Aktuelle Zeit: So 25. Aug 2019, 14:09

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Dieses Thema ist gesperrt. Du kannst keine Beiträge editieren oder weitere Antworten erstellen.  [ 89 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3, 4, 5  Nächste
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: Mo 10. Jun 2019, 00:50 
Offline

Registriert: Di 21. Jul 2015, 23:39
Beiträge: 1222
Images: 0
Genereller Link: https://www.reifen24.de/info/freigabe-z ... eifen.html
(div. Hersteller)

Spezieller Link (z.B. Metzeler Z8 für die EX):
https://www.metzeler.com/de-de/produkte ... wheel-2014

Man achte im PDF auf diesen Satz:
"Beim nachstehend näher beschriebenen Fahrzeug wurde vom Fahrzeughersteller KEINE BESCHRÄNKUNG in Form einer Fabrikats- oder Typbindung bei den Reifen vorgenommen."

_________________
CB1100EX 2014 in rot


Nach oben
 Profil  
 
Schau mal hier:
Alles fürs Motorrad von A bis Z
Das könnte sehr interessant für dich sein.


Nach oben
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: Mo 10. Jun 2019, 07:57 
lederkombi hat geschrieben:
Fakt ist: Auf eine 140er Felge darf man keinen 160er Reifen aufziehen .....
Aber: Wenn ein Reifenhersteller per ABE (welche ja von den Behörden ausgestellt wird und nicht vom Reifenhersteller!) bestätigt, ...............
Egal was dann der TÜV behauptet.



Fakt ist:

- es gibt keine "140er Felge".

- es gibt keine "ABE" eines Reifenhersteller für andere Reifengrößen.

- was der "TÜV" "behauptet" ist nicht "egal", sondern maßgeblich.

- Schall breitet sich nicht mit 330, sondern 343 m/s aus.


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: Mo 10. Jun 2019, 11:29 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: So 22. Apr 2018, 22:01
Beiträge: 182
Images: 2
Wohnort: Düsseldorf
lederkombi hat geschrieben:
...fod_16206.pdf...
Endlich das Dokument!
Danke, Lederkombi :clap:

Für mich sieht es so aus als ob hier die Serienbereifung gemeint ist:
110/80 ZR 18 M/C (58W) TL Roadtec Z8 Interact M Fr.
140/70 ZR 18 M/C (67W) TL Roadtec Z8 Interact M

Von einem 160er Reifen kann ich darin nichts finden.

Die Frage ist: Was ist Typenbindung?
("...wurde vom Fahrzeughersteller KEINE BESCHRÄNKUNG in Form einer Fabrikats- oder Typbindung bei den Reifen vorgenommen...)
Fabrikatsbindung würde ich mal als "Herstellerbindung" verstehen wollen, also egal ob der Hersteller Metzler, Dunlop oder Bridgestone, oder oder ist. Honda erlaubt alle Hersteller.
Typenbindung würde ich aber nicht als auf die Reifendimension bezogen verstehen, sondern auf den Typ des Reifen: Allround, Sommer-, Winter-,Touring-, Sport-, etc- Modell.

Ich zitiere mal aus dem ADAC Dokument "Motorradreifen: Freigaben und Unbedenklichkeitserklärungen"
(Besten Dank an Dorfnase für dieses fantastische Dokument!!! :clap: :bow-blue: )
Seite 3:
"... wenn eine Unbedenklichkeitserklärung des Reifenherstellers für die Fahrzeug-Reifen-Kombination vorliegt ..."

Hier - in fod_16206.pdf - haben wir die Fahrzeug-Reifen-Kombination CB 1100/SC 65 mit 110er/140er Reifen (also eigentlich Serien-Größe).
Damit dürfte der 160er Hinterreifen mit diesem Dokument nicht freigegeben sein.

