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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Sa 22. Jun 2019, 17:10 
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Hallo Jörg,

ich nehme zum Chrom putzen immer Ako Pads oder Abrazo wenn die Krümmer wieder
mal ganz übel aussehen. Habe letzte Woche ne Frankreich Tour gemacht und bin dabei ein paar
mal nass geworden, unter anderem mußten wir durch den "Sahararegen". Mensch und Maschine sahen aus wie
aus dem See gezogen ;-)... mit den Pads geht aber alles wieder runter, selbst eingebrannter Teer ist kein Problem.
So lange genug Seife in den Pads ist gibt es auch keine Kratzer auf dem Chrom.

Grüsse

Frank


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Sa 22. Jun 2019, 17:30 
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Hallo Frank,
super Tipp, danke!
Ich habe auch mal gehört, das Rasierschaum ein wirkungvoller Fleckenentferner sein soll ... :think:
:lol:

Gruß
Jörg


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Sa 22. Jun 2019, 18:58 
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Registriert: Sa 19. Mär 2016, 22:10
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da mir die chromigen Krümmer heilig sind schaue ich sie übertrieben gesagt nach jeder Ausfahrt kurz an.....damit sich die Dinge nicht all zu sehr sammlen bzw einbrennen innerhalb eines längeren Zeitraumes...bzw. der jeweilige Aufwand nach 1-2-3 Fahrten hält sich dadurch immer im Rahmen halt je nach dem was sich jeweils so angesammelt hat bei jeder Fahrt... :)

ja doch Stahlwolle habe ich auch schon gehört..logo geht bestimmt ganz gut...aber ist mir zu riskant, dass ich zu guterletzt zu stark rubble.........ich bleibe vorläufig bei meinen "Feuchttüchlein"

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......unbestimmte....... Winterpause....Winterpause...Winterpause.....wird es jemals wieder mal Frühling hier ?
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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Sa 22. Jun 2019, 21:10 
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Registriert: Sa 6. Okt 2018, 11:30
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alprider hat geschrieben:
da mir die chromigen Krümmer heilig sind schaue ich sie übertrieben gesagt nach jeder Ausfahrt kurz an.....damit sich die Dinge nicht all zu sehr sammlen bzw einbrennen innerhalb eines längeren Zeitraumes...bzw. der jeweilige Aufwand nach 1-2-3 Fahrten hält sich dadurch immer im Rahmen halt je nach dem was sich jeweils so angesammelt hat bei jeder Fahrt... :)

ja doch Stahlwolle habe ich auch schon gehört..logo geht bestimmt ganz gut...aber ist mir zu riskant, dass ich zu guterletzt zu stark rubble.........ich bleibe vorläufig bei meinen "Feuchttüchlein"


Was denn für "Feuchttüchlein"?, wenn ich fragen darf?

Ich habe irgendwo mal gelesen, dass Stahlwolle keine Schäden am Chrom verursacht, da Stahlwolle weicher ist als Chrom (?).

Na ja, heilig sind mir die Krümmer nicht, aber dieses warme Wetter hat doch tatsächlich auch Nachteile ... :lol:
Helm, Klamotten, Maschine - sieht alles grauslig aus im Moment, komplett übersät mit Insektenleichen, ein Schlachtfeld!

Gruß
Jörg


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Sa 22. Jun 2019, 23:14 
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X-Man hat geschrieben:
Instabilität der Front in langen, schnellen Kurven. Mittlerweile gehe ich davon aus, dass dieses Rumgeeiere eine Fahrzeugeigenschaft ist. Die RS scheint nicht gemacht zu sein für diese Art des Fahrens. Ja gut, man kann, aber man muss, wie heißt es immer so schön, den Stier bei den Hörnern packen. Aber dieses Getanze und Gebocke macht nun wirklich keinen Spaß. Ich find's schade, denn gerade diese Art des Fahrens ist so ganz und gar meins, um die 100km/h und bestmögliche Schräglage/Kurvenlinie. Was aber oft von der kleinsten Bodenunebenheit empfindlich gestört wird. erheblich besser wird die Straßenlage, wenn ich die Geschwindigkeit auf 80-90km/h beschränke, das scheint so der Wohlfühlbereich der RS zu sein. Fahre ich schneller, wird sie zunehmend zickiger. Seufz ...


