nein, sind ja jetzt die blauen - Kollegen, würde das moniert werden und bei einem Unfall könnte dies zu "... bei einem Crash bedankt sich der Anwalt der gegnerischen Partei über diese Steilvorlage... " führen, wenn es inhaltlich passt.

3. Ob die "Reifenfreigabe" eines Reifenherstellers diesen "Mangel" (ähnlich wie eine ABE) behebt, wage ich zu bezweifeln, weil: In der ABE (ich nehme jetzt mal die von meiner MRA Highway Scheibe) steht drin, dass das KBA (!), also eine - wie von BigBlock erwähnte - OFFIZIELLE Stelle bestätigt, dass die Scheibe genau mit meinem Modell der CB 1100 XA funzt. Da sind Hersteller, TÜV und KBA beteiligt! Da habe ich quasi eine "Erweiterung" meiner Zulassungsbescheinigung.

4. In der Schweiz mögen die Verhältnisse anders sein, das weiß ich nicht und das interessiert hier auch nicht, da der Thread-Starter wohl in Deutschland beim TÜV war.

Ich möchte jetzt mal den Kollegen, der den 160er Reifen fahren will, dringend bitten, hier mal die "Reifenfreigabe" zu posten (als PDF hochladen, das geht!), damit wir uns ein Bild davon machen können, was da genau in der Reifenfreigabe drin steht. Damit steht und fällt die ganze Angelegenheit!

Ich glaube, dann kommen wir zumindest inhaltlich weiter.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: Mo 10. Jun 2019, 00:02 
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dorfnase hat geschrieben:
Hier ein Artikel des ADAC zu dem Thema, dann kann sich jeder Sein eigenes Bild machen. :doh:
https://www.google.com/url?sa=t&source= ... pkIcTp7pny

Danke, Dirk.

Hier die entscheidenden Passagen:
" Für die Umrüstung auf eine andere Reifendimension liegt eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Fahrzeug- oder Reifenherstellers vor.
Frage: ist Unbedenklichkeitsbescheinigung = Reifenfreigabe?

"So werden Unbedenklichkeitserklärungen seitens einzelner Prüforganisationen bzw. Prüfer nicht akzeptiert, wenn nicht auf die Abweichung der neuen Reifendimension von der der Typgenehmigung und die Durchführung entsprechender Prüfungen durch den Hersteller hingewiesen wird"
Also: es kommt auf das Dokument an!

"... wenn eine Unbedenklichkeitserklärung des Reifenherstellers für die Fahrzeug-Reifen-Kombination vorliegt..."
Also: Das Fahrzeug CB 1100 muss in diesem Dokument erwähnt werden!
Und: wird auf die Abweichung der neuen Dimension von der Dimension in der Zulassungbescheinigung hingewiesen?

Wenn alle diese Bedingungen erfüllt sind, dann gilt wohl:
"...Stellungnahme des Verkehrsministeriums von Ende 2016 wurde neuerlich bestätigt, dass die Betriebserlaubnis in diesem Falle entgegen der Ansicht der genannten Prüforganisationen nicht erlischt. Verwiesen wird dabei auf § 19 Abs. 3 Nr. 2 StVZO (§ 19 StVZO „Erteilung und Wirksamkeit der Betriebserlaubnis“). Eine neuerliche Begutachtung zur Wiedererlangung der Betriebserlaubnis sowie eine Eintragung in die Fahrzeugpapiere sind nicht erforderlich."

Das haben wir alle wohl nicht gewußt :o (außer Dorfnase!)
Also: Bitte jetzt mal dringend diese versch... Reifenfreigabe mal als PDF Dokument hier posten!


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 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: Mo 10. Jun 2019, 00:13 
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lederkombi hat geschrieben:
Wenn ein Reifenhersteller per ABE (welche ja von den Behörden ausgestellt wird und nicht vom Reifenhersteller!) bestätigt, dass ein 160er Reifen auf diesem Motorradtyp gefahren werden darf (auf der entsprechend passenden Felge), dann darf man dies. Egal was dann der TÜV behauptet.

Hallo Lederkombi,
da hat Du recht!
ABE ist sauber, da gibt's keine Probleme.
Heisst ja auch Allgemeine Betriebserlaubnis.

Frage ist nur: Was steht in dieser versch.... Reifenfreigabe drin?

KANN JEMAND BITTE MAL SO EIN DOKUMENT HIER POSTEN?
(Am besten der Fred-Starter.)

Wir haben jetzt: Reifenfreigabe, Unbedenklichkeitsbescheinigung und ABE!


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