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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Mi 27. Mär 2019, 18:08 
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Wobei ich offen gestanden ein paar PS mehr schon nehmen würde... 8-)


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Mi 27. Mär 2019, 18:12 
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Auch an die würd' man sich schnell gewöhnen usw. .
Die 90PS sind doch sehr brauchbar.
Meist nutze ich nur einen Teil von ihnen.
Mir langt's. Sogar weniger, dann in anderen Motorrädern, sind genug. Kommt immer drauf an, ob man sich mit dem Gebotenen arrangiert und ihm langfristig etwas abgewinnen kann. Davon ab, die CB ließe sich mit ihrer 'milden' Auslegung bestimmt ein wenig 'aufpusten' von Edeltunern für denjenigen, dem's nicht reicht. Hat das eigentlich schon mal jemand machen lassen und gibt's zu? 10 bis 20PS oder gar mehr sollten drin sein.
Ist halt ein bisschen schwierig, BE ade.....

Wisedrum


Zuletzt geändert von Wisedrum am Mi 27. Mär 2019, 18:22, insgesamt 3-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Mi 27. Mär 2019, 18:16 
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Eh. Ist bei mir nicht anders. Im Soziusbetrieb würde ich mir halt ein paar PS mehr wünschen - Problem ist es keines. Ansonsten hätte ich mich nach der Probefahrt anders entschieden...


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Mi 27. Mär 2019, 20:08 
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Kreon hat geschrieben:
Wobei ich offen gestanden ein paar PS mehr schon nehmen würde... 8-)


Die CB trifft irgendwie die goldene Mitte. Hubraum in Verbindung mit Drehmoment finde ich fahrerisch aber interessanter, und hier finde ich den sanften aber kräftigen Schub total faszinierend.
Sehe das wie Wisedrum, mir genügt's.
Z.B bin ich letztes Jahr die Kawasaki Z900RS probegefahren. Die hat die besagten paar PS mehr. Auch schön, zugegeben. Aber nur bezüglich darauf. :icon-wink:

Gruß
Jörg


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Do 28. Mär 2019, 11:01 
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X-Man hat geschrieben:
Bin am Sonntag ca. 40 Kilometer AB gefahren, zwecks Test Endgeschwindigkeit, das steht noch auf meiner Liste. Ich habe das Vorhaben abgebrochen. Ab 150 km/h haben die Spiegel dermaßen vibriert, dass ich NICHTS mehr darin erkannt habe. Da ich nicht allein auf der Straße war, erschien mir das zu riskant. Zudem war ich dermaßen in den Wind gespannt, dass ich an die Belastungsgrenze meiner Hals-/Nackenmuskulatur gekommen bin.

Sind diese Spiegelvibrationen normal bei der RS?
Von meiner 14er EX her kenne ich das nicht. Ich kann mich bei dem Modell auch nicht an Probleme mit dem Winddruck erinnern. EX + AB, das hat absolut problemlos funktioniert.

Mein Eindruck, die RS wird für mich immer ... sagen wir mal spezieller. Eigentlich ist sie auch (aus organisatorischen Gründen) dafür gedacht, zur Sommerzeit den einen oder anderen Arbeitsweg inkl. AB zu absolvieren. Von mir bevorzugte Geschwindigkeiten von 130 bis 160 müsste sie hierzu schon schmerzfrei, bequem und gefahrenarm abliefern können. Kann sie mir aber offensichtlich nicht bieten, und das überrascht mich wirklich. An dieser Maschine scheint sich alles - aller technischen Daten zum Trotz - gegen höhere Geschwindigkeiten zu sträuben. Stoff zum Nachdenken.