Wenn ich diese Ausführungen lese, die ich erhellend und wenig begeisternd finde, frage ich mich, wie weit sich Honda mit der RS von der Erstauflage entfernt hat in der Fahrwerksauslegung, die überhaupt nicht nach meinem Geschmack wäre und der 2013 Honda fremd ist. Ein Fortschritt als Rückschritt? Eigenartig und bedenklich. Auch bei den Bremsen vermisse ich nichts, sie greifen, das Motorrad steht recht zügig bei Bedarf. Allerdings bremse ich so nicht ...

Viellicht wird die CB zu stark gefordert, kann aber bei den aufgeführten Geschwindigkeiten nicht sein.

Letztlich bleibt einem kaum anderes übrig, als sich mit dem Gebotenem abzufinden und anzufreunden, so nicht reichlich Geld in die CB mit ungewissem Ausgang versenkt werden soll. Oder es erfolgt die Trennung hin zu etwas, das mehr Glück verheißt und den Vorstellungen vom winning Fahrwerk näher kommt.

Wisedrum


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Sa 22. Jun 2019, 23:53 
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x-man


Vulcanet-Tüchlein...... :whistle:

Chrom mag härter sein ok...hmm weiss gar nicht, sind die Rohre nicht nur verchromt ? ? ? ...bzw wie gut klebt das Zeugs daran..ect. .?

wie auch immer mit meinen Tüchlein habe ich grad noch die Politur mit dabei... :dance:.....das ganze ohne Wasser bzw ich der jeden Eimer extra nach draussen tragen müsste

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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: So 23. Jun 2019, 00:12 
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X-Man hat geschrieben:
alprider hat geschrieben:
da mir die chromigen Krümmer heilig sind schaue ich sie übertrieben gesagt nach jeder Ausfahrt kurz an.....damit sich die Dinge nicht all zu sehr sammlen bzw einbrennen innerhalb eines längeren Zeitraumes...bzw. der jeweilige Aufwand nach 1-2-3 Fahrten hält sich dadurch immer im Rahmen halt je nach dem was sich jeweils so angesammelt hat bei jeder Fahrt... :)

ja doch Stahlwolle habe ich auch schon gehört..logo geht bestimmt ganz gut...aber ist mir zu riskant, dass ich zu guterletzt zu stark rubble.........ich bleibe vorläufig bei meinen "Feuchttüchlein"


Was denn für "Feuchttüchlein"?, wenn ich fragen darf?

Ich habe irgendwo mal gelesen, dass Stahlwolle keine Schäden am Chrom verursacht, da Stahlwolle weicher ist als Chrom (?).

Na ja, heilig sind mir die Krümmer nicht, aber dieses warme Wetter hat doch tatsächlich auch Nachteile ... :lol:
Helm, Klamotten, Maschine - sieht alles grauslig aus im Moment, komplett übersät mit Insektenleichen, ein Schlachtfeld!

Gruß
Jörg


Stahlwatte, allenfalls, aber ich täte es nicht verwenden. Wenn schon, dann gibt es so Chromstahlwolle für den Haushalt bzw. um Pfannen zu reinigen. Diese mit z.B. WD40 tränken und dann vorsichtig, ohne Druck, den Schmutz abreiben. Das gibt keine Kratzer und der Dreck geht weg. Verfärbungen bekommt man aber so nicht weg, dafür gibt es diese von alprider erwähnten Tücher oder dann halt Chemie (nevrdull etc.).

_________________
CB1100EX 2014 in rot


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: So 23. Jun 2019, 00:59 
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Watte ? Wolle ? hmmmm.....auf jedenfall das Zeugs zum Pfannen ect. im Haushalt zu reinigen wie oben mit den 2 Produktenamen bereits genannt...

was wie die gelblich schimmernden feinen getierüberreste gehen nicht weg damit ?...hmm ja doch ich glaub du hast das schon mal gemacht bei dir ?

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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: So 23. Jun 2019, 07:34 
X-Man hat geschrieben:
Eigentlich hätte ich zwischendurch mal wieder die Krümmer säubern müssen, aber nö, hatte ich überhaupt keinen Bock drauf.