Lederkombi, Du kommst ja aus der Schweiz, nicht wahr?
Es ist möglich, dass bei Euch die Dinge etwas anders gehandhabt werden.
"... In Deutschland werden Reifenfabrikatsbindungen für Motorräder wegen der hohen Geschwindigkeiten, die hier gefahren werden dürfen, und wegen besonderer Rechtsbedingungen anders gehandhabt als in den übrigen europäischen Ländern..."
(Seite 1 des o.g. ADAC Dokuments)

Anders sieht es aus mit der Unbedenklichkeitsbescheinigung der Bridgestone Battlax Reifen:
https://edp-e-ne-p-bridgestone.azureedg ... Z&la=de-de

Hier steht explizit die 160er Reifengröße drin und es wird auch auf die Abweichung zur Standardgröße 140 hingewiesen.
Meiner Meinung nach sollte dieses Dokument reichen, eine Änderungsabnahme sollte hier eigentlich nicht nötig sein:
"... bleibt der vorschriftsmäßige Zustand des Fahrzeuges gemäߧ29 und §31 StVZO erhalten...
somit ist eine Änderungsabnahme im Sinne des §19 Abs. 3 StVZO nicht erforderlich.
Eine amtliche Befassung sowie die Änderung der Fahrzeug-Papiere sind nicht erforderlich..."

Der TÜV müsste bei Ablehung dieses Dokument nachweisen, daß die Bridgestone Reifenfreigaben "alle für ungültig erklärt" worden sind. Da muß ja dann ein entsprechendes Dokument existieren.

Von daher - lange Rede, langer Fred, kurzer Sinn: die TÜV/DEKRA Lokation wechseln.


Nach oben
 Profil Personal album  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: Mo 10. Jun 2019, 14:47 
Offline

Registriert: Di 21. Jul 2015, 23:39
Beiträge: 1222
Images: 0
CBInteressent: Auch in der Schweiz darf ein 160er nicht auf einer 140er Felge gefahren werden. Der Unterschied ist: Man darf eine 160er Felge montieren und dann ohne Probleme den 160er Reifen aufziehen. Dies ist bei Euch, soweit mir bekannt ist, nicht erlaubt bzw. bedarf der Einzelabnahme etc.

Es ist aber auch so, dass wenn z.B. ein 160er Reifen explizit für 140er Felgen hergestellt wäre bzw. auf einer 140er Felge auch ein 160er Reifen gefahren werden dürfte (ist mir aber kein Beispiel bekannt), dann relativiert sich die Sache, wäre also auch ein 160er Reifen erlaubt. Ob nun der hier erwähnte 160er Reifen auf der 140er Felge legal montiert ist, kann ich somit nicht beurteilen.


Auch bei uns würde dies Eingetragen, kostet jedoch nicht viel.

In der Schweiz ist es so:
Der Reifen muss bezüglich Dimension, Geschwindigkeit und Tragzahl den Vorgaben entsprechen bzw. zur Felge passen. Profil und Marke sind komplett egal. Daher braucht es bei uns keine Freigaben.

_________________
CB1100EX 2014 in rot


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: Mo 10. Jun 2019, 17:15 
CBInteressent hat geschrieben:
Die Frage ist: Was ist Typenbindung?

Fabrikatsbindung würde ich mal als "Herstellerbindung" verstehen wollen, ...........
Typenbindung würde ich aber nicht als auf die Reifendimension bezogen verstehen, sondern auf den Typ des Reifen: Allround, Sommer-, Winter-,Touring-, Sport-, etc- Modell.

Hier steht explizit die 160er Reifengröße drin und es wird auch auf die Abweichung zur Standardgröße 140 hingewiesen.

"... bleibt der vorschriftsmäßige Zustand des Fahrzeuges gemäߧ29 und §31 StVZO erhalten...
somit ist eine Änderungsabnahme im Sinne des §19 Abs. 3 StVZO nicht erforderlich.
Eine amtliche Befassung sowie die Änderung der Fahrzeug-Papiere sind nicht erforderlich..."


"Reifentypen" sind z.B. die erwähnten BT54, BT023, T30 und T31.

Die "Unbedenklichkeitsbescheinigung" ("Freigabe") von Bridgestone ist eigentlich klar und eindeutig formuliert, man muß sie nur richtig lesen und verstehen.

In Deutschland dürfen nur Reifengrößen (auch Felgengrößen) verwendet werden, die in den Papieren eingetragen sind; das war "schon immer" so, ist so und wird auch so bleiben.
Die "Unbedenklichkeitsbescheinigung" bescheinigt, daß die Seriengröße 140/70 mit diesen Reifentypen bedient werden kann/darf.