Gruß
Jörg



Hi! Ich bin heute bis in den Drehzahlbegrenzer (180 km/h) gefahren.
Absolut kein Vibrieren in den Spiegeln, das die Sicht auf den nachfolgenden Verkehr irgendwie
„verwackeln“ hat lassen.
Nach 3 km bin ich aber zu Gunsten meiner Nackenmuskulatur wieder langsamer geworden :mrgreen:

_________________
Glück Auf, Markus.

Honda CB 1100 RS (2018)
Kawasaki GPX 600 R (1996)
Kawasaki KZ 1000 Police P5 (1986)
Kawasaki KZ 1000 Police C3 (1980)


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Do 28. Mär 2019, 11:05 
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X-Man hat geschrieben:
Wenn ich jetzt wechseln müsste - oder wollen würde - ich wüsste gar nicht so genau, wohin ich mich orientieren sollte. Die Messlatte liegt ziemlich hoch. Ich bin ein Genussmensch, kein Leistungsfreak. Kantiges Design und PS-Protzerei ödet mich an.


Stünde ich vor dem Problem, die CB mit einem anderen Motorrad zu ersetzen, weil ich mich von ihr trennen wollte, wüsste ich auch nicht, welches andere Motorrad im Gegenzug Einzug halten würde. Das Problem besteht aber nicht, die CB bleibt. Sollte doch einmal der Fall eintreten, dass sie geht, würde ich einfach mit den anderen beiden Motorrädern mehr fahren, falls die dann noch da sind.

Fahre die unterschiedlichen Motorräder alle sehr gerne und stelle immer wieder fest, wenn ich mit einem von ihnen unterwegs bin, dass mir jedes auf seine Art auf Fahrten mit ihnen durch das, was sie bieten und vermitteln, gefällt. Ihre Fahrwerke, ihre Leistung und ihr Aussehen. Ob sie nun viel oder wenig PS besitzen, ist nett oder weckt manchmal Sehnsüchte...aber für mein positiv angetriggertes Erlebnisempfinden beim Motorradfahren nicht entscheidend. Ihr Zauber entfaltet sich jenseits aller vorhandenen oder nicht vorhandenden PS und ihrem wie auch immer gearteten Fahrwerk.

Wisedrum


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Do 28. Mär 2019, 11:31 
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Wohnort: 45527 Hattingen
Wisedrum hat geschrieben:
X-Man hat geschrieben:
Wenn ich jetzt wechseln müsste - oder wollen würde - ich wüsste gar nicht so genau, wohin ich mich orientieren sollte. Die Messlatte liegt ziemlich hoch. Ich bin ein Genussmensch, kein Leistungsfreak. Kantiges Design und PS-Protzerei ödet mich an.


Stünde ich vor dem Problem, die CB mit einem anderen Motorrad zu ersetzen, weil ich mich von ihr trennen wollte, wüsste ich auch nicht, welches andere Motorrad im Gegenzug Einzug halten würde. Das Problem besteht aber nicht, die CB bleibt. Sollte doch einmal der Fall eintreten, dass sie geht, würde ich einfach mit den anderen beiden Motorrädern mehr fahren, falls die dann noch da sind.

Fahre die unterschiedlichen Motorräder alle sehr gerne und stelle immer wieder fest, wenn ich mit einem von ihnen unterwegs bin, dass mir jedes auf seine Art auf Fahrten mit ihnen durch das, was sie bieten und vermitteln, gefällt. Ihre Fahrwerke, ihre Leistung und ihr Aussehen. Ob sie nun viel oder wenig PS besitzen, ist nett oder weckt manchmal Sehnsüchte...aber für mein positiv angetriggertes Erlebnisempfinden beim Motorradfahren nicht entscheidend. Ihr Zauber entfaltet sich jenseits aller vorhandenen oder nicht vorhandenden PS und ihrem wie auch immer gearteten Fahrwerk.

Wisedrum



Gut gesprochen!

Ich fahre z.B. Meine GPX sehr gerne, weil der Motor über 6500 Touren so spritzig ist.
Die C3 fährt bei Schrittgeschwindigkeit (fahre ich oft zum üben) absolut Spurtreu.
Die P5ist einfach bequem und hat ne tolle Verkleidung.
Jede für Sich hat ihren Charm 8-)

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Glück Auf, Markus.