Ich musste heute eine Vollbremsung hinlegen .................
Ich habe mich mit der Bremswirkung verschätzt.
Zwar habe ich ganz gut reingegriffen und das ABS hat auch fein geregelt, aber der Bremsweg war um einiges länger, als erwartet.
Für ein 250kg-Motorrad hätte ich schon gern etwas mehr Bremskraft.

Instabilität der Front in langen, schnellen Kurven.
Mittlerweile gehe ich davon aus, dass dieses Rumgeeiere eine Fahrzeugeigenschaft ist.
Die RS scheint nicht gemacht zu sein für diese Art des Fahrens.
Aber dieses Getanze und Gebocke macht nun wirklich keinen Spaß.
Was aber oft von der kleinsten Bodenunebenheit empfindlich gestört wird.
Fahre ich schneller, wird sie zunehmend zickiger.

Gruß
Jörg


Nach meiner Erfahrung ist SIDOL ein prima Reinigungs-, Pflege- und Poliermittel für Chrom und blanke Metallteile; Schmutz wird gelöst und danach stellt sich spiegelblanker Glanz ein.

Die CB1100 (egal ob EX oder RS) ist ein preisgünstiges Retro-Motorrad und verhält sich auch so; das sollte man wissen und akzeptieren oder eine modern konstruierte Maschine fahren.

Mit einem Pseudo-Oldtimer Rennstil fahren zu wollen und dabei Fahrverhalten wie bei einem heutigen Superbike zu erwarten ist albern.

Zudem spielen Faktore wie Fahrstil, Sitzposition, Fahrergewicht, Fahrerhaltung, Fahrerreaktionen, Reifenzustand, Reifentyp, Reifenluftdruck, Reifenprofil, Reifentemperatur, Straßenzustand, Straßenbelag, Temperatur, Fahrzeugeistellung, Fahrzeugzustand, Anzugsmomente, usw., usw. .... eine oder mehrere Rollen, nicht zuletzt auch eigene Selbstüberschätzung.

Bei einer Vollbremsung müssen 250 kg plus Fahrer und Beladung auf einer bierdeckelgroßen Fläche zu Stillstand gebracht werden; hier zählen hauptsächlich die Griffigkeit von Reifen und Straße zueinander.
Das ABS regelt die Bremskraft bis kurz vor Blockieren, mehr geht nicht, größere Bremsen würden das gleiche Resultat erzielen, Abschaltung des ABS würde Radblockade und Sturz zur Folge haben.

Ich glaube, daß Du dir mit der CB1100 RS das für dich falsche Motorrad gekauft hast, wenn Du mit den aufgezählten Punkten unzufrieden bist und nicht zurecht kommst.


Zuletzt geändert von Mitglied am So 23. Jun 2019, 07:50, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: So 23. Jun 2019, 07:43 
X-Man hat geschrieben:
Update: Der neue Vorderreifen Dunlop Roadsmart III ist montiert, und alles ist gut jetzt. Die Front liegt satt und stabil im Wind. Die Maschine kippt sanft und rund in die Kurven. Bodenunebenheiten werden jetzt überfahren und nicht mehr abgetastet. Ein neues Fahrgefühl macht sich breit. So soll es sein, so soll es bleiben.
Gruß
Jörg


Und jetzt ist wieder alles anders?


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: So 23. Jun 2019, 08:15 
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Bigblock hat geschrieben:
Die CB1100 (egal ob EX oder RS) ist ein preisgünstiges Retro-Motorrad und verhält sich auch so; das sollte man wissen und akzeptieren oder eine modern konstruierte Maschine fahren.


Die Vorstellungen von preisgünstig können sehr divergieren. Halte ich mir den aktuellen Listenpreis von gut über 10.000€ , ohne irgendwelche Preisnachlässe vor Augen, manche Händler versuchen über sie Umsatz zu generieren, komme ich zu einem anderen Schluss.

Anders sieht der Fall bei gebrauchten CBs aus, von denen einige sich wieder trennen, weil die CB dann doch nicht das Motorrad ist, mit dem sie länger fahren wollen. Die gibt's erstaunlich günstig.

Ich vermag ein Motorrad nur aus der Erfahrung mit anderen Motorrädern zu beurteilen. Sie besitzt bei weitem das modernste und stabilste Fahrwerk von allen bisher bessenen und gefahrenen. Vielleicht ist das auch kein Wunder, weil zum Vergleich nur andere Retromotorräder herhalten, beispielsweise eine Bullet und W sind so vergleichsweise leicht zu schlagen oder ältere Maschinen, die ich in der Vergangenheit besaß.