Zudem wurde die Reifengröße 160/60 auf der 4"-Felge getestet und für brauchbar empfunden; ergo dürfen diese Reifentypen in der Größe 160/60 montiert werden, WENN DIESES FORMAT IN DEN PAPIEREN (per Einzelabnahme) EINGETRAGEN IST.

Ich meine, so schwer ist eine "Freigabe" nun auch wieder nicht zu verstehen.


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: Mo 10. Jun 2019, 17:20 
lederkombi hat geschrieben:
Auch in der Schweiz darf ein 160er nicht auf einer 140er Felge gefahren werden. Der Unterschied ist: Man darf eine 160er Felge montieren .....
.....auf einer 140er Felge auch ein 160er Reifen gefahren werden dürfte .....
...... 160er Reifen auf der 140er Felge legal montiert ist .....


Es gibt keine 160er und auch keine 140er Felgen.


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: Mo 10. Jun 2019, 17:53 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: So 22. Apr 2018, 22:01
Beiträge: 182
Images: 2
Wohnort: Düsseldorf
Bigblock hat geschrieben:
Zudem wurde die Reifengröße 160/60 auf der 4"-Felge getestet und für brauchbar empfunden; ergo dürfen diese Reifentypen in der Größe 160/60 montiert werden, WENN DIESES FORMAT IN DEN PAPIEREN (per Einzelabnahme) EINGETRAGEN IST.

Ach so, so hätte ich das jetzt nicht verstanden :?
Aber vielleicht kannst Du mir diese Aussage dann erklären, aus dem ADAC Dokument von Dorfnase (unter Punkt 1.3 auf Seite 2):

"... Hierbei werden vier Fälle von Änderungen an der Bereifung von Motorrädern unterschieden. In allen diesen Fällen ist eine Fahrzeugvorführungbei einem Sachverständigen oder einer Überwachungsorganisation bzw. eine Eintragung in die Fahrzeugpapiere nicht erforderlich.
...
3. Es gibt keine Reifenbindung, aber der Fahrzeughalter will bei sonst serienmäßigem Fahrzeugzustand auf eine andere für die Serienfelge zulässige Reifendimension umrüsten: Für die Umrüstung auf eine andere Reifendimension liegt eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Fahrzeug- oder Reifenherstellers vor.
Sie wird mitgeführt. Eine Änderungsabnahme oder Eintragung der geänderten Dimension in die Fahrzeugpapiere ist nicht erforderlich. Die Änderung darf nicht beanstandet werden.
..."


Für mich liest sich das so, daß in diesem Fall eine geänderte Reifendimension nicht eingetragen werden muss.
Was habe ich übersehen bzw. falsch verstanden? :confusion-questionmarks:


Nach oben
 Profil Personal album  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: Mo 10. Jun 2019, 18:34 
CBInteressent hat geschrieben:
Ach so, so hätte ich das jetzt nicht verstanden :?
Aber vielleicht kannst Du mir diese Aussage dann erklären, aus dem ADAC Dokument von Dorfnase (unter Punkt 1.3 auf Seite 2):

Das ist nun mal "Juristendeutsch" und für "Außenstehende" nicht immer einfach zu verstehen.

".......... Eintragung nicht erforderlich" bezieht sich auf den "Reifentyp" unter der Voraussetzung, daß die Dimension beim Fahrzeug eingetragen ist.

Gleiches gilt für " ........... Eintragung der geänderten Dimension in die Fahrzeugpapiere ist nicht erforderlich"; zuvor: "......... für die Umrüstung (d.h. zur Eintragung!) auf eine andere Reifendimension liegt eine >Unbedenklichkeitsbescheinigung (!)<" ............ vor".

Dies jetzt alles schriftlich erklären zu versuchen ist mir, ehrlich gesagt, zu mühsam; glaube mir einfach, daß REIFENGRÖSSEN IMMER EINGETRAGEN SEIN MÜSSEN (so gibt es auch die Freigabe her) oder laß es.

Spätestens nach einem Crash, bei dem eine nicht genehmigte/eingetragene Reifengröße im Spiel war, wird Dir dein Anwalt die Sachlage ausführlich erklären.