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Kawasaki GPX 600 R (1996)
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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Do 28. Mär 2019, 17:37 
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MaFiHa hat geschrieben:
Hi! Ich bin heute bis in den Drehzahlbegrenzer (180 km/h) gefahren.
Absolut kein Vibrieren in den Spiegeln, das die Sicht auf den nachfolgenden Verkehr irgendwie
„verwackeln“ hat lassen.
Nach 3 km bin ich aber zu Gunsten meiner Nackenmuskulatur wieder langsamer geworden :mrgreen:


Danke für die Info! Die Vibrationen bei meiner waren so stark, dass ich nur zwei runde graue Kleckse gesehen habe. Ich musste zwar zusätzlich noch einen leichten Gegenwind stemmen, aber solches Geschüttel erscheint mir dann doch nicht normal. Liegt's möglicherweise am Vorderrad bzw. am Reifen? Evtl. nicht richtig ausgewuchtet? Schlag in der Felge? Aber woher?! Im Landstraßenbetrieb habe ich bisher keine Auffälligkeiten erspürt. :think:
Ja, die Nackenmuskulatur wird heftig rangenommen, nicht wahr ...

Gruß
Jörg


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Do 28. Mär 2019, 23:36 
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X-Man hat geschrieben:
... aber solches Geschüttel erscheint mir dann doch nicht normal. Liegt's möglicherweise am Vorderrad bzw. am Reifen?


Sehe ich genauso. Das ist definitiv nicht normal.
Ich würde Dir auch zustimmen, dass man so ein Fehlerbild nicht durch die "normalen" Vibrationen des 4-Zylinders erzeugen kann (es sei denn, er liefe nur auf 3 oder 2 Töpfen). Die normalen Vibrationen des Motors sind über 4.000 U/min sehr hochfrequent und würden im schlimmsten Fall höchstens ein nicht ganz sauber fokussiertes Bild vom rückwärtigen Verkehr verursachen. So zumindest meine Meinung (bin kein Techniker/Ingenieur).

Die Suche Richtung Reifen/Räder finde ich da schon sinnvoller.
Ob man villeicht mal alle Speichen der beiden Räder per Handrüttlen überprüft, ob die noch stramm sitzen?


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Do 28. Mär 2019, 23:45 
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Ach nee, ist ja 'ne RS, die hat ja Gußräder.
OK. Dann vergiß die Speichengeschichte.


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Fr 29. Mär 2019, 11:13 
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CBInteressent hat geschrieben:
X-Man hat geschrieben:
Ob man villeicht mal alle Speichen der beiden Räder per Handrüttlen überprüft, ob die noch stramm sitzen?


Mit Hand rütteln????? :naughty:

Man nimmt einen Schraubendreher und "klopft" die Speichen ab.

(abgesehen davon: Jede Maschine "rüttelt" bei Tempo 180. Wer da noch vernünftig in den Rückspiegel schauen will, der soll sich ein Auto kaufen.)

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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Fr 29. Mär 2019, 15:36 
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lederkombi hat geschrieben:
CBInteressent hat geschrieben:
X-Man hat geschrieben:
Ob man villeicht mal alle Speichen der beiden Räder per Handrüttlen überprüft, ob die noch stramm sitzen?


Mit Hand rütteln????? :naughty:

Man nimmt einen Schraubendreher und "klopft" die Speichen ab.

(abgesehen davon: Jede Maschine "rüttelt" bei Tempo 180. Wer da noch vernünftig in den Rückspiegel schauen will, der soll sich ein Auto kaufen.)



Hm. So ein bisschen Rütteln hätte ich nicht erwähnenswert gefunden. Was ich bemängele, ist ein Spiegeltotalausfall bei (AB-)moderaten 150 Sachen, und das erscheint mir keinesfalls normal.
Tatsächlich fahre ich unter dem Aspekt der Sicherheit mit der RS erstmal nicht mehr AB, sondern benutze notfalls das Auto. Wie gut, dass ich schon eins habe. :D

Gruß
Jörg
(der nix von Speichen mit der Hand rütteln geschrieben hat)


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Fr 29. Mär 2019, 23:35 
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Offenbar spinnt die Zitier-Funktion.