Wie auch immer, ich finde es gut, mich auf die jeweilige Maschine einzufahren und sich im Fahrstil ihren Möglichkeiten, Gegebenheiten und Eigenarten anzupassen, das bereitet mir Freude und daraus ziehe ich 'Gewinn und Nutzen'. Vermissen tue ich bei allen mit dieser Einstellung nichts und es entsteht kein Handlungsbedarf, irgendetwas an ihnen zu verändern, außer sie am Laufen zu halten. Die CB bedurfte am wenigsten persönliche Adjustments, wenn sich bei den 2 anderen überhaupt davon schreiben lässt. Einfach draufsetzen und für meine Vorstellungen geht 'alles' mit ihr seit langem gleich von Anfang an einfach so, wie ich sie kaufte. Sehr ausgewogen. Bezüglich Motor und Fahrwerk gut und gekonnt aufeinander abgestimmt. Schreibe allerdings nur über die 2013 Ausführung in Bezug auf meinen Fahrstil, der versucht Stress zu vermeiden. Stress, wozu auch, es gibt nichts zu beweisen. Höchstens, nach jeder Fahrt und sei sie noch so lang, unversehrt abgestiegen zu sein, nachdem man angehalten hat.

Wisedrum


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: So 23. Jun 2019, 14:20 
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Wisedrum hat geschrieben:
X-Man hat geschrieben:
Instabilität der Front in langen, schnellen Kurven.

Wenn ich diese Ausführungen lese, die ich erhellend und wenig begeisternd finde, frage ich mich, wie weit sich Honda mit der RS von der Erstauflage entfernt hat in der Fahrwerksauslegung, die überhaupt nicht nach meinem Geschmack wäre und der 2013 Honda fremd ist. Ein Fortschritt als Rückschritt? Eigenartig und bedenklich. Auch bei den Bremsen vermisse ich nichts, sie greifen, das Motorrad steht recht zügig bei Bedarf. Allerdings bremse ich so nicht ...

Viellicht wird die CB zu stark gefordert, kann aber bei den aufgeführten Geschwindigkeiten nicht sein.

Letztlich bleibt einem kaum anderes übrig, als sich mit dem Gebotenem abzufinden und anzufreunden, so nicht reichlich Geld in die CB mit ungewissem Ausgang versenkt werden soll. Oder es erfolgt die Trennung hin zu etwas, das mehr Glück verheißt und den Vorstellungen vom winning Fahrwerk näher kommt.

Wisedrum


Es verhält sich wohl so, dass ich der RS manchmal (!) einiges abverlange, wozu sie eigentlich nicht angedacht ist, von der Konzeption her. Von daher ist der RS an sich nichts anzulasten. Würde ich sie stets "artgerecht" bewegen, hätte ich nichts zu beanstanden. Daran arbeite ich. Trotzdem möchte ich solche Dinge/Erfahrungen nicht unter den Tisch fallen lassen, weil ich denke, den einen oder anderen RS-Fahrer könnte das doch interessieren.

Der RS attestiere ich ein gutes Fahrwerk, nicht zu straff, nicht zu lasch. Das Handling ist für ein so schweres Gerät phantastisch. Selbst engste Kehren oder anspruchsvolle Wechselkurven nimmt sie zwar nicht sportlich, aber immer noch sehr dynamisch. Der Motor zieht Serpentinen rauf, das ist die reinste Wonne, aus dem Drehzahlkeller, völlig unangestrengt. Dabei gibt es auch gelegentlich so kratzende Geräusche unterhalb der Stiefelsohlen.

Was den Fahrer manchmal vergessen lässt, womit er es eigentlich zu tun hat: Die RS ist letztendlich eben kein sogenannter Kurvenräuber, das Fahrwerk ist nicht auf Sportlichkeit getrimmt, der Grenzbereich ist eng abgesteckt. Und das zeigt sie mit eindeutigen Warnsignalen auch an. Wobei ich sagen muss, weggerutscht ist sie mir noch nie, egal, was ich angestellt habe! Eine Traktionskontrolle wäre ein total überflüssiges Gadget. Bessere Bremsen, die hätte ich schon gern, aber an die vorhandenen kann man sich wohl auch gewöhnen.