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: Mo 10. Jun 2019, 18:47 
Offline

Registriert: Di 21. Jul 2015, 23:39
Beiträge: 1222
Images: 0
Bigblock hat geschrieben:
lederkombi hat geschrieben:
Auch in der Schweiz darf ein 160er nicht auf einer 140er Felge gefahren werden. Der Unterschied ist: Man darf eine 160er Felge montieren .....
.....auf einer 140er Felge auch ein 160er Reifen gefahren werden dürfte .....
...... 160er Reifen auf der 140er Felge legal montiert ist .....


Es gibt keine 160er und auch keine 140er Felgen.


Du weisst wie es gemeint ist. Und Du weisst auch, dass hier kaum jemand seine Felgenbreite in Zoll kennt. Und dann weisst Du auch noch, dass Du Reifen nicht nach Felgenbreite in Zoll kaufen solltest, sondern gemäss Breite/Höhenverhältnis wie z.B. 140/70. Zudem ist Dir als anscheinend Wissender auch noch bekannt, dass auf z.B. eine 4" Felge eben verschiedene Reifengrössen passen. Und genau da sind wir eben wieder bei den Unbedenklichkeitsbescheinigungen und wieso ein 160er Reifen genau so wie auch 140er erlaubt sein können. Auch in Deutschland.

Aber das wusstest Du ja auch alles.

_________________
CB1100EX 2014 in rot


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: Mo 10. Jun 2019, 21:53 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: So 22. Apr 2018, 22:01
Beiträge: 182
Images: 2
Wohnort: Düsseldorf
Bigblock hat geschrieben:
Dies jetzt alles schriftlich erklären zu versuchen ist mir, ehrlich gesagt, zu mühsam
Ja, das kann ich gut verstehen.

Ich möchte hier aber doch noch mal auf Deine Gegenargumente eingehen und dann soll's aber auch gut sein.
Ich glaube wir drehen uns sonst nur noch weiter im Kreise.

1.
Bigblock hat geschrieben:
Eintragung nicht erforderlich" bezieht sich auf den "Reifentyp"

Das kann ich aus dem zitierten Text (S.2 des ADAC Dokuments) nicht entnehmen:
"1.3. Anmerkung zu Unbedenklichkeitsbescheinigungen bei Motorrädern
Mit einem Schreiben vom 1.7.2008 hat das Bundesverkehrsministerium (BMVBS) den rechtlichen Sachverhalt im Zusammenhang mit Reifenumrüstungen bei Motorräder erläutert. Hierbei werden vier Fälle von Änderungen an der Bereifung von Motorrädern unterschieden. In allen diesen Fällen ist eine Fahrzeugvorführung bei einem Sachverständigen oder einer Überwachungsorganisation bzw. eine Eintragung in die Fahrzeugpapiere nicht erforderlich."

Ich sehe hier nirgendwo das Wort "Reifentyp".
(Dieses Wort wird erstmalig 3 Seiten später, auf Seite 5 im Zusammenhang mit "REIFENFABRIKATSBINDUNG GEM. BETRIEBSERLAUBNIS" erwähnt.)

2.
Bigblock hat geschrieben:
Gleiches gilt für " ........... Eintragung der geänderten Dimension in die Fahrzeugpapiere ist nicht erforderlich"

Hm, also hier wird ja ganz explizit von der Dimension also den Abmessungen des Reifen gesprochen. Da kann definitiv nicht der "Reifentyp" gemeint sein. Folglich gilt hier auch nicht das gleiche wie für (1.).

3.
Bigblock hat geschrieben:
für die Umrüstung (d.h. zur Eintragung!)

Also Umrüstung ist für mich nicht das gleiche wie Eintragung. Die Umrüstung ist zunächst mal ein technischer Vorgang und die Eintragung ist ein Verwaltungsakt. Das sind für mich ganz klar zwei verschiedene Vorgänge: ein TÜV-Angestellter wird für Dich vielleicht eine Eintragung in die Papiere machen, aber wohl kaum eine Umrüstung vornehmen.

4.
Zwei Sätze später in dem gleichen Fall (das ist ja der 3. von 4 möglichen Fällen), wird ja dann auch extra noch einmal geschrieben:
"Eine Änderungsabnahme oder Eintragung der geänderten Dimension in die Fahrzeugpapiere ist nicht erforderlich."