Und gegen die Lenkervirbationen kannst Du schwerere Lenkergewichte nehmen.

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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Sa 30. Mär 2019, 15:26 
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Registriert: Sa 6. Okt 2018, 11:30
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lederkombi hat geschrieben:
(...) gegen die Lenkervirbationen kannst Du schwerere Lenkergewichte nehmen.


Das behalte ich mal im Hinterkopf, danke! :D

Gruß
Jörg


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Do 11. Apr 2019, 17:52 
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Erstauntes Kopfkratzen ...

... Also, ich habe mir letztes Jahr kurz vor Weihnachten einen neuen Helm gegönnt, einen Schuberth R2. Sitzt recht gut und hatte auf den zwei Ausfahrten, die ich mir trotz schlechtem Wetter noch gegeben hatte, keine Auffälligkeiten gezeigt. Na ja, bis auf eine Lautstärkeentwicklung jenseits der Schmerzgrenze. Die laufende Saison habe ich dann mit Gehörschutz begonnen.

Vor ein paar Tagen habe ich dann aus Neugier mal meinen alten X-lite aufgezogen und war doch sehr überrascht: ohne Gehörschutz fast so leise wie der R2 mit Stöpsel. Aber das war nicht die eigentliche Überraschung. Nach ein paar Kilometern ist mir aufgefallen, dass sich das Fahrverhalten der RS irgendwie verändert hatte. Sie fuhr sich viel ruhiger und souveräner, selbst bei höheren Geschwindigkeiten.

Gegenprobe mit dem R2: Die Unruhe in der Front war wieder da. Im direkten Vergleich war der Winddruck - die Windanströmung - spürbar stärker, der Helm wirkte sozusagen "zappeliger", viel anfälliger für Verwirbelungen aller Art. Das hat feine und auch gröbere unfreiwillige Nick- und Seitenbewegungen zur Folge, und zwar deutlich (!) mehr als beim X-lite. Der komplette Oberkörper gerät in Bewegung, die Arme längen sich etwas und sacken wieder ein. Das passiert natürlich willkürlich, man hat keine Kontrolle darüber. Und offenbar ist es so, dass sich diese Unruhe auch auf den Lenker und somit auf das Vorderrad überträgt.

Der X-lite X-701 ist ein Helm im Racing Style, sehr aerodynamisch geschnitten, schmales Kinn, sehr flach, sehr glatt. Der R2 ist eher rundlich und breiter. Ich bin jetzt einige zehn Kilometer mit dem X-lite gefahren und würde behaupten, meine Probleme haben sich zu 90% im wahrsten Sinne des Wortes in Luft aufgelöst. Die restlichen 10% schiebe ich auf die offenbar suboptimalen Reifen.

Habe zwar bisher noch nicht gehört, dass ein Helm solche Auswirkungen auf das Fahrverhalten eines Motorrads insgesamt haben kann, aber ich nehme das mal als gegeben hin. Vielleicht ist das auch ein Phänomen, das nur meinen Kopf in Verbindung mit dem R2 betrifft. Vielleicht bin ich auch einfach noch zu unerfahren und hätte viel eher an diese Möglichkeit denken können. Egal, jetzt läuft es jedenfalls wesentlich besser. :D

Gruß
Jörg


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Do 11. Apr 2019, 20:21 
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hast die Schultern bzw Arme zuwenig locker, dass diese sog. Bewegungen dermassen auf den Lenker überträgst ?

_________________
.
.
Physik ist nur trocken, wenn der Tank leer ist


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Do 11. Apr 2019, 20:46 
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Unglaublich!
Aber interessant.
Ich würde mal vermuten, dass die Unruhe nicht über die Arme in den Lenker eingeleitet wird sondern über die Wirbelsäule ins Motorrad, weil der Kopf nicht von den Armen gestützt wird, sondern an der Wirbelsäule aufgehangen ist.
Die Impulse würden dann über den Sattel ins Fahrwerk geleitet.
(Vielleicht ähnlich wie wenn man eine zu weite Jacke anhat, die im Fahrtwind flattert).
Aber wie auch immer: ich gratuliere Dir zur erfolgreichen RCA (Root cause analysis).