Die RS ist kein Boulevardflanierer, man kann mit ihr schon einiges anstellen und erleben. Davon bin ich von Anfang an ausgegangen, das hat sich so bestätigt. Natürlich, in der Gegend, in der ich wohne und für die Straßen, die ich hauptsächlich befahre, wäre z.B. eine Reiseenduro viel geeigneter. Trotzdem kommt ein Wechsel für mich nicht in Frage. In der Summe unterm Strich ist die RS immer noch mein Dreambike. ;)



Gruß
Jörg


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: So 23. Jun 2019, 15:08 
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Das wirft ein anderes Licht auf deine vorherigen Ausführungen und klingt ganz versöhnlich und beruhigend. Der Mensch gewöhnt sich an alles, auch an die RS. So schwer, wie angenommen, scheint das ja doch nicht zu fallen. Don't dream it, be it oder so ähnlich.

Das werde ich gleich wieder tun, eine Runde mit der CB fahren, mich in dieser Woche in Tourstimmung mit ihr begeben. Fällt mir nicht schwer, obwohl das Motorrad dann vollgepackt kein leichtes sein wird. Ist es sonst auch nicht, aber einmal in Fahrt....

Wisedrum


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: So 23. Jun 2019, 16:02 
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X-Man hat geschrieben:
Wisedrum hat geschrieben:
X-Man hat geschrieben:
Wobei ich sagen muss, weggerutscht ist sie mir noch nie, egal, was ich angestellt habe! Eine Traktionskontrolle wäre ein total überflüssiges Gadget.



Gruß
Jörg


och und ich sage, die hat Honda doch als Grundeinstellung ab Werk fix verbaut......... :auto-layrubber: ....... :happy-jumpgreen: ......... :happy-jumpgreen: :happy-jumpgreen: ...... :laughing-rolling:

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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Sa 17. Aug 2019, 20:45 
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So, die 12.000 Kilometer hätte ich also im Sack. :D
Keine Beanstandungen seitens der Inspekteure. Gekostet hat mich das Pflichtprogramm 344,88 Euro + 6,nochwas Euro Sprit für die Leihmaschine (Kawa W800). Der Meister flüsterte mir zu, dass er die Ventilspielkontrolle bei 12.000 für übertrieben fürsorglich hält. Bei 24.000 machen wir sie nochmal, dann setzen wir, sofern nichts ist, bei 36.000 ausnahmsweise mal aus ... 8-)

Ansonsten war nichts Besonderes in letzter Zeit. Tanken, Kettenpflege, das übliche Putzprogramm und fahren, fahren, fahren. Läuft! :animals-dogrun: :D

Gruß
Jörg


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Mo 2. Sep 2019, 18:23 
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An anderer Stelle wird ja ein wenig über das Gewicht der CB geplaudert. Das ist ein Thema, zu dem ich relativ wenig zu sagen habe, schließlich habe ich nicht die Katze im Sack erworben. Okay, manchmal wird man mit der Nase drauf gestoßen, wie z.B. in dieser kleinen, etwas unheimlichen Geschichte ...