Allein dieser Satz widerspricht doch Deiner Aussage
Bigblock hat geschrieben:
daß REIFENGRÖSSEN IMMER EINGETRAGEN SEIN MÜSSEN

Hier heisst es immerhin von Seiten des Bundesverkehrsministeriums, daß es Situationen gibt, in denen geänderte Reifendimensionen nicht eingetragen werden müssen. Das widerspricht doch schon rein logisch dem "IMMER" in Deiner Ausage.

5.
Bigblock hat geschrieben:
... EINGETRAGEN SEIN MÜSSEN (so gibt es auch die Freigabe her)

In der Freigabe (ich nehme jetzt mal die, die Lederkombi uns zur Verfügung gestellt hat) steht rein gar nichts von einer Eintragung. Man kann es auch nicht irgendwie daraus ableiten. Im Gegenteil, am Ende heisst es: "... eine Änderungsabnahme im Sinne des §19 Abs. 3 StVZO [ist] nicht erforderlich."

So gerne ich Deine Meinung auch unterstützt hätte, aber hier sind 4 Punkte an denen Dich das ADAC Dokument - und damit das Bundesverkehrsministerium - widerlegt.

Ich halte es also mit Deinem Rat und "laß es" [sein] dir zu glauben, daß REIFENGRÖSSEN IMMER EINGETRAGEN SEIN MÜSSEN.

Ist ja nichts Schlimmes. Man kann sich ja immer mal vertun oder verrennen.
Dafür sind wir doch alle Menschen und machen Fehler.

(Jetzt sag mir nicht, daß Du auch noch über dem Bundesverkehrsminister stehst. :shock:
Das wäre natürlich "Ben Gurion" und ich hätte verloren. :lol: )


Nach oben
 Profil Personal album  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: Mo 10. Jun 2019, 22:26 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Do 8. Mai 2014, 22:25
Beiträge: 1638
Images: 48
Wohnort: Kiel
Welcher unsägliche Ton hat ob der Reifengrößendiskussion hier Einzug gehalten.

Jeder kann halt das meinen und glauben, was er für richtig hält. Mach' ich auch nicht anders. Ob andere das annehmen oder sich dadurch angemacht fühlen, zeigen dann eventuelle Antworten, beides beabsichtige ich nicht. Wie das dann in einem Forum so ist oder sein kann.

Kenne welche, in denen ein befremdlicher Ton der anmachenden Ironie herrscht, einige der teils aggrohaft witzelnden Kommentatoren scheinen sich zu kennen, der mich auf Dauer wenig anschockt. Hoffentlich befällt er nicht dieses Forum.

Kurz etwas zu den Reifengrößen. HUs und ASUs können von sehr easy bis absolut nervig sein. Kommt auf den Prüfer, das Motorrad und den Fahrer an. Einem Prüfer mit einer anderen Reifengröße als im Schein, Reifen mit allem dazugehörigen Drumherum wurden stets akribisch beäugt, eine Steilvorlage für Kritik und Plaketteverweigerung in diesem eh schon mit Spannung behafteten Szenario zu liefern, dann Diskussionen mit ungewissem Ausgang zu führen, hätt' ich überhaupt keine Lust. Zumal mir die von Honda gewählte Reifenpaarung zusagt und die CB in Fahrt sehr handlich sein lässt und rasch vergessen lässt, dass die CB kein leichtes Motorrad ist. Anfettung des Hinterradreifens deshalb nein. Meine Meinung, darf gern anders gesehen und mit viel anschließendem "Spaß" gehandhabt werden. So wie viele weitere Umbauten und Veränderungen auch.

Wisedrum


Nach oben
 Profil Personal album  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: Di 11. Jun 2019, 11:14 
lederkombi hat geschrieben:
- Du weisst wie es gemeint ist.
- Und Du weisst auch ............
- Und dann weisst Du auch noch .....................
- Zudem ist Dir als anscheinend Wissender auch noch bekannt ...............
- Aber das wusstest Du ja auch alles.


Was soll denn derart infantiles, abstruses Geschreibsel bewirken?