Dann heisst es ja wohl jetzt: Augen auf beim Helmkauf ?! :think:


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Do 11. Apr 2019, 21:19 
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alprider hat geschrieben:
hast die Schultern bzw Arme zuwenig locker, dass diese sog. Bewegungen dermassen auf den Lenker überträgst ?


Nachvollziehbare Frage, aber nein. Ich finde die Sitzposition auf der RS für mich sehr chillig. Von daher ist alles in bester Ordnung und wie es sein soll. Ich weiß nicht, ob es was bringt, aber ich mache vor jeder Fahrt ein paar Lockerungsübungen. Auch steige ich auf längeren Touren nach jeweils etwa einer Stunde Fahrt kurz ab und schüttle die Knochen aus. Zudem, ich fahre grundsätzlich nicht mehr unentspannt oder mit niedrigem Energielevel, damit habe ich sehr schlechte Erfahrungen gemacht.

Gruß
Jörg


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Do 11. Apr 2019, 21:55 
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Ja X- Man. Deine Sicht auf den evtl. Einfluss des Helms kann ich durchaus nachvollziehen. Habe zwar nicht so viele Helme ausprobiert bisher und trage jetzt einen Carberg der gegenüber dem Vorgänger wirklich gut im Wind liegt und das bei relativ geringen Druck auch bei höheren Tempo. Biker Kollege berichtet mir dagegen mit seinem Helm von einer relativ hohen Belastung.
Gruß Frank!

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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Fr 12. Apr 2019, 14:10 
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Registriert: Sa 6. Okt 2018, 11:30
Beiträge: 98
CBInteressent hat geschrieben:
Unglaublich!
Aber interessant.
Ich würde mal vermuten, dass die Unruhe nicht über die Arme in den Lenker eingeleitet wird sondern über die Wirbelsäule ins Motorrad, weil der Kopf nicht von den Armen gestützt wird, sondern an der Wirbelsäule aufgehangen ist.
Die Impulse würden dann über den Sattel ins Fahrwerk geleitet.
(Vielleicht ähnlich wie wenn man eine zu weite Jacke anhat, die im Fahrtwind flattert).
Aber wie auch immer: ich gratuliere Dir zur erfolgreichen RCA (Root cause analysis).

Dann heisst es ja wohl jetzt: Augen auf beim Helmkauf ?! :think:


Ich habe mir in den letzten Wochen viele Gedanken gemacht, aber letztendlich war es eine Zufallsentdeckung. Habe auch erst an eine Sinnestäuschung gedacht, aber die unterschiedlichen Fahrerlebnisse waren dann doch eindeutig.
Wirklich gravierend sind die Unterschiede bei höheren Geschwindigkeiten (100+), schlechten Fahrbahnverhältnissen und deutlicher Schräglage in lang gezogenen schnelleren Kurven. Ich mag es etwas sportlicher und hatte zuletzt die Befürchtung, doch das falsche Motorrad zu fahren. Aber das habe ich jetzt endlich mal austesten können und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die RS kann alles, was ich mir von ihr gewünscht habe (und wahrscheinlich eher mehr, als ich kann).
Das mit der Wirbelsäule und der Unruhe wird so sein, klar. Das ist ja eine Kausalkette, und am Ende wirkt sich alles auf alles aus. Insbesondere auf einem Naked Bike. Nur hätte ich bis vor kurzem nicht gedacht, dass es solche Ausmaße annehmen könnte.
Ja, sicherlich muss jetzt ein neuer Helm her. Der R2 kommt in den Karton und auf's Kellerregal. Ob ich ihn nochmal aufziehen werde, kann ich nicht sagen. Vielleicht, wenn ich irgendwann mal wieder mit einer vollverkleideten Maschine unterwegs sein werde. Oder einer mit (hohem) Windschild. Wobei ich auf dieses Prozedere von wegen Helm austesten nicht wirklich Lust verspüre.

Gruß
Jörg


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