Letztes Jahr im Sommer bin ich mit meiner NC750X/DCT eine genial kurvige Strecke nicht weit von meinem Wohnort entlang geschnürt, als im Rückspiegel plötzlich ein schwarzer VW Passat neuerer Bauart materialisierte. Okay, dachte ich, der hat's aber eilig. Ich wollte ihn überholen lassen, aber die Straße gab das nicht gefahrlos her, wie sich heraus stellte. Also habe ich das Tempo etwas angezogen. Der Passat klebte mir aber immer noch am Kennzeichen. Also noch etwas flotter. Der Passat hielt konstant einen Abstand von etwa 3-4 Meter. Das war mir nun wirklich zu wenig, und da ich die Strecke sehr gut kenne, habe ich ordentlich den Hahn aufgedreht. Der Passatfahrer hielt mit, obwohl es nun ziemlich rasant und für mich auch sehr schräg wurde. Erst da wurde mir bewusst, dass er mich regelrecht vor sich her jagen wollte. Ein mordsgefährliches Spielchen. Ans Abbremsen habe ich nicht mehr gedacht, ich wollte nur weg von dem Spinner. Ein paar Kurven später hatte ich ihn dann doch abgehängt, die Straße mit den Wechselkurven war dann doch zu schmal, als dass er hätte durchstechen können. Ich hatte im Anschluss noch eine ganze Weile Adrenalin.
Am vergangenen Samstag war ich mit der CB auf derselben Strecke unterwegs, und ratet mal, wer bzw. was im Rückspiegel auftauchte ... Genau, ein schwarzer VW Passat! Zunächst habe ich nicht darüber nachgedacht, aber als der immer näher rückte, ging mir ein Licht auf, und ich erinnerte mich an letztes Jahr. Also piano, normales Tempo, nur nichts provozieren. Könnte ja jemand anderes sein. Nur leider, das scheint nicht der Fall gewesen zu sein. Als der Abstand gefühlt unter 2 Meter fiel, habe ich die Nerven verloren und wieder den Hahn aufgemacht. Was einmal funktioniert hat, sollte wohl ein zweites Mal klappen. Dachte ich. Dem war aber nicht so. Die CB wuchtete so träge und schwerfällig durch das Kurvengewusel, dass mir alle Haare zu Berge standen. Ich dachte, ich hätte die Dicke inzwischen einigermaßen im Griff, so nach mehr als 13.000 gefahrenen Kilometer, aber von wegen! Der Passat ließ sich partout nicht abschütteln und fiel auch nicht wirklich zurück. Letztlich habe ich die Geschwindigkeit reduziert, das war einfach eine Nummer zu hart, das Gefühl von Instabilität nahm immer mehr zu, auch gab es ein paar recht haarige Aufstellmomente. Der Passatfahrer schob mich also quasi den Rest der Kurvenstrecke vor sich her, bis er auf einer Geraden überholte und weg war er.
Ich habe diesen Streckenabschnitt erstmal "aus dem Programm" genommen. Eigentlich bin ich nicht so ein Schisser, aber der Fahrer/die Fahrerin hat mich doch das Fürchten gelehrt. Abgesehen davon, dass auf unseren Straßen u.a. Psychopathen unterwegs zu sein scheinen, war ich wg. der CB auch etwas erschrocken. Was auf der NC nicht wirklich eine Herausforderung war, also schnelle Wechselkurven mit tiefen Schräglagen, war mit der CB absolut nicht machbar. Hat mich das überrascht in dem Moment? Ja. Hätte es mich generell überraschen müssen? Natürlich nicht. Aber das ist eben der Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Habe gelernt, es gibt Momente/Situationen, in denen das Gewicht der CB eine entscheidende - die absolute - Rolle spielt. Überhaupt bei allen motorisierten Zweirädern dieser Gewichtsklasse. Lektion verstanden! ;)

Gruß
Jörg


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Mo 2. Sep 2019, 19:17 
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ganz allmählich ausrollen lassen und sich nimmer ins Bockshorn jagen lassen.....wenn einer provozierend tatsächlich sooo nah auffährt, ganz nach dem Motto: eine Karre bringt physikalisch grundsätzlich die grösseren Kurvengeschwindigkeiten zustande

und ja mit der CB lässt sich grundsätzlich halt nur dezent beschwingt flüssig durch die Kurven gleiten...aber genau das ist etwas was ich bereits auch schon an der GW mochte.....dieses Gewicht--diese satte Strassenlage zu spüren in den Kurven

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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Mo 2. Sep 2019, 20:50 
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alprider hat geschrieben:
ganz allmählich ausrollen lassen und sich nimmer ins Bockshorn jagen lassen.....wenn einer provozierend tatsächlich sooo nah auffährt, ganz nach dem Motto: eine Karre bringt physikalisch grundsätzlich die grösseren Kurvengeschwindigkeiten zustande

und ja mit der CB lässt sich grundsätzlich halt nur dezent beschwingt flüssig durch die Kurven gleiten...aber genau das ist etwas was ich bereits auch schon an der GW mochte.....dieses Gewicht--diese satte Strassenlage zu spüren in den Kurven


Gerade das Ausrollen bzw. Geschwindigkeit wegnehmen hat mir Sorgen bereitet. Was, wenn der Dosenfahrer falsch oder zu spät darauf reagiert hätte? Ich hätte wohl einfach mein Tempo halten sollen, egal, wie dicht er aufgefahren ist. Aber auch das ist mit gewissen Risiken verbunden. Was soll ich sagen, eine verdammt unangenehme Situation. Ich habe das noch nicht mal als Provokation wahrgenommen. Ich hatte einfach diese Fluchttendenz.