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: Do 13. Jun 2019, 10:49 
Offline

Registriert: Fr 24. Mai 2019, 22:58
Beiträge: 31
Images: 10
Wohnort: Bonn
Hallo zusammen,

für meine SC78 (Bj. 17 - 19) steht folgendes in der Unbedenklichkeitsbescheinigung von Bridgestone Reifen, mit der Reifengröße 160/60ZR18:

"Wichtige Hinweise: Unbedingt beachten!
Diese Bescheinigung ist nur gültig mit Unterschrift der Fa. BRIDGESTONE Deutschland GmbH.Sie ist vom Fahrzeugführer ständig mitzuführen und zuständigen Personen auf Verlangen vorzuzeigen.

Die aufgeführten Reifenkombinationen wurden von der Fa. BRIDGESTONE Deutschland GmbH geprüft. Alle o.g. Reifen ab Produktionsdatum 10/98 besitzen eine Bauartgenehmigung nach ECE-R 75 oder 97/24/EG.
Die Verwendung der oben aufgelisteten Reifenkombinationen an einem Fahrzeug im Originalzustand gemäß ABE bzw. EG-BE unter Beachtung der ggf. genannten Auflagen, stellt bei Einhaltung der unter Kapitel I Anh. III der Richtlinie 97/24/EG zur Reifenbreiteeinzuhaltenden Forderungen keine Änderung im Sinne des §19 Abs. 2 StVZO dar, somit ist eine Änderungsabnahme im Sinne des §19 Abs. 3 StVZO nicht erforderlich.
Eine amtliche Befassung sowie die Änderung der Fahrzeug-Papiere sind nicht erforderlich."


Vielleicht trägt das ja ein bisschen zur Klärung bei.

Grüße
Tom


Nach oben
 Profil Personal album  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: Do 13. Jun 2019, 13:47 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: So 9. Feb 2014, 14:30
Beiträge: 792
Images: 0
Wohnort: Hamburg
Meines Erachtens krankt diese ganze Diskussion an zwei Aspekten:

1) Der teilweise in meinen Augen unsägliche Ton mit teilweise aggressiven Unterzügen
2) Die zeitliche Abfolge geht eventuell in der Diskussion etwas unter.

Ad 1) dies kann ich leider nichts ändern, auch wenn ich gerne würde.
Ad 2) mal eine kurze/verkürzte timeline:


ab 1997
Bridgestone und andere Reifenhersteller rekurrieren auf ECE-R 75 oder 97/24/EG mit der Konsequenz, dass eine Änderungsabnahme im Sinne des §19 Abs. 3 StVZO nicht erforderlich sei (siehe Post von Tomcat oben oder nahezu beliebige andere Unbedenklichkeitsbescheinigungen/Freigaben)

2008
Erläuterung des BMVBS: eine gültige, sowohl seitens des Reifen- als auch des Motorradherstellers ausgegebene Freigabe oder Unbedenklichkeitsbescheinigung reicht aus
(Quelle1)
(Quelle2)

2016
- Prüforganisationen weichen - m.E. ohne Legitimation ? - von den Regelungen/Aussagen 2008 ab
- BMVI (früher BMVBS) bestätigt die bisherige Praxis weitgehend
(Quelle1)
(Quelle2)

2018/2019
- Prüforganisationen bestehen z.T. weiter auf Eintragung. Mache behaupten, es geht nur um zusätzliche Einnahmen
- Reifenherstellen sind sich des Problems bewusst, haben derzeit aber keinen (direkten) Einfluss hierauf
- Industrieverband Motorrad, IVM e.V. denkt über den Kompromiss einer einmaligen Anbauabnahme für 50€ nach und strebt endgültige Klärung der Problematik an
(Quelle)
- Länderministerien und Bundesministerium stützen teilweise, wenn auch nicht immer offiziell, die Sicht der Prüforganisationen (ging vor ca. 6 Wochen durch einige Medien, Quelle finde ich grade nicht mehr, wird nachgeliefert)


Die hier teilweise vertrete Ansicht, dass TÜV etc. viel zu entscheiden hat, teile ich nicht ganz. Die Verantwortung liegt weitgehend bei dem Ministerium bzw. den Behörden. Dennoch ist m.E. nicht zweckmäßig einen (wenn auch evtl. unberechtigten oder gar überzogenen) Sachstand von 2019 mit Argumenten von 2008 oder früher zu widerlegen. Es bleibt u.U. nur, auf eine neue / finale Einigung zu warten (nicht mit den Prüforganisationen, sondern kommuniziert durch das BMVI), auch wenn das für alle, die jetzt zur HU müssen, problematisch ist.

_________________
Viele Grüße

Thorsten

_________________________
1986 XBR 500
2014 CB 1100 EX

Motorräder und Touren
CB1100-Freunde
Spritmonitor


Nach oben
 Profil Personal album  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: Do 13. Jun 2019, 19:30 
itsme67 hat geschrieben:
Die Verantwortung liegt weitgehend bei dem Ministerium bzw. den Behörden.
Dennoch ist m.E. nicht zweckmäßig einen Sachstand von 2019 mit Argumenten von 2008 oder früher zu widerlegen.

So ist es; der "TÜV" u.ä. führen diese "hoheitlichen Aufgaben" im Auftrag des Staates durch, dazu gehören auch z.B. "Einzelabnahmen" zur Ergänzung eines Fahrzeug mit bestehender "ABE".

Wer glaubt, daß Reifenhersteller dazu berechtigt wären andere als in den Papieren eines Fahrzeugs eingetragenen Reifengrößen zu genehmigen, der hält vermutlich auch Werbespots für Tatsachenberichte;
daß im hier und heute (2019) mitgedacht und nicht in der Vergangenheit geschwelgt wird hatte ich eigentlich vorausgesetzt.


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: Do 13. Jun 2019, 22:17 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: So 22. Apr 2018, 22:01
Beiträge: 182
Images: 2
Wohnort: Düsseldorf
"... Sachstand von 2019 mit Argumenten von 2008 oder früher zu widerlegen..."
Einfach mal das Dokument richtig lesen:
"20.01.6000 - IN 27034 – STAND 08-2017"

Bigblock hat geschrieben:
Wer glaubt, daß Reifenhersteller dazu berechtigt wären andere als in den Papieren eines Fahrzeugs eingetragenen Reifengrößen zu genehmigen, der hält vermutlich auch Werbespots für Tatsachenberichte;
Du hast noch was vergessen: "... und frißt kleine Kinder und tanzt nachts mit dem Teufel."

Und da Du damit ja Vermutungen über die Wahrnehmungsfähigkeit und Alltagskompetenz anderer Forenmitglieder hier angestellt hast, erlaube ich mir mal, das gleiche mit Dir zu tun. Hör gut zu:
Aufgrund Deiner Präsention, die Du hier in den letzten Tagen abgeliefert hast, habe ich auch "Vermutungen" über bestimmte Eigenschaften Deiner Person, die ich aber hier nicht äußern möchte. :lol:
Einen schönen Abend wünsche ich noch!


Nach oben
 Profil Personal album  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: Do 13. Jun 2019, 22:35 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: So 9. Feb 2014, 14:30
Beiträge: 792
Images: 0
Wohnort: Hamburg
an alle in diesem Thread:

ich hatte gehofft, mit meinem letzten Post hier etwas Struktur zu erzeugen weil alle irgendwie Recht haben und korrekte Details erwähnt haben - mein Fehler. Offensichtlich bin ich gnadenlos gescheitert. Solle das hier in diesem Forum zum normalen Ton werden, bin ich raus. Für diesen Quatsch bin ich zu alt.

Ich fahre lieber geile Touren!

Dieser Thread ist hiermit für mich erledigt

bye

P.S. wenn das so weitergeht, werde ich auch den Harz absagen und mich vollständig zurück ziehen
Muss auch keinen Leid tun oder interessieren - aber ich habe für die Scheiße schlicht keinen Kopf - ich mache Kilometer.
Echt schade, was innerhalb weniger Tage aufgrund weniger Typen aus einem Form werden kann


:angry-cussing:

_________________
Viele Grüße

Thorsten

_________________________
1986 XBR 500
2014 CB 1100 EX

Motorräder und Touren
CB1100-Freunde
Spritmonitor


Nach oben
 Profil Personal album  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: Fr 14. Jun 2019, 07:38 
Offline

Registriert: Mo 19. Dez 2016, 12:29
Beiträge: 76
Ist schon putzig, diese Diskussion zu verfolgen.
Meiner Meinung nach sollte der überzeugte "Nichteintrager" doch die Größe fahren - sich dann aber im Fall eines Schadens nicht wundern, dass man mit "Erlöschen der ABE" argumentieren wird, d. h. keinen Versicherungsschutz mehr hat. Ich denke, einige von uns brauchen mal so einen Dämpfer, um wieder auf Spur zu kommen. Jeder ist für sein Tun selbst verantwortlich - und ja: leider nützt es einem nichts, wenn man vor Gericht später mit "das habe ich aber anders verstanden, das hat der Reifenhersteller doch erlaubt und freigegeben" rumnüllt.
Was bei der EX ein 160er auf einer solch schmalen Felge bringen soll - ?? Aber auch da: jeder nach seinem Geschmack.
Ich für meinen Teil halte den nachträglich angetüddelten Schnickschnack eh für Blödsinn - ob es Reifen oder sonstiges Gedöns ist. Aber ich bin auch schon alt und (hoffentlich) weise :-).

Jungs, regt Euch nicht auf, lasst jeden machen, wie er will. Wer den Reifen wechselt, liest eh so lange, bis er einen Artikel findet, der seiner Meinung entspricht. Das ist nicht nur bei Reifen so...

Fahrt lieber bei diesem Wetter eine Runde auf Euren Reifen, egal welcher Größe - nur fahrt vorsichtig.
In dem Sinne
Andreas


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: Fr 14. Jun 2019, 08:17 
CBInteressent hat geschrieben:
Einfach mal das Dokument richtig lesen.

Du hast noch was vergessen: "... und frißt kleine Kinder und tanzt nachts mit dem Teufel."

Und da Du damit ja ............... erlaube ich mir mal, das gleiche mit Dir zu tun.
Hör gut zu:
.................. habe ich auch "Vermutungen" über bestimmte Eigenschaften Deiner Person, die ich aber hier nicht äußern möchte. :lol:


inkompetent, unsachlich, erbärmlich.


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ärger bei TÜV-Abnahme
BeitragVerfasst: Fr 14. Jun 2019, 12:58 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: So 23. Sep 2018, 20:34
Beiträge: 63
itsme67 hat geschrieben:
an alle in diesem Thread:

ich hatte gehofft, mit meinem letzten Post hier etwas Struktur zu erzeugen weil alle irgendwie Recht haben und korrekte Details erwähnt haben - mein Fehler. Offensichtlich bin ich gnadenlos gescheitert. Solle das hier in diesem Forum zum normalen Ton werden, bin ich raus. Für diesen Quatsch bin ich zu alt.

Ich fahre lieber geile Touren!

Dieser Thread ist hiermit für mich erledigt

bye

P.S. wenn das so weitergeht, werde ich auch den Harz absagen und mich vollständig zurück ziehen
Muss auch keinen Leid tun oder interessieren - aber ich habe für die Scheiße schlicht keinen Kopf - ich mache Kilometer.
Echt schade, was innerhalb weniger Tage aufgrund weniger Typen aus einem Form werden kann


:angry-cussing:
Tja, da haben sich anscheinend welche gefunden denen nur Moppet fahren etwas zu langweilig ist und hier im Forum Luft ablassen müssen.,, Maschine zieht nach links,, ist ausgelutscht jetzt sind die Reifen dran. Ich für meine Person kann nur sagen dieses ganze Gezeter über Reifenbreite usw. - - einfach nur peinlich. Schließlich hat man sich hier versammelt, dachte ich jedenfalls, weil dieses Motorrad doch von Leuten gefahren wird die in gewisser Weise von der Ästhetik der CB angetan sind und so auch Einstellungen transportieren. Leute treffen und Moppet fahren aus Spaß an der Freude. Schlechte Stimmung gibt's woanders schon zuhauf. Werde mich aber von vielleicht 2 Leuten hier imForum nicht davon abhalten lassen zum Treffen zu kommen. Sind doch schließlich auch noch andere da. Gruß aus dem Fläming Frank!

Gesendet von meinem VTR-L09 mit Tapatalk


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Dieses Thema ist gesperrt. Du kannst keine Beiträge editieren oder weitere Antworten erstellen.  [ 89 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3, 4, 5  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
Impressum Datenschutz