In der Nacht zum letzten Sonntag ist auf der A31 bei Dorsten ist ein Paar aus den Niederlanden tödlich verunglückt, Fahrer und Sozia einer Chopper, den Bildern nach zu urteilen. Ein Seat-Fahrer ist ihnen hinten draufgeknallt und hat sie aus dem Sattel geschossen. Wie kann, wie will man das als Motorradfahrer verhindern? Als ich das im TV sah, musste ich an mein Erlebnis einige Stunden zuvor denken, und mir war ziemlich mulmig zumute, in der Tat.

Die satte Straßenlage genieße ich mit der CB auch. Ist kein Sportgerät, ist auch gut so. Alles passt vorzüglich, Fahrwerk, Komfort, Leistung, und das Gewicht kann man ganz wunderbar austarieren und nutzen, wenn man es nicht übertreibt. Hat schon was Faszinierendes, 5 Zentner schwungvoll-zügig und gar nicht mal so unschräg durch eine Kurve zu zelebrieren. Grenzerfahrungen geschehen mir dabei eher unfreiwillig. Betrachte selbige aber trotzdem als wertvoll. Für mich. Etwas später natürlich, wenn ich so drüber nachdenke.

Gruß
Jörg


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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Mo 2. Sep 2019, 20:52 
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eben, dezent allmählich ausrollen....bis zum Stillstand, wenns sein muss

edtit:

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 Betreff des Beitrags: Re: CB1100 RS - was geht!?
BeitragVerfasst: Mo 2. Sep 2019, 21:54 
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Hallo X-man,
X-Man hat geschrieben:
Der Passat klebte mir aber immer noch am Kennzeichen. Also noch etwas flotter. Der Passat hielt konstant einen Abstand von etwa 3-4 Meter.

Was der Passat-Fahrer da gemacht hat, stellt eine Straftat (also landläufig ein Verbrechen) dar und nennt sich Nötigung. (Es sei denn Ihr wart mit etwa 7-8 km/h unterwegs).
Leider hattest Du keine Heck-Kamera auf der Maschine, sonst - wenn ich so was hätte und mir so was passierte - würde ich damit schnurstracks zur nächsten Polizeistation marschieren und Strafanzeige stellen.

1. Falls der Bruder noch mal auftaucht, könntest Du ja versuchen irgendwie sicher rechts ran zu fahren und Dir das Nummernschild des vorbeifahrenden Fahrzeugs zu merken. Diesen Zwischenfall würde ich dann auf einer Polizeidienststelle melden (auch wenn Du keine Zeugen hast).

2. Wenn Du ein Headset mit Handy-Anschluß im Helm hast, kannst Du auch direkt in der Situation den Notruf wählen (falls Du Sprachsteurung hast) und (zu Recht) um sofortige Hilfe bitten, weil Du gerade bedroht wirst. Dann müssen die sofort kommen.

Allgemein zur CB: Ich denke die CB1100 kann einiges, aber für solch ein Szenario ist sie wohl nicht gemacht. Also aus meiner Sicht: ich hätte meine liebe Müh' den Haufen in schneller Kombination von rechts nach links zu werfen.

Ich selbst war zum Glück noch nicht in solch einer Situation, kann mich aber an eine entfernt ähnliche Situation erinnern als ich dieses Jahr Ende Juni mit der Deauville in Südfrankreich war. Nur umgekehrt: ein offensichtlich ortskundiger Autofahrer fuhr vor mir und gab richtig Gas. Ich machte mir einen Spaß daraus mit der vollbepackten Deauville konstanten Abstand zu halten, allerdings waren das mindestens 15-30 Meter, also kein provokatives Bedrängen. Trotzdem habe ich nach einiger Zeit davon abgelassen, weil ich zum einen nicht wußte, ob der andere Fahrer das auch als "Späßle" interpretieren würde (und ich mich als Gast in dem Land nicht übermäßig zügellos aufführen wollte) und zum anderen wollte ich auch noch heil an mein Ziel kommen :mrgreen: .